Da sind sie wieder! Mit einem 3:0-Sieg in Frankfurt haben unsere SWD Powervolleys am Samstagabend den Weg zurück auf die Erfolgsspur gefunden. Das Spiel begann souverän und in den nächsten beiden Sätzen behielt die Mannschaft in knappen Situationen die Nerven. Auch personelle Rückschläge konnten sie nicht stoppen.

Unser Team war vollzählig angereist, doch Michael Andrei, Blair Bann und Björn Andrae kamen nicht zum Einsatz. Trotzdem waren unsere Spieler den Gastgebern zunächst relativ deutlich überlegen. Sie führten bei beiden technischen Auszeiten mit drei Punkten. Gute Aufschläge, starke Angriffe und eine sichere Annahme brachten die nötigen Punkte und außerdem das Selbstvertrauen, das zuletzt etwas verloren gegangen war. Mit den wiederbelebten Stärken zeigte unsere Mannschaft ein souveränes Spiel. 25:20 endete der erste Satz.

Im zweiten Satz lief es lange Zeit auch richtig gut. Sebastian Gevert ließ es im Aufschlag krachen, Lucas Van Berkel mit einem Block zum 14:8. Die United Volleys kamen mit dem eingewechselten Zuspieler Leon Dervisaj besser ins Spiel. Das störte unser Team zunächst nicht. Beim 24:19 hatten sie fünf Satzbälle. Sie nutzten allerdings keinen davon, weil plötzlich viele Fehler passierten und Jochen Schöps das Frankfurter Spiel mit guten Aufschlägen stärkte. In den letzten Wochen wäre der Satz vielleicht noch verloren gegangen, aber mit dem wiedergewonnenen Selbstvertrauen behielten die Jungs die Nerven und setzten sich mit 27:25 durch.

Nach einem erneuten guten Satzbeginn gab es den nächsten personellen Rückschlag, als Gevert beim Stand von 9:6 mit Knieproblemen ausgewechselt werden musste. Doch Philipp Schumann machte seine Aufgabe als Einwechselspieler gut. Nach dem Ausgleich von 14:10 auf 14:14 verlief die Endphase des Satzes wieder knapp. Zwei Dürener Matchbälle wurden abgewehrt. Doch MVP Tobias Brand war als bester Scorer der Partie einfach nicht zu stoppen. So ging der Satz mit 26:24 an unser Team.

Damit war der sehr wichtige und wertvolle 3:0-Sieg vollendet. Die SWD Powervolleys halten damit als Tabellendritter die Verfolger deutlich auf Abstand. Mit 31 Punkten haben sie sogar den Rückstand auf Berlin etwas verkürzt, weil die BR Volleys nur extrem knapp im Tiebreak ihr Auswärtsspiel gegen Giesen gewannen. Für unsere Mannschaft geht es am nächsten Samstag (30. Januar) zuhause gegen die SVG Lüneburg weiter.