Langweilig ist es bei Spielen unserer SWD Powervolleys vor allem in dieser Saison nie. Oft geht es über fünf Sätze und man kann sich nie sicher sein, weil es viele überraschende Wenden gibt. So war es auch am Samstagabend in Innsbruck wieder. Das deutsche Bundesligaspiel in Österreich verlor unsere Mannschaft nach einem sehr wechselhaften Verlauf mit 2:3 gegen die Alpenvolleys.

Zunächst mal schlug das Pendel weit nach oben aus. Starke Aufschläge unseres Topscorers Sebastian Gevert und viele weitere Aktionen des gesamten Teams sorgten dafür, dass die Gastgeber überrumpelt wurden. 25:19 für Düren endete der erste Satz. Das war überraschend deutlich. Ähnlich eindeutig ging es auch im zweiten Durchgang weiter, allerdings mit umgekehrten Rollen. Diesmal waren es unsere Jungs, die mit dem Druck des Gegners überfordert war. Dabei wurden auch die personellen Lücken im Mittelblock deutlich, wo neben Lukas Maase kurzfristig Tim Broshog fehlte – 17:25.

Als hätte jemand ein Video der ersten beiden Sätze laufen lassen, sah es nach der Pause genauso aus wie vorher. Einem starken dritten Satz der SWD Powervolleys (25:18) folgte ein schwächerer Auftritt im vierten Satz, der trotz der versuchten Aufholjagd in der Schlussphase mit 22:25 verloren ging. Die Entscheidung fiel also mal wieder im Tiebreak. Düren kämpfte, glich einen Rückstand aus, kam am Ende aber nicht mehr durch. 10:15 ging der Entscheidungssatz verloren.

Der Blick auf die anderen Ergebnisse des Spieltags und die daraus resultierende Tabelle zeigte anschließend, dass unsere Jungs auf den sechsten Platz abgerutscht sind. Vor ihnen stehen die United Volleys, die am kommenden Samstag bei den Netzhoppers antreten. Wenn die Frankfurter dort keine Punkte abgeben, bleibt unsere Mannschaft Sechster und spielt im Viertelfinale wahrscheinlich gegen die Berlin Recycling Volleys. Es gäbe also eine weitere Ausgabe des Klassikers.