2:3 gegen Friedrichshafen – Nach großem Kampf fällt die Festung

Jetzt ist es dann doch passiert. Im ersten Heimspiel 2026 gab es für unsere SWD Powervolleys die erste Heimniederlage. Wie drei Tage zuvor in Berlin ließ sie sich auch gegen Friedrichshafen von keinem Rückstand aufhalten. Leider war es beim Auf und Ab am Ende ein bisschen zu viel Abwärtsbewegung. Trotzdem bleibt die Bilanz gegen die Topteams positiv.

Komplett irrer Auftakt

Unsere Jungs machten die ersten beiden Punkte der Partie, bevor Friedrichshafen wurde und die Kontrolle übernahm. Der Rückstand wuchs beim 9:15 auf sechs Punkte. Bei anderen Mannschaften oder in anderen Jahren hätte man hier wahrscheinlich schon den Deckel draufmachen können. Doch wir haben ja am Sonntag in Berlin gesehen, wie stark sich unser Team zurückmelden kann. Die Gastgeber arbeiteten sich heran. Philipp sorgte dann mit seinen kurzen Aufschlägen für ordentliches Chaos in der Häfler Annahme. Unsere Jungs holten sich den ersten Satzball … und noch viele weitere. Denn der Satz ging in eine lange Verlängerung.  Es wurde ganz wild, ganz laut, bis der Satzgewinn mit einem 34:32 feststand. Was für ein Wahnsinn!

Alle etwas müde

Von diesem harten Kampf schienen sich die Häfler etwas besser zu erholen. Der zweite Satz verlief zwar die meiste Zeit ausgeglichen. Doch unsere Mannschaft machte nach einer 5:2-Führung nicht mehr so viel Druck, kam nicht so gut in Schwung wie zuvor. Auch das Publikum in der nicht gut gefüllten, aber nicht ganz vollen Arena wirkte eher etwas müde. Allmählich zeigte sich, was am Ende wohl spielentscheidend war: Friedrichshafen packte öfter im Block zu. Die Häfler machten viele Aufschlagfehler, aber auch viel Druck. Der Satz ging 21:25 verloren.

Das nächste Comeback

Unser Team verschlief auch noch den Beginn des dritten Satzes. Nach dem 1:6 wachte es allmählich auf. Wieder holten die Jungs einen deutlichen Rückstand auf. Robin und Jordan holten die dringend nötigen Punkte. Beim 12:12 war das Spiel ausgeglichen. Wenig später punktete Kyle mit einem spektakulären Ball mit dem Rücken zum Netz zum 16:14. Da wurde gezaubert, der nächste Satzgewinn nach deutlichem Rückstand kam in Sichtweite. Spätestens jetzt war wieder richtig Stimmung in der Bude. Der Vorsprung schmolz zwar noch von 19:15 auf 22:21, aber der Satz gehörte unserem Team. 25:23.

Häfler werden zu stabil

Leider profitierte unsere Mannschaft erneut nicht von diesem Schwung, diesem Momentum. Im vierten Satz ging es allmählich abwärts. Der Häfler Block wurde zu einer festen Wand, an der die Dürener Angriffe immer öfter abprallten. Kurz gesagt: Der Satz wurde auf der falschen Seite deutlich und ging mit 19:25 weg.

Der Tiebreak gab einen erneuten Eindruck von der kämpferischen Einstellung unserer Jungs. Sie ließen sich mal wieder nicht von einem Rückstand aufhalten, drehten den Entscheidungssatz zur 10:7-Führung. Umso bitterer war es, dass die positiven Aktionen an dieser Stelle endeten. Die Gäste vom Bodensee um den 30-Punkte-Angreifer van Huizen sorgten beim 12:15 dafür, dass die Dürener Festung fiel.

Trotzdem positive Bilanz

Die jüngsten beiden Tiebreak-Niederlagen ändern jedoch nichts daran, dass die Bilanz der SWD Powervolleys in der laufenden Hauptrunde positiv bleibt. Gegen die BR Volleys ist sie mit einem 3:2 und 2:3 ausgeglichen, gegen Friedrichshafen mit einem 3:1 und 2:3 positiv und auch gegen Lüneburg wird sie nach dem 3:0 im Hinspiel im schlechtesten Fall ausgeglichen. In den nächsten Wochen arbeiten die Jungs dann mit dem Auswärtsspiel gegen Herrsching und drei weiteren Heimspielen im Januar daran, die Top3-Platzierung in der Tabelle zu stabilisieren.

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