3:1 gegen Netzhoppers – Mit eigenen Stärken zurückgemeldet

Das letzte Heimspiel der Hauptrunde war am Mittwochabend erfolgreich. Unsere SWD Powervolleys haben gegen die Netzhoppers einen wichtigen 3:1-Sieg geschafft und dabei ihre zuletzt etwas vermissten Stärken wieder gezeigt. Jetzt müssen wir mal sehen, was am Samstag noch geht.

Zunächst fehlt der Druck

Im ersten Satz lief es bei unserer Mannschaft noch nicht rund. Die Netzhoppers zeigten auch in unserer Arena, dass sie in dieser Saison gut mithalten können und zu den aufschlagstärksten Mannschaften der Liga gehören. KW-Topaufschläger Timmermann vergab zwar seinen ersten Versuch, aber sein Team führte trotzdem 4:1. Unsere Jungs kämpften sich allmählich ins Spiel rein, aber der erste Satz blieb umkämpft und mühsam. Am Ende wurden wir etwas überrumpelt und der Satz ging mit 23:25 verloren. Aber es hat ja auch keiner gesagt, dass es leicht würde.

Aufschlag-Power ausgepackt

Im zweiten Satz hatte unser Team dann verstanden, dass es mehr Druck auf den Gegner machen musste, um hier was zu holen. Kyle zeigte das besonders deutlich und ließ es mit mehreren Assen krachen. Unsere Jungen führten 10:5 und das Spiel ging jetzt in die richtige Richtung. Der Aufschlag blieb im restlichen Spielverlauf eine große Dürener Stärke. Am Ende standen insgesamt 10 Asse in der Statistik, vier mehr als bei den Aufschlag-Spezialisten aus Brandenburg. Den Satz holten sich die Jungs mit 25:18.

Multitasking gefragt

Nach der Pause war dann für uns auf der Tribüne vorübergehend Multitasking gefragt. Der Blick ging nicht nur auf das Spielfeld, sondern auch auf den Liveticker. Der meldete nämlich, dass Giesen 24:21 in Friedrichshafen führte. Kam da etwa Schützenhilfe von den Grizzlys im Kampf um den dritten Platz? Leider nicht. Der Satz dauerte noch ewig, ging aber mit 44:42 an die Häfler, die danach 3:0 gewannen und damit vorerst vor uns bleiben.

Unsere eigene Mannschaft musste im dritten Satz zunächst nochmal etwas mehr kämpfen. Aber letztlich hatte sie den Gegner im Griff, weil sie in der Annahme stabil war und mit Aufschlag und Angriff genug Punkte sammelte. 25:21.

Souverän zu Ende gespielt

Im vierten Satz ließ unsere Mannschaft dem Gegner dann keine Chance mehr. Zu den anderen Stärken kamen auch noch immer mehr Blockpunkte (auch da waren das Team mit 12:7 besser). Die drei wichtigen Punkte für die Tabelle waren nicht mehr in Gefahr und standen mit dem 25:15 endgültig fest.

Vieles noch offen

Damit ist die Ausgangslage für den letzten Spieltag der Hauptrunde, der für unser Team in Haching stattfindet, klar. Unsere Mannschaft muss am Samstag in Bayern mindestens einen Punkt mehr gewinnen als Friedrichshafen parallel bei den Netzhoppers. Wir müssen also dem Team die Daumen drücken, das wir gerade besiegt haben. Wenn diese Konstellation eintritt, rücken wir doch noch auf den dritten Platz vor, sonst bleiben wir Vierter. Der Vierte trifft im Playoff-Viertelfinale auf Giesen, für den Dritten ist der Gegner noch offen.

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