Schon wieder ein 3:0-Sieg für unsere SWD Powervolleys. Man könnte sich daran gewöhnen. Aber das Auswärtsspiel bei den Netzhoppers KW hat uns auch gezeigt, dass es nicht selbst verständlich ist. Am Ende gab es den bisher knappsten Satzgewinn und ein kurioses Erlebnis beim Public Viewing.
Direkt als Favorit präsentiert
Bei der Ankunft zum Public Viewing fiel der Blick zunächst mal auf ein anderes Spiel. Der VCO gewann gerade überraschend den ersten Satz gegen Friedrichshafen. Solch einen Ausrutscher wollten unsere Jungs als souveräner Tabellenführer in KW vermeiden. Sie traten auch dementsprechend auf und zeigten dem Gastgeber im ersten Satz die Grenzen auf. Erst kurz vor Schluss wurde die klare Führung ein bisschen knapper. 25:17 für uns, so konnte es gerne weitergehen.
Der nächste Satzgewinn
So ging es auch weiter. Im zweiten Satz führte unser Team zwischenzeitlich sogar mit 18:9. Zu dem Zeitpunkt war wenig davon zu sehen, dass die Netzhoppers zuhause unangenehm zu spielen sind und gefürchtete Spieler wie Timmermann haben. Unsere Mannschaft, angeführt vom starken Kapitän und MVP Robert Viiber, hatte bis auf wenige Wackler alles unter Kontrolle und holte sich mit einem 25:16 den 14. Satzgewinn in Folge in dieser Bundesliga-Saison.
Das Orakel von Düren
Der dritte Satz war direkt deutlich mühsamer. Unsere Jungs kamen nach der Pause nicht so gut zurück und lagen erstmal 0:3 hinten. Sie drehten den Rückstand zwar schneller, aber die Netzhoppers traten viel stärker auf und zeigten sich jetzt als der hartnäckige, schwer zu knackende Gegner, den wir von Beginn an erwartet hatten. Die Hausherren ließen sich auch nicht abschütteln, als Düren 12:9 in Führung ging. Jetzt konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen.
Mit dem ausgeglichenen Spielstand näherte sich der Satz dem Ende – oder doch nicht? Kurz bevor erstmals in dieser Saison ein Dürener Satz in die Verlängerung ging, war aus der ersten Reihe im Posti eine Ansage zu hören. Moskito Jörg legte sich fest auf ein 30:28 für Düren. Wir näherten uns immer mehr dieser Punktzahl. 28:27 für KW, das müsste ja dann der letzte Punkt für die Netzhoppers gewesen sein. Es kam tatsächlich so! Das Orakel lag exakt richtig. 30:28, der bisher knappste Satzgewinn beendete das Spiel mit dem nächsten 3:0-Sieg.
Am Donnerstag der erste Schritt im Pokal
Bereits am Donnerstagabend sind diese fünf Erfolge in der Liga aber erstmal nicht so wichtig. Denn dann treten unsere SWD Powervolleys im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen die WWK Volleys München an. Dann zählt nur der Sieg, egal mit wie vielen Sätzen. Wir wollen uns schließlich den Traum erfüllen: Pokalfinale mit Düren in Köln!


