Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Unsere SWD Powervolleys haben das schwierige Spiel gegen die Helios Grizzlys Giesen am Samstagabend in Hildesheim überstanden und wir stehen nach dem 3:1-Sieg im Halbfinale des DVV-Pokals. Doch der Weg zu diesem Erfolg war vor allem am Anfang ziemlich mühsam. 7:1 für Düren stand es gleich zu Beginn dieses gefährlichen Duells, vor dem Trainer Stefan Falter gewarnt hatte. Die Jungs zeigten dem Gegner gleich mal, wo der Hammer hängt. Das sah richtig gut aus. Doch was so gut begann, ging erstmal schlecht weiter. Denn das Spiel unserer Mannschaft wurde wie in den beiden Wochen zuvor wieder ziemlich unruhig. Das nutzten die Giesener, um immer näher zu rücken. Dann stand es plötzlich Unentschieden und wenige Augenblicke war der Satz sogar weg – 24:26.

Auch der zweite Durchgang brachte zunächst keine Begeisterung. Unsere Mannschaft lief einem Rückstand hinterher und schien den zweiten Satz zu verlieren und dem Pokalaus näherzukommen. Doch dann kam nicht nur Irvan Brar ins Spiel. Auch druckvolle Angriffe und Emotionen gehörten allmählich wieder zum Team. Die Mannschaft und die in einem Bus angereisten Fans brachten sich gegenseitig in Schwung. So gelang die Aufholjagd, die zu einem 25:20 für Düren führte. Geht doch!

Nach der Pause machte unser Mannschaft weiter, wo sie aufgehört hatte. Diesmal verzichtete sie allerdings erfreulicherweise darauf, unsere Nerven mit einem Rückstand weiter zu strapazieren, sondern ging direkt selbst in Führung. 8:6, 16:12, 25:19. Den Satz brachten die Jungs ziemlich souverän ins Ziel.

Der vierte Satz begann etwas ausgeglichener. Die Gastgeber hielten den Spielstand länger offen. Doch gegen die guten Dürener Angriffe und Aufschläge fanden sie immer weniger Mittel. So setzte sich unsere Mannschaft am Ende wieder ab und gewann auch diesen Satz mit 25:19. 3:1 und das Ticket fürs Halbfinale!

Ob wir fürs Halbfinale, das für den 13. Dezember angesetzt ist, das erhoffte Heimspiel bekommen und wer der Gegner sein wird, entscheidet sich bei der Auslosung. Diese findet am Sonntag nach dem Ende der restlichen Viertelfinalspiele gegen 18.00 Uhr statt und wird von der VBL im Facebook-Livestream übertragen.

Am Samstagabend ließen die SWD Powervolleys der unnötigen 2:3-Niederlage in Herrsching einen Heimsieg gegen die SVG Lüneburg folgen. Doch bis dieser Erfolg feststand, mussten wir lange geduldig warten. Wir brauchten starke Nerven, weil über weite Strecken der Partie bei unseren Jungs vieles nicht rund lief, vor allem jeweils gegen Ende der Sätze.

Im ersten Satz herrschte – ähnlich wie im zweiten Teil des Herrsching-Spiels – große Unruhe im Dürener Spiel. Die Abwehr wackelte sehr, weshalb unsere Mannschaft es auch nicht schaffte, den Gegner mit druckvollen Angriffen unter Druck zu setzen. Die Lüneburger nahmen die Geschenke an, zogen davon und gewannen den Satz mit 25:19.

Im zweiten Durchgang konnten wir uns immerhin über schönere Zahlen beim Spielstand freuen, denn die größeren Zahlen standen nun auf der richtigen Seite. Spielerisch wurde es jedoch noch nicht wesentlich besser. Deshalb gewann unsere Mannschaft den Satz so gerade mit 25:23. Schon mal der Ausgleich und zehn Minuten Zeit zum Durchatmen.

Was Trainer Stefan Falter in der Kabine mit dem Team machte, wissen wir nicht. Es war jedenfalls erfolgreich und sorgte für einen Hallo-Wach-Effekt. Jetzt funktionierten die Aktionen unserer Jungs, jetzt lief es ähnlich gut wie bei den großen Siegen gegen Berlin und die Alpenvolleys. So ganz unbeschwert lief es allerdings nicht, denn Lüneburg meldete sich zurück, kam noch mal ran. Der Satz ging trotzdem mit 25:20 an unser Team.

Im vierten Satz ging es relativ gut weiter. Führung für Düren. Doch unsere Jungs schafften es nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Als der Satz sich dem Ende näherte, kamen die Probleme in der Defensive zurück – und zwar so deutlich, dass Lüneburg vorbeizog. Zwei schlechte Annahmen, der Satz war weg. Nach einem 22:25 ging es in die Tiebreak.

