Auch das erste Heimspiel 2021 mussten wir uns als Fans zu Hause im Livestream ansehen. Was wir dabei zu sehen bekamen, war jedoch sehr erfreulich. Unsere SWD Powervolleys besiegten die SVG Lüneburg mit 3:0. Sie ließen sich von dem kampfstarken Gegner nicht aufhalten und gewannen die Sätze relativ deutlich mit 25:18, 25:19 und 25:21. Damit festigten sie ihren dritten Tabellenplatz weiter.

Gleich zu Beginn ließ es unsere Mannschaft, die auf Michael Andrei und Tobias Brand verzichten mussten, ordentlich krachen und ging schnell mit 4:0 in Führung. Sie hielt den Vorsprung lange Zeit, während die Lüneburger erst langsam ins Spiel kamen. Beim 14:14 gab es den ersten Gleichstand in dieser Partie. Beim Stand von 17:16 bescherte uns Trainer Rafał Murczkiewicz einen ungewohnten Anblick. Blair Bann kam aufs Feld, aber nicht im Libero-Trikot, das Ivan Batanov trug, sondern als Annahmespieler. Nun zog unser Team wieder davon, u.a. weil Sebastian Gevert mehrere Asse servierte. Mit 25:18 endete der erste Satz.

Im zweiten Satz war es zunächst knapper – bis zum 12:11. Dann erhöhten die SWD Powervolleys allmählich wieder den Vorsprung. Das konnte SVG-Trainer Stefan Hübner auch mit zwei Auszeiten nicht verhindern. In vielen Situationen galt: Lüneburg war gut, Düren war besser. Zwei Satzbälle vergab unsere Mannschaft. Beim nächsten Aufschlag der Gäste zählte der Schiedsrichter bis acht und nach dem Fehler stand es 25:19 für unser Team.

Den dritten Satz begannen die SWD Powervolleys mit dem zuvor eingewechselten Eric Burggräf im Zuspiel und mit einem erneuten 4:0-Vorsprung. Doch die Lüneburger machten nun das, was man von ihnen erwartet hatte, nämlich hartnäckig in der Defensive zu kämpfen und unserer Mannschaft das Leben schwer zu machen. So entwickelte sich ein spannender Satz, bei dem Lüneburg mit 16:15 in die technische Auszeit ging. Beim 18:19-Rückstand zog Düren erneut den „Blair-Joker“. Da die Gäste einige Aufschlagfehler produzierten und auf unserer Seite MVP Marcin Ernastowicz sowie Lucas Van Berkel und Björn Andrae, die ebenso wie Gevert auf zweistellige Punktezahlen kamen, gute Angriffe schafften, ging der Satz mit 25:21 an die SWD Powervolleys.

Mindestens für ein paar Stunden zieht unsere Mannschaft, die nun 34 Punkte hat, mit den Berlin Recycling Volleys gleich, die am Sonntagnachmittag gegen Bühl spielen. Vor allem hat sie als Tabellendritter jedoch wieder einen Verfolger distanziert. Es läuft einfach in dieser Saison. Weiter so, Jungs! Am nächsten Wochenende gibt es einen Doppelspieltag; es geht zu den Netzhoppers und zum VC Olympia.