Eine Rechnung war bis zum heutigen Nachmittag noch offen in dieser Saison. Schließlich hatten unsere SWD Powervolleys beim Hinspiel in Karlsruhe eine bittere 2:3-Niederlage kassiert. Heute ist die Revanche deutlich gelungen. Mit 3:0 haben unsere Jungs die Baden Volleys nach Hause geschickt und damit drei weitere wichtige Punkte für die Tabelle geholt.
Erst mühsam, dann die Wende im Block
Der Auftakt der Partie war noch nicht so schön anzusehen. Unsere Mannschaft tat sich zunächst schwer. Die Karlsruher um ihren besten Angreifer John Obi nutzten ihre Chance und gingen mit 8:5 in Führung. Doch als die Gastgeber ein paar krachende Blocks schafften, kam allmählich die Wende. Eine Fünf-Punkte-Serie zum 16:12 brachte die Wende. Jetzt war unser Team nicht mehr aufzuhalten und zeigte, dass sich heute nicht überrumpeln lassen wollte. Mit 25:17 endete der Satz noch deutlich.
Nur nicht nachlassen
Im zweiten Satz zeigten unsere Jungs ihre Dominanz von Beginn an. Sie zogen sofort auf 8:1 und ließen den Gästen keine Chance. In dieser Phase konnten sie sich nur selbst schlagen, wenn sie angesichts des hohen Vorsprungs vereinzelt etwas nachlässig wurden. Aber diesen Gefallen taten sie den Baden Volleys nur selten. Letztlich war das Satzergebnis das gleiche: 25:17.
Da wurde es nochmal knapp
So eindeutig blieb es nicht. Im dritten Satz mussten unsere Jungs nochmal deutlich mehr kämpfen. Die Führungen mit 9:7 und 14:11 reichten nicht, Karlsruhe schaffte den Ausgleich. Auch mit einem 20:17 war es noch nicht vorbei. Drohte beim 24:24 sogar noch der Satzverlust? Zum Glück kam es nicht so. Robin beendete das Spiel mit einem Ass zum 26:24.
Tabellenspitze bleibt unverändert
Der 3:0-Sieg war zum einen wichtig für die erfolgreiche Revanche. Jetzt können wir sagen, dass wir jedes Bundesliga-Team in dieser Saison geschlagen haben. Zum anderen waren die drei Punkte natürlich wichtig für die Tabelle. Da auch Lüneburg, Berlin und Friedrichshafen jeweils einen Dreier holten, bleiben die Abstände an der Spitze gleich: Düren mit vier Punkten Rückstand Dritter, sechs Punkte vor den Häflern, die noch ein Spiel mehr übrig haben. Nach der Pause wegen des Pokalfinales fahren wir in zwei Wochen nach Ludwigsburg.


