Wenn man kurz vor dem Ende der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz sichern will und nacheinander das Schlusslicht und den Vorletzten zu Gast hat, ist der Wunsch schnell formuliert: Zwei Siege und sechs Punkte sollen es sein, möglichst ohne Satzverlust. Unter dieser Erwartungshaltung stand dann also am frühen Sonntagabend das Duell unserer SWD Powervolleys mit dem Tabellenletzten Solingen und unsere Mannschaft erfüllte den Wunsch der Fans mit einem deutlichen 3:0-Sieg.

Im ersten Satz verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen. Die Bergischen Volleys gingen die für sie fast unlösbare Aufgabe mutig und offensiv an. Dadurch konnten unsere Jungs sich lange Zeit nicht absetzen. Den ersten größeren Vorsprung gab es beim 18:14, aber der war schnell wieder weg, weil das Dürener Spiel kurz durcheinander geriet. Nach dem 18:17 sicherte sich unsere Mannschaft den Satz aber mit 25:21.

Der zweite Satz begann dann mit einem 0:3. Aber war das ein Problem? Nein, überhaupt nicht. Romans Sauss, der mittlerweile wieder ganz fit ist, kam an den Aufschlag und erzielte fünf Punkte in Folge. Anschließend wurde der Spielstand immer deutlicher. Der Favorit zeigte, warum er sich in dieser Rolle befand. Die Solinger konnten nicht mehr mithalten und so war das Satzergebnis mit 25:13 eindeutig.

Zu Beginn des dritten Satz wehrten sich die Gäste, die seit dem Hinspiel bekanntlich unseren ehemaligen Spieler Ossi Rumpunen in ihren Reihen haben, noch einmal intensiver. Unsere Jungs ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und ab der Mitte des Satzes zogen sie wieder davon. Mit 25:15 endete dieses Spiel. Der Pflichtsieg war vollendet.

Mit diesem Erfolg kommen die SWD Powervolleys dem vierten Tabellenplatz wieder einen Schritt näher und ein weiterer klarer Sieg nächsten Samstag gegen Rottenburg könnte – je nach den Ergebnissen der Konkurrenz – schon die Entscheidung bringen. Als Gegner fürs Playoff-Viertelfinale werden die Alpenvolleys immer wahrscheinlicher, die am Samstag 3:2 in Lüneburg gewannen und nun im Verfolgerfeld die besten Aussichten haben.