Zum Glück entlud sich der angesammelte Frust auf Dürener Seite in Form von einigen guten Aktionen. Deshalb ging unsere Mannschaft mit 10:5 in Führung. Aber auch diesen Tiebreak beendete sie nicht ohne Zittern. Ein Kracher von Michael Andrei brachte endlich die Entscheidung zugunsten der SWD Powervolleys. Erleichterung!

Nächsten Samstag fahren wir zum Auswärtsspiel gegen die Helios Grizzlys Giesen. In Hildesheim geht es um einen Sieg im DVV-Pokal-Viertelfinale. Zwei Siege brauchen wir noch, um den Traum vom Finale in Mannheim zu verwirklichen.

 

Wow, das war stark! Wenn man ein Spiel gegen einen auf Augenhöhe eingeschätzten Gegner am Ende mit 3:0 gewinnt, hat man viel richtig gemacht. Das trifft nun auf unsere SWD Powervolleys zu. Im Achtelfinale des DVV-Pokals schickten sie die Alpenvolleys mit eben diesem Ergebnis zurück nach Innsbruck. Damit gelang auch die Revanche für das bittere Aus im vergangenen Playoff-Viertelfinale.

Gleich zu Beginn zeigten unsere Jungs mal, wer in der Arena Kreis Düren der Hausherr ist. Schnell stand da eine 8:4-Führung auf der Anzeigetafel und der Vorsprung wuchs weiter auf sechs Punkte. Überraschend deutlich! Unsere Mannschaft hatte sich vorgenommen, den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen, und das gelang ihr auch. Sie ließ die Alpenvolleys, die wieder mit einer sehr internationalen Besetzung antraten, im ersten Satz gar nicht ins Spiel kommen. Den Satz gewann sie schließlich mit 25:19.

Im zweiten Satz sah es auch zunächst gut aus. Beim Stand von 9:5 wurde es dann etwas unruhig, weil das Publikum eine Netzberührung bei den Alpenvolleys sah, der Schiedsrichter aber nach einem Hin und Her den Gästen den Punkt gab. Nun witterten die Alpenvolleys ihre Chance und gestalteten das Spiel offener. Bis kurz vor Schluss blieb es entsprechend eng, 21:21 stand es dann. Ein Problem? Nein, wir haben schließlich Sebastian Gevert mit seinen harten Aufschlägen. Kein Punkt mehr für den Gegner, 25:21 für uns.

Im dritten Satz gingen die Alpenvolleys in Führung, u.a. weil der Pole Paweł Halaba ebenfalls stark am Service war. Erfahrung mit dem Aufholen von Rückständen hatten unsere Jungs aber schon am Mittwoch im Bundesligaspiel gegen die Netzhoppers gesammelt. Auch jetzt zeigten sie ihre kämpferischen Qualitäten mit starken Nerven. Punkt für Punkt kamen sie heran und zogen schließlich vorbei. Beim 25:24 gab es ein weiteres krachendes Ass aus dem Hause Gevert – die Entscheidung! Viertelfinale! Großer Jubel und Humba!

Kurz nach dem Matchball gab es die Auslosung im Livestream. Ein weiteres Heimspiel hat uns das Los leider nicht beschert. Doch die Aufgabe erscheint lösbar. Es geht am Samstag, 24. November (Anpfiff 19 Uhr) zum Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen. Den Gegner darf man nicht unterschätzen, aber unsere Jungs gehen als Favorit in die Partie. Erst recht mit solchen Leistungen wie heute. Vorher geht es aber in der Bundesliga weiter und zwar nächsten Samstag in Herrsching.

Das Wochenende in Bayern brachte für die angereisten Moskitos eine ganze Reihe von Problemen. Auch das Spiel der SWD Powervolleys in Herrsching am Samstagabend missglückte. Dabei sah es zwei Sätze lang sehr gut aus, bevor die Partie kippte und unsere Mannschaft doch noch 2:3 verlor.

Die Dürener Siege in Berlin und gegen die Alpenvolleys hatten bei den Herrschingern ebenso Eindruck hinterlassen wie die starken Aufschläge. Im Zeitungsbericht der Lokalpresse war davon zu lesen, dass sich die Spieler des Gastgebers Helme anziehen müssten. Das Spiel in der kleinen, lauten Nikolaushalle passte zunächst zu dieser Einschätzung. Nach einem ausgeglichenen Beginn erhöhte unsere Mannschaft den Vorsprung im ersten Satz allmählich. Da konnte der Hallensprecher noch so viel vom geilsten Club der Welt rufen. Der Satz ging mit 25:18 an Düren. Auch der zweite Satz sah gut aus. Unsere Jungs dominierten das Duell und wehrten auch eine Herrschinger Aufholjagd ab. Mit einem 25:21 ging es in die Pause.

