Nach einer sehr langen Sommerpause und dem erfolgreichen Ausflug nach Berlin gab es am Mittwochabend endlich das erste Heimspiel der neuen Saison. Die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen waren zu Gast, ein Gegner, der nicht unbedingt zur Spitzengruppe der Liga gehört, aber oft schwer zu besiegen ist. Das konnten wir nun wieder erleben. Das 3:0 sieht deutlich aus, doch die ersten beiden Sätze gingen weit in die Verlängerung, bevor sich unsere SWD Powervolleys mit 29:27 und 31:29 durchsetzten. Erst im dritten Satz wurde es mit 25:17 ein deutliches Ergebnis.

Dass es für unsere Jungs eine knifflige Aufgabe wurde, war schnell klar. Auswärts als Außenseiter beim Meister anzutreten ist letztlich einfacher, als sich als Favorit zuhause gegen einen kleineren Gegner durchzusetzen. Fünf Punkte Rückstand hatte unsere Mannschaft in der Mitte des ersten Satzes; es lief noch nicht rund, während die Netzhoppers starke Aktionen in der Defensive zeigten. Doch dann kamen die Dürener besser ins Spiel, holten den Rückstand auf und führten schließlich 23:21. Der Satz war trotzdem noch lange nicht beendet. Es ging noch in die Verlängerung bis zum 29:27.

Nach dem spannenden Auftakt mussten wir im zweiten Satz mindestens genauso viel zittern. 14:19 aus Sicht der Gastgeber, schon wieder ein deutlicher Rückstand. Wieder wurde es laut in der Arena, als unsere Mannschaft sich zurück ins Spiel kämpfte. Wir erlebten die nächste Verlängerung und zwar noch etwas länger. 31:29 – was für ein Spiel!

Der dritte Satz verlief dann zum Glück deutlich besser. Nun wurden unsere Nerven geschont, weil die SWD Powervolleys früh in Führung gingen und sich den Vorsprung nicht mehr nehmen ließen. Als Sebastian Gevert zum Aufschlag ging, krachte es mehrmals hintereinander. Davon erholten die Netzhoppers sich nicht mehr. Unsere Mannschaft siegte klar mit 25:17 und beendete diese intensive Heimpremiere.

Wir haben also einige Nerven verloren, aber wenn das Zittern am Ende mit einem Sieg belohnt wird, nehmen wir das gerne in Kauf. Bereits am Sonntag geht es weiter. Zum Achtelfinale im DVV-Pokal empfängt Düren die Hypo Tirol Alpenvolleys. Egal wie knapp die Sätze dann werden: Wir wollen Mannheim einen Schritt näher kommen.

Bildergalerie zum Spiel gegen die Netzhoppers (Fotos: Rudi Bartgens)