Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Das sah richtig gut aus. Am Mittwochabend brachten unsere SWD Powervolleys die einheimischen Fans in der Gellersenhalle in Lüneburg zum Schweigen. Doch leider galt das nur für die ersten eineinhalb Sätze dieses Auswärtsspiels. Denn am Ende jubelten die SVG-Anhänger über einen 3:1-Sieg.

Im ersten Satz konnten die Dürener Fans, von denen ausnahmsweise keiner vor Ort dabei war, vor den Bildschirmen nur staunen. Unsere Jungs ließen sich weder von der kleinen Halle noch von den üblicherweise clever und kampfstark auftretenden Lüneburger stoppen. Mit einem 12:6 machten sie gleich mal eine klare Ansage. Spätestens als mit fünf Punkten zum 25:14 in Folge der ungefährdete Satzgewinn eingefahren war, schien unsere Mannschaft vor einem großartigen Sieg zu stehen.

Der Eindruck verfestigte sich, weil der zweite Satz noch besser begann. 8:2, 11:4, 14:7, da spielte nur eine Mannschaft und zwar die aus Düren. Die Gastgeber hatte keine Chance – und nutzten sie. Als der Druck, den unsere Jungs bisher ausgeübt hatten, etwas nachließ, zeigten die Lüneburger ihre kämpferischen Qualitäten. Auf 14:12 ließ unser Team den Gegner zunächst herankommen und wurde ihn dann nicht mehr los. Aus einem 22:20 wurde ein 22:23, bevor die SVG ihren zweiten Satzball verwandelte.

Drohte nun wieder ein Absturz wie gegen Herrsching und Berlin? Zunächst wehrten sich unