2:3 in Lüneburg – Knapp verloren, aber wieder gepunktet

Das Spitzenspiel unserer SWD Powervolleys bot am Mittwochabend in Lüneburg wieder viel Action und Spannung. Es war vielleicht spielerisch nicht das beste Niveau von beiden Teams, aber unsere Mannschaft bewies erneut viel Kampfgeist und holte mit dem 2:3 zumindest noch einen wichtigen Punkt für die Tabelle. Dadurch baut sie eine bemerkenswerte Serie aus.

Ärgerlicher Satzverlust

Im ersten Satz kamen bei den Dürener Fans im Posti Erinnerungen an das Pokal-Halbfinale auf, das 0:3 verloren gegangen war. Unsere Jungs hielten bei dieser enorm schwierigen Auswärtsaufgabe gut mit, gingen immer wieder mal in Führung. Doch sie vergaben nicht nur im Aufschlag einige gute Chancen. Deshalb ging der Satz ähnlich wie im Pokal am Ende doch noch knapp mit 24:26 verloren. Das wäre ein richtig guter Start gewesen.

Starke Antwort

Den guten Start gab es in Satz Nummer zwei. Direkt mal mit einer 3:0-Führung reingegangen, um den Gastgebern zu zeigen, dass wir nicht so leicht aufgeben. Der Vorsprung wuchs auf 11:6, weil die Dürener Annahme stabiler stand und daher bessere Angriffe ermöglichte. Es gab immer mehr Grund zur Freude, egal ob beim Public Viewing oder zuhause. Am Ende stand sogar ein klares 25:17 zum Satzausgleich.

Aus -4 werden +4

Eine ähnliche Kombination aus Aktion und Reaktion erlebten wir in den nächsten beiden Sätzen. Im dritten Satz hatte unsere Mannschaft wieder mehr Probleme, das eigene Spiel zu stabilisieren und Lüneburg unter Kontrolle zu halten. Die Serie von 12:10 aus 12:15 aus Dürener Sicht schien ein Knackpunkt zu sein. Der Satz ging mit 20:25 weg. Danach deutete immer mehr darauf hin, dass es schwierig werden würde, hier was Zählbares mitzunehmen. 11:15-Rückstand. Kamen die Anfeuerungsrufe aus dem Posti noch in Lüneburg an? Offensichtlich schon, denn aus vier Punkten Rückstand wurden vier Punkte Vorsprung! 25:21! Yes! Wir bekamen doch noch den Tiebreak. Und um es kurz zu machen: Im Entscheidungssatz ging Lüneburg schnell und deutlich in Führung, unser Team musste sich mit 9:15 geschlagen geben.

Immer gepunktet

Dieser Tiebreak hat uns jedoch eine Serie gerettet. In den bisherigen 21 Ligaspielen, inklusive aller Duelle gegen die Topteams, haben die Jungs immer mindestens einen Punkt gewonnen. Daher ist auch die Bilanz gegen alle Top5-Gegner mindestens ausgeglichen: 3:0 und 2:3 gegen Lüneburg, 3:2 und 2:3 gegen Berlin, 3:1 und 2:3 gegen Friedrichshafen, 2:3 und 3:2 gegen Giesen. Für Platz 1 oder 2 in der Tabelle müssen wir jetzt zwar auf Ausrutscher von Lüneburg oder Berlin warten, aber diese Bilanzen geben jetzt schon viel Hoffnung auf starke Playoffs.

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