Ligacup 2026: Sportlich mäßiger Auftritt, aber wieder ein gutes Erlebnis

Am Wochenende waren wir nach der langen Sommerpause endlich wieder unterwegs in Sachen Volleyball. Der Ligacup in Hildesheim eröffnete zum fünften Mal die neue Saison. Sportlich lief es für unsere SWD Powervolleys, die nur den siebten Platz erreichten, noch nicht ganz rund. Aber es war wieder ein sehr interessantes und gutes Turnier, bei dem wir viele bekannte und neue Leute getroffen haben. Hier nun die ersten Eindrücke der neuen Saison.

Gegen den Vizemeister nicht konsequent genug

Der Ligacup begann für uns am Freitagvormittag mit einem starken Gegner. Im Spiel gegen Lüneburg präsentierte sich unsere Mannschaft zunächst stark. Sie lieferte im Aufschlag einige Kracher und setzte den Vizemeister so unter Druck, dass sie 18:15 in Führung ging. Das hätte das erste Ausrufezeichen der Saison werden können, doch die SVG radierte es in der Schlussphase des Satzes weg. Aus drei Punkten Vorsprung wurde ein 22:25. Ärgerlich. Vor allem, weil der Verlauf im zweiten Satz ähnlich war. 13:9 lag unser Team vorne, bevor daraus wieder ein 22:25 wurde. Unsere Jungs ließen nicht locker. Im Gegenteil: Sie holten im dritten Satz einen noch größeren Vorsprung, nämlich 21:16. Selbst die fünf Punkte Unterschied reichten nicht. Bei 23:23 waren sie weg. Anschließend kämpfte sich unsere Mannschaft zwar noch einige Zeit durch die Verlängerung, konnte aber das 30:32 und die 0:3-Niederlage nicht verhindern. Dreimal eine deutliche Führung gegen eines der Top-Teams der Liga verspielt, das war bitter.

Den Rest des Tages konnten wir damit verbringen, uns die anderen sechs Teams schon mal anzusehen, und zwischendurch vor der Tür mit den Fans aus ganz Deutschland zu reden.

Niederlage gegen Ludwigsburg, Sieg gegen die Netzhoppers

Für den Rest des Turniers bewegten sich die SWD Powervolleys also in der unteren Hälfte bei den Spielen um die Plätze fünf bis acht. Die nächste Prüfung war dabei das Duell mit den Barock Volleys Ludwigsburg am späten Samstagnachmittag. Also gegen das Team, das uns in der vergangenen Saison die bitterste Auswärtsniederlage beschert hatte. Auch diesmal erwiesen sich die Schwaben als sportlich unbequemer Gegner. Der erste Satz ging direkt wieder verloren. Unsere Mannschaft meldete sich zwar zurück, kassierte im dritten Satz jedoch ein 17:25. Mit einer genauso deutlichen Antwort ging es in den Tiebreak. Hier ging es hin und her, aber am Ende lag Ludwigsburg wieder vorne. Der Turniertag ging dann noch bis zum späten Abend.

Damit hatten wir das Szenario, das wir unbedingt vermeiden wollten. Nicht nur, weil es nur noch um Platz sieben ging, sondern vor allem auch wegen des Spielplans. Die Partie gegen die Netzhoppers wurde nämlich am Sonntag bereits um 10.00 Uhr angepfiffen. Trotzdem waren wir natürlich pünktlich zum Anpfiff wieder auf der Tribüne. Unsere Jungs schienen zu der frühen Uhrzeit noch nicht ganz wach zu sein und verloren erneut den ersten Satz. Danach kamen sie aber gut in Schwung und gewannen die nächsten beiden Sätze ungefährdet. Im vierten Satz wurde es nochmal etwas enger. Der erste Pflichtsieg der Saison wurde dennoch eingefahren. Wenigstens nicht Letzter.

Gute Begegnungen beim Topsport

Zwölf spannende Volleyballspielen innerhalb von drei Tagen sehen, gute Stimmung erleben, befreundete Fans aus anderen Fanclubs wiedersehen und mit neuen Gesichtern aus der ganzen Republik ins Gespräch kommen – das war auch 2026 wieder das Erfolgsrezept des mittlerweile fest etablierten Turniers zum Saisonstart. Von morgens bis abends haben wir die Tage in und an der Sparkassen-Arena verbracht. Spätabends wurden wir Stammgäste beim türkischen Imbiss in der Nähe des Hotels. So war es wieder ein intensiver Saisonstart.

Noch vier Spiele im Oktober

Apropos intensiv. Das gilt auch für die ersten Bundesliga-Spiele der neuen Saison. Bis Ende Oktober werden wir noch vier Partien unserer Mannschaft sehen. Los geht es bereits morgen Abend auswärts beim Rückkehrer TV Rottenburg.

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