Diese Pause sollte nach dem Spiel für viele Fragezeichen sorgen. Was war da passiert? Woher kam der Einbruch, den wir anschließend beobachten mussten. Herrsching ging im dritten Satz in Führung. Bei unserer Mannschaft funktionierte die Annahme nicht mehr, die Aktionen wurden chaotisch und im Angriff flogen viele Bälle in den gegnerischen Block. Gegen Ende des dritten Satz gab es kurz etwas Hoffnung auf ein ähnliches Comeback, wie es das Team schon gegen die Netzhoppers und die Alpenvolleys gezeigt hat. Doch zu mehr als einem 22:25 reichte es nicht mehr. Auch im vierten Satz lief wieder vieles schief. Unsere Mannschaft fand keine Lösung für diese schwierige Situation und musste nach einem 16:25 in den Tiebreak. Auch im Entscheidungssatz gelang ihr keine Wende. Sie lief immer einem Rückstand hinterher. Drei Matchbälle wehrte sie nach einem 10:14 ab. Das letzte Aufbäumen kam jedoch zu spät. Der Satz ging 13:15 verloren und wir mussten eine bittere Niederlage hinnehmen.

Die Jungs können aus diesem unerwarteten Rückschlag lernen. Sie sind stark, müssen das aber auch konsequent bis zum Ende zeigen. Am kommenden Samstag haben wir eine neue Situation. Die SWD Powervolleys spielen zuhause und das Spiel gegen Lüneburg beginnt bei 0:0. Mit der Form aus den ersten Wochen und den ersten beiden Sätzen des Herrsching-Spiels können sie auf die Erfolgsspur zurückkehren.

 

Nach einer sehr langen Sommerpause und dem erfolgreichen Ausflug nach Berlin gab es am Mittwochabend endlich das erste Heimspiel der neuen Saison. Die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen waren zu Gast, ein Gegner, der nicht unbedingt zur Spitzengruppe der Liga gehört, aber oft schwer zu besiegen ist. Das konnten wir nun wieder erleben. Das 3:0 sieht deutlich aus, doch die ersten beiden Sätze gingen weit in die Verlängerung, bevor sich unsere SWD Powervolleys mit 29:27 und 31:29 durchsetzten. Erst im dritten Satz wurde es mit 25:17 ein deutliches Ergebnis.

Dass es für unsere Jungs eine knifflige Aufgabe wurde, war schnell klar. Auswärts als Außenseiter beim Meister anzutreten ist letztlich einfacher, als sich als Favorit zuhause gegen einen kleineren Gegner durchzusetzen. Fünf Punkte Rückstand hatte unsere Mannschaft in der Mitte des ersten Satzes; es lief noch nicht rund, während die Netzhoppers starke Aktionen in der Defensive zeigten. Doch dann kamen die Dürener besser ins Spiel, holten den Rückstand auf und führten schließlich 23:21. Der Satz war trotzdem noch lange nicht beendet. Es ging noch in die Verlängerung bis zum 29:27.

Nach dem spannenden Auftakt mussten wir im zweiten Satz mindestens genauso viel zittern. 14:19 aus Sicht der Gastgeber, schon wieder ein deutlicher Rückstand. Wieder wurde es laut in der Arena, als unsere Mannschaft sich zurück ins Spiel kämpfte. Wir erlebten die nächste Verlängerung und zwar noch etwas länger. 31:29 – was für ein Spiel!

Der dritte Satz verlief dann zum Glück deutlich besser. Nun wurden unsere Nerven geschont, weil die SWD Powervolleys früh in Führung gingen und sich den Vorsprung nicht mehr nehmen ließen. Als Sebastian Gevert zum Aufschlag ging, krachte es mehrmals hintereinander. Davon erholten die Netzhoppers sich nicht mehr. Unsere Mannschaft siegte klar mit 25:17 und beendete diese intensive Heimpremiere.

Wir haben also einige Nerven verloren, aber wenn das Zittern am Ende mit einem Sieg belohnt wird, nehmen wir das gerne in Kauf. Bereits am Sonntag geht es weiter. Zum Achtelfinale im DVV-Pokal empfängt Düren die Hypo Tirol Alpenvolleys. Egal wie knapp die Sätze dann werden: Wir wollen Mannheim einen Schritt näher kommen.

Bildergalerie zum Spiel gegen die Netzhoppers (Fotos: Rudi Bartgens)

Zum Seitenanfang