Das Auswärtsspiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend in Bühl hat uns viele Nerven gekostet. Nach einer 2:0-Satzführung wurde es noch extrem knapp, aber immerhin endete das Spiel erfolgreich und der 3:2-Sieg brachte zwei sehr wichtige Punkte im Endspurt der Bundesliga-Hauptrunde.

In den Vorberichten der Volleyball Bisons war die Angst vor den Dürener Aufschlägen und speziell Sebastian Gevert zu erkennen. Genau dieses Spielelement sorgte in den ersten beiden Sätze dafür, dass unser Diagonalangreifer und seine Mitspieler die Gastgeber im Griff hatten. Der Druck, den unsere Mannschaft ausübte, war zu groß und dementsprechend gab es jeweils einen deutlichen Vorsprung. Im ersten Satz blieben davon drei Punkte Unterschied (25:22), im zweiten Satz zogen die Jungs es bis zum Ende durch (25:17).

Genau dieses konsequente, kompromisslose Auftreten ging irgendwann in der Mitte des dritten Satzes leider verloren. Als unsere Mannschaft schwächelte, nutzten die Bühler ihre Chance. Die Gastgeber kamen heran, zogen vorbei und gewannen den Satz 25:22. Okay, dann eben in vier Sätzen. Oder doch nicht? Die Schwarzwälder machten unseren Jungs das Leben nun schwer. Die Endphase des vierten Durchgangs wurde zur Nervenschlacht, leider mit dem besseren Ende für Bühl, das es mit einem 27:25 noch in den Tiebreak schaffte.

Mit dem Entscheidungssatz fand diese schwierige Partie ihren Höhepunkt. Unsere Mannschaft glich einen anfänglichen Vorsprung der Bühler aus und ging selbst in Führung. Doch der letzte Punkt wollte zunächst nicht gelingen. Erst nach mehreren Anläufen gelang der Matchball zum 18:16. Da konnten alle Beteiligten auf der Dürener Seite erstmal tief durchatmen. Immerhin den Sieg und zwei Punkte gerettet!

Am kommenden Wochenende sind wir schon wieder auswärts unterwegs. Dann geht es nach Innsbruck zu den Alpenvolleys, die gerade 2:3 gegen unseren Verfolger Frankfurt verloren. Ein Sieg in Österreich wäre ein großer Schritt, um den fünften Platz zu verteidigen und weiteres Selbstbewusstsein für die näher rückenden Playoffs zu sammeln.