Am Samstagabend ließen die SWD Powervolleys der unnötigen 2:3-Niederlage in Herrsching einen Heimsieg gegen die SVG Lüneburg folgen. Doch bis dieser Erfolg feststand, mussten wir lange geduldig warten. Wir brauchten starke Nerven, weil über weite Strecken der Partie bei unseren Jungs vieles nicht rund lief, vor allem jeweils gegen Ende der Sätze.

Im ersten Satz herrschte – ähnlich wie im zweiten Teil des Herrsching-Spiels – große Unruhe im Dürener Spiel. Die Abwehr wackelte sehr, weshalb unsere Mannschaft es auch nicht schaffte, den Gegner mit druckvollen Angriffen unter Druck zu setzen. Die Lüneburger nahmen die Geschenke an, zogen davon und gewannen den Satz mit 25:19.

Im zweiten Durchgang konnten wir uns immerhin über schönere Zahlen beim Spielstand freuen, denn die größeren Zahlen standen nun auf der richtigen Seite. Spielerisch wurde es jedoch noch nicht wesentlich besser. Deshalb gewann unsere Mannschaft den Satz so gerade mit 25:23. Schon mal der Ausgleich und zehn Minuten Zeit zum Durchatmen.

Was Trainer Stefan Falter in der Kabine mit dem Team machte, wissen wir nicht. Es war jedenfalls erfolgreich und sorgte für einen Hallo-Wach-Effekt. Jetzt funktionierten die Aktionen unserer Jungs, jetzt lief es ähnlich gut wie bei den großen Siegen gegen Berlin und die Alpenvolleys. So ganz unbeschwert lief es allerdings nicht, denn Lüneburg meldete sich zurück, kam noch mal ran. Der Satz ging trotzdem mit 25:20 an unser Team.

Im vierten Satz ging es relativ gut weiter. Führung für Düren. Doch unsere Jungs schafften es nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Als der Satz sich dem Ende näherte, kamen die Probleme in der Defensive zurück – und zwar so deutlich, dass Lüneburg vorbeizog. Zwei schlechte Annahmen, der Satz war weg. Nach einem 22:25 ging es in die Tiebreak.

Zum Glück entlud sich der angesammelte Frust auf Dürener Seite in Form von einigen guten Aktionen. Deshalb ging unsere Mannschaft mit 10:5 in Führung. Aber auch diesen Tiebreak beendete sie nicht ohne Zittern. Ein Kracher von Michael Andrei brachte endlich die Entscheidung zugunsten der SWD Powervolleys. Erleichterung!

Nächsten Samstag fahren wir zum Auswärtsspiel gegen die Helios Grizzlys Giesen. In Hildesheim geht es um einen Sieg im DVV-Pokal-Viertelfinale. Zwei Siege brauchen wir noch, um den Traum vom Finale in Mannheim zu verwirklichen.