3:1 gegen Freiburg – Stimmung jeck, Spiel etwas mühsam

Düren Alaaf! Heute gab es den Karnevalsspieltag unserer SWD Powervolleys und mit den ganzen Jecken und vielen kölschen Liedern war die Stimmung in der Arena natürlich entsprechend gut. Nicht ganz so gut, sondern eher etwas mühsam war der sportliche Teil des Abends. Daher ging ein Satz an die „Affenbande“ aus Freiburg, ehe der 3:1-Sieg gelang.

Guter Start mit jecker Stimmung

Es war der dritte Karnevalsspieltag und er begann wieder mit dem großen Auftritt der Dürener Karnevalsgesellschaften, die mit dem Prinzenpaar ein buntes Bild rund um das Spielfeld boten. Ebenfalls bunt waren die Karnevalstrikots, mit denen unsere Jungs durch das Spalier der Standarten einliefen.

Sportlich erwischten sie auch einen guten Start. 8:3 gingen sie in Führung. Da funktionierte zunächst sehr viel sehr gut und das Spiel passte zur Rollenverteilung zwischen einem Spitzenteam und einer Mannschaft, die um den Einzug in die Playoffs kämpft.

Aufholjagd gelingt nur einmal

Genau für diese Playoffs brauchen die Freiburger gerade jeden Punkt. Dementsprechend ließen sie sich dann nicht auseinandernehmen, sondern schafften es allmählich, den Unterschied zu verringern. Bis auf 12:11 kamen sie heran, ehe unsere Jungs den Satz am Ende wieder im Griff hatten – 25:19.

Doch die Gäste ließen jetzt nicht locker. Das führte dazu, dass unsere Mannschaft im zweiten Satz mit 7:10 in Rückstand geriet und lange hinterherlief. Da musste sie wieder ihre in dieser Saison schon oft bewiesene kämpferische Einstellung auspacken. Rechtzeitig vor dem Satzende schaffte sie den Ausgleich, brauchte aber noch ein paar Satzbälle bis zum 29:27.

Im dritten Satz ging es dann hin und her wie bei schunkelnden Jecken. Erst Führung Düren, dann Freiburg vorne. Beim 21:20 dann kurz vor dem Satzgewinn, aber die Breisgauer schlagen nochmal zurück und diesmal misslingt die Aufholjagd – 22:25.

Nochmal die Rakete gestartet

Unsere Jungs wollten jedoch bei diesem besonderen Heimspiel nicht die Stimmungstöter sein und erhöhten deshalb im vierten Satz das Tempo wieder. 7:2, jetzt lief es wieder ähnlich gut wie zu Spielbeginn. In der Mitte des Satzes verkürzte Freiburg nochmal, aber dann hatte der Zug keine Bremse mehr. 25:13, das war es. Der wichtige Dreier war eingefahren. MVP Zac durfte noch die rheinische Tradition eines Karnevalsordens kennenlernen.

Wer zieht durch?

In der Bundesliga-Tabelle sind unsere Jungs damit kurzzeitig mit den Kontrahenten Lüneburg und Berlin nach Punkten gleichgezogen, aber der Erste und Zweite können natürlich am Wochenende den Drei-Punkte-Vorsprung wiederherstellen. In den nächsten Wochen kommt es dann darauf an, wer von den drei Topteams Ausrutscher gegen die schlechter platzierten Teams der Liga vermeidet. Für unsere Mannschaft geht es am Karnevalssonntag in Dachau weiter.

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