Hamburg ist die Stadt zwischen Schiffen und Reeperbahn, zwischen Miniaturwunderland und Elbpharmonie. Es gibt also viele Gründe in die Stadt im Norden zu fahren. Doch wir waren am Wochenende natürlich vor allem dort, um das Auswärtsspiel unserer SWD Powervolleys gegen die SVG Lüneburg zu sehen. Die Lüneburger haben ihre Spiele derzeit in die CU-Arena verlegt.

Unsere Mannschaft trat mit dem Selbstbewusstsein an, das sie am Dienstag beim Heimspiel gegen Berlin gewonnen hatte. Doch die Partie begann erstmal mit einem Schock. Nach dem zweiten Ballwechsel lag Tobias Brand auf dem Boden. Durch eine noch unklare Verletzung am Fuß musste er früh raus. Egor Bogachev kam rein und machte mit seinen Mitspielern viel Druck. Nach der ersten technischen Auszeit konnten die Lüneburger nicht mehr mithalten. Unsere Annahme um den immer stärkeren Libero Ivan Batanov stand stabil, hielt die Bälle im Spiel und vorne ließen es die Jungs krachen. 25:15 im ersten Satz, das war deutlich.

Auch im zweiten Satz war unsere Mannschaft nicht zu stoppen. Sie ging in der Mitte des Satzes wieder klar in Führung. Nur für wenige Ballwechsel wurde es etwas unruhiger, weil drei Lüneburger Aufschläge hintereinander für Probleme sorgten. Doch die Reaktion kam sofort. Erfolgreiche Dürener Angriffe, Führung wieder ausgebaut, den Satz 25:19 gewonnen.

Jetzt blieb auf dem Erfolgsweg nur noch eine Frage offen: Schafft es die Mannschaft diesmal, den klaren Vorsprung ins Ziel zu bringen und nicht nach zwei Sätzen nachzulassen? Die Antwort in Hamburg war ein unmissverständliches Ja. Der Zwischenstand entwickelte sich im dritten Satz genauso eindeutig wie in den ersten beiden Sätzen. Die Lüneburger hatten an diesem Samstagnachmittag keine Chance. 25:17 für Düren.

So bekamen wir einen in dieser Saison bisher ungewohnten Eindruck: Wir durften einen Auswärtssieg feiern – und das direkt mit einem ungefährdeten 3:0. Die Mannschaft kommt gerade immer besser in Schwung. Das knapp verlorene Spiel gegen Berlin und jetzt der klare Sieg in Hamburg haben uns innerhalb einer Woche viel Freude bereitet. So kann es weitergehen. Am nächsten Sonntag gibt es schon das nächste Auswärtsspiel in Eltmann.