Das Wochenende in Bayern brachte für die angereisten Moskitos eine ganze Reihe von Problemen. Auch das Spiel der SWD Powervolleys in Herrsching am Samstagabend missglückte. Dabei sah es zwei Sätze lang sehr gut aus, bevor die Partie kippte und unsere Mannschaft doch noch 2:3 verlor.

Die Dürener Siege in Berlin und gegen die Alpenvolleys hatten bei den Herrschingern ebenso Eindruck hinterlassen wie die starken Aufschläge. Im Zeitungsbericht der Lokalpresse war davon zu lesen, dass sich die Spieler des Gastgebers Helme anziehen müssten. Das Spiel in der kleinen, lauten Nikolaushalle passte zunächst zu dieser Einschätzung. Nach einem ausgeglichenen Beginn erhöhte unsere Mannschaft den Vorsprung im ersten Satz allmählich. Da konnte der Hallensprecher noch so viel vom geilsten Club der Welt rufen. Der Satz ging mit 25:18 an Düren. Auch der zweite Satz sah gut aus. Unsere Jungs dominierten das Duell und wehrten auch eine Herrschinger Aufholjagd ab. Mit einem 25:21 ging es in die Pause.

Diese Pause sollte nach dem Spiel für viele Fragezeichen sorgen. Was war da passiert? Woher kam der Einbruch, den wir anschließend beobachten mussten. Herrsching ging im dritten Satz in Führung. Bei unserer Mannschaft funktionierte die Annahme nicht mehr, die Aktionen wurden chaotisch und im Angriff flogen viele Bälle in den gegnerischen Block. Gegen Ende des dritten Satz gab es kurz etwas Hoffnung auf ein ähnliches Comeback, wie es das Team schon gegen die Netzhoppers und die Alpenvolleys gezeigt hat. Doch zu mehr als einem 22:25 reichte es nicht mehr. Auch im vierten Satz lief wieder vieles schief. Unsere Mannschaft fand keine Lösung für diese schwierige Situation und musste nach einem 16:25 in den Tiebreak. Auch im Entscheidungssatz gelang ihr keine Wende. Sie lief immer einem Rückstand hinterher. Drei Matchbälle wehrte sie nach einem 10:14 ab. Das letzte Aufbäumen kam jedoch zu spät. Der Satz ging 13:15 verloren und wir mussten eine bittere Niederlage hinnehmen.

Die Jungs können aus diesem unerwarteten Rückschlag lernen. Sie sind stark, müssen das aber auch konsequent bis zum Ende zeigen. Am kommenden Samstag haben wir eine neue Situation. Die SWD Powervolleys spielen zuhause und das Spiel gegen Lüneburg beginnt bei 0:0. Mit der Form aus den ersten Wochen und den ersten beiden Sätzen des Herrsching-Spiels können sie auf die Erfolgsspur zurückkehren.