1:3 gegen Lüneburg – Grandios gekämpft und trotzdem ausgeschieden

Die Saison ist für unsere SWD Powervolleys leider vorbei. Mit 1:3 hat sie zuhause das zweite Spiel im Playoff-Halbfinale gegen Lüneburg knapp verloren, aber zum Abschluss gegen den Favoriten nochmal eine richtig starke Leistung gezeigt. Glückwunsch an die SVG, die uns in beiden Wettbewerben gestoppt hat. Wir können trotzdem sehr stolz sein auf dieses auch unter schwierigen Voraussetzungen leidenschaftlich kämpfende Team.

Alles versucht

Wie schon in den vorherigen zwei Partien hatte unser Team wieder mit Ryan nur einen gelernten Außenangreifer zur Verfügung, sodass Kyle auf Außen einspringen musste. Sehr unglücklich, dass diese personellen Probleme ausgerechnet in den Playoffs. Unsere Mannschaft ließ sich nicht aufhalten und wehrte sich so gut wie möglich. Von 3:8 kam sie im ersten Satz auf 12:13 ran, aber die SVG, die gewohnt viele Fans mitgebracht hatte, setzte sich noch relativ klar mit 25:20 durch.

Wieder so ein knapper zweiter Satz

Letzte Woche in Lüneburg war der Satz erst beim 31:33 aus Dürener Sicht entschieden. Auch diesmal war der zweite Satz sehr knapp. Die ganze Zeit lagen beide Teams eng beieinander. Die ausverkaufte Arena wurde entsprechend noch lauter. Kurz vor Schluss schien der Satzausgleich mit zwei Punkten Vorsprung nah, doch die Lüneburger drehten es noch. 24:26, so ärgerlich, so knapp schon wieder.

Düren schlägt zurück

Damit sollte es aber längst noch nicht vorbei sein. Keiner aus dem Team hatte Lust auf ein schnelles Saisonende an diesem Sonntagabend. Jetzt war diese Alles-oder-nichts-Stimmung besonders spürbar. Unsere Jungs gaben alles und wurden dafür belohnt. Sie bekam den Gegner aus dem Norden, den DVV-Pokalsieger und CEV-Finalisten, so gut in den Griff, dass sie sogar mit einem 23:18 fünf Punkte Vorsprung hatten. Das Verwandeln des Satzballs war kurz etwas mühsam, aber beim 25:22 geschafft. Jaaa, genau so geht das!

Erst eindrucksvoll, dann unglücklich

Im vierten Satz konnten wir dann zunächst kaum glauben, was wir da zu sehen bekamen. Unsere Jungs spielten wie im Rausch, hielten die Bälle super im Spiel und machten sehr viel Druck auf Lüneburg. SVG-Trainer Stefan Hübner nahm beim Stand von 7:2 für Düren schon seine zweite Auszeit. Trotzdem schien unser Team kaum aufzuhalten. Die Arena explodierte fast vor guter Laune. Dass als das nicht reichte, um in den Tiebreak zu kommen, lag vor allem an der Routine dieser Spitzenmannschaft auf der anderen Seite des Netzes. Die SVG ließ sich von der Kulisse nicht beeindrucken und kamen immer näher heran und übernahm mit 23:22 doch noch die Führung. Düren vergab zwei Satzbälle. Am Ende wurde es mit vielen Challenges und umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen leider unruhig. Ass Lüneburg zum 25:27 aus Dürener Sicht. Damit war es vorbei. Ein Spiel, in dem unsere Mannschaft mehr Asse und Blockpunkte als der große Gegner machte, aber zwei von drei sehr knappen Sätzen unglücklich verlor.

Großes Danke

Unsere Jungs bekamen also die Bronzemedaillen als Dritter dieser Bundesliga-Saison überreicht und erhielten den verdienten Applaus und viel Lob. Danke Jungs für diese geile Saison! Danke an alle Beteiligten im und um den Verein, die zu dem Erfolg beigetragen haben!

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