0:3 in Ludwigsburg – Erstmals ohne Punkt und auf Platz 4 abgerutscht

Zum ersten Mal waren wir am gestrigen Sonntag zu einem Bundesliga-Spiel in Ludwigsburg. Diese Premiere wollen wohl alle Dürener Beteiligten zumindest aus sportlicher Sicht möglichst schnell vergessen. Denn unsere SWD Powervolleys erwischten einen so schlechten Tag, dass sie mit 0:3 verloren. Das Ergebnis ist auch deshalb besonders bitter, weil es negative Folgen für die Tabelle hat.

Viele Moskitos sehen viele Fehler

Angesichts der für Bundesliga-Verhältnisse relativ überschaubaren Fahrtstrecke war eine ziemlich große Gruppe an Moskitos in die barocke Stadt mit dem Residenzschloss nördlich von Stuttgart gereist. Wir hofften im Endspurt der Hauptrunde auf einen möglichst klaren Sieg und wurden leider ebenso deutlich enttäuscht. Von Beginn an geriet unsere Mannschaft gegen den stark spielenden Neuling unter Druck und produzierte ungewohnt viele Fehler.

Gefühlt noch mehr Fehler als in der Statistik

Die offizielle Statistik listete nach der Partie auf Dürener Seite 19 Aufschlagfehler auf und gefühlt waren es noch mehr. Da schien oft das gegnerische Feld zu klein oder das Netz zu hoch zu sein. Auch die Annahme wirkte oft chaotisch, auch wenn sie laut Zahlen sogar besser war als die der Ludwigsburger, die an fast jedem Ball noch irgendwie dran waren. Die Dürener Angriffe endeten oft ohne Sicherung im Block oder sorgten nicht für genug Druck auf den Gegner. Kurz gesagt: Es funktionierte ziemlich wenig bei unserem Team. Im ersten Satz gelang zwar nach sieben Punkten Rückstand noch der Ausgleich, aber auch in den beiden anderen Sätzen schafften es die Jungs nicht, die Rückstände rechtzeitig zu drehen.

Platz 3 verspielt

Mit der Pleite in Ludwigsburg endete auch die schöne Serie unserer Mannschaft, in dieser Bundesliga-Saison aus jedem Spiel mindestens einen Punkt mitzunehmen. Schmerzhafter ist jedoch, dass sie dadurch auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht ist. Die Häfler sind in der Anzahl der Spiele mit uns gleich- und mit einem Sieg mehr vorbeigezogen. Sofern der Konkurrent vom Bodensee sich keine Niederlage mehr leistet, können wir nicht mehr Dritter werden.

Positive Reaktion am Freitag?

Immerhin war der Mannschaft nach dem unglücklichen Auftritt bewusst, dass sie für eine Enttäuschung gesorgt hat. Schon am Freitag gibt es die Chance, eine positive Reaktion zu zeigen. Dann gibt es das nächste Heimspiel gegen die Volley Goats Mitteldeutschland, die im Abstiegskampf auch jeden Punkt brauchen. Da können unsere Jungs zeigen, dass sie aus dem gestrigen Spiel zumindest etwas gelernt haben. Wir werden sie dabei natürlich weiterhin unterstützen. Auf geht’s, Düren!

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