Die Hauptrunde ist beendet. Unsere SWD Powervolleys haben am letzten Spieltag einen wackligen 3:2-Sieg beim TSV Haching München geschafft. Die letzte Chance auf den dritten Tabellenplatz verschwand schon während der Partie, weil Friedrichshafen einen klaren Sieg bei den Netzhoppers schaffte. Ebenfalls gesucht wird weiterhin die Konstanz im Dürener Spiel, vor allem auswärts.
Zunächst alles im Griff …
Für die Hachinger, die die Playoffs verpasst haben, war es nicht nur das letzte Spiel der Saison. Es war auch ihr letztes Spiel unter diesem Namen, weil sie nächste Saison zusammen mit Herrsching als WWK Volleys München antreten werden. Unsere Mannschaft wollte jedoch keine Abschiedsgeschenke verteilen. Im ersten Satz trat sie gegen den Außenseiter dominant auf. Ryan und seine Mitspieler hatten alles im Griff und gewannen den Satz ungefährdet mit 25:13. Das hätte ein schneller Auftritt werden können.
… und dann eingebrochen
Auch der Beginn des zweiten Satzes war noch gut. 7:3-Führung. Doch dann ließen unsere Jungs die Bayern ins Spiel kommen und ausgleichen. Mit dem neuen Schwung gelangen den Hachingern einige gute Aufschläge und Angriffe. Unsere Mannschaft verlor die Kontrolle und mit zu vielen Fehlern in der Schlussphase sogar den Satz – 22:25. Da war sie wieder, die fehlende Konstanz gegen frei aufspielende Außenseiter.
Dasselbe nochmal
Was wir in den nächsten beiden Sätzen im Stream zu sehen bekamen, lässt sich mit „siehe oben“ zusammenfassen. Unsere Jungs schienen sich schnell von dem Rückschlag zu erholen und schafften u.a. mit Philipp am Aufschlag erneut einen sehr deutlichen Vorsprung, der in einem ebenso klaren Satzgewinn (25:13) mündete. Doch auch der anschließende Absturz wiederholte sich. Sehr ähnlich wie im zweiten Spielabschnitt gab es kurz vor Schluss einen Zusammenbruch und den nächsten Satzverlust – 23:25.
Heimspiel-Meister auswärts instabil
In der Heimspiel-Tabelle ist unsere Mannschaft in dieser Hauptrunde die Nummer eins. Dass sie insgesamt nur auf dem vierten Rang steht, liegt an den instabilen Leistungen in fremden Hallen. Bitteren Punktverlusten u.a. in Karlsruhe, Dachau und Ludwigsburg folgte nun also die nächste unvollständige Punktzahl in Haching. Zum Glück wurden es am Ende wenigstens noch zwei Punkte, denn auch der Tiebreak war sehr knapp und ging mit 15:13 an Düren.
Ab nächste Woche Playoffs
Da die Top4-Teams sich am letzten Spieltag mehr oder weniger deutlich durchgesetzt haben, hat sich an der Reihenfolge in der Tabelle nichts mehr geändert. Als Tabellenvierter treffen wir auf die zuvor schon als Fünfter feststehenden Grizzlys aus Giesen. Das Viertelfinale beginnt am nächsten Samstag in unserer Arena. Da nutzen unsere Jungs hoffentlich wieder ihre Heimstärke. In den anderen Duellen (Modus best-of-three) treffen Lüneburg auf Herrsching, Berlin auf die Netzhoppers und Friedrichshafen auf Ludwigsburg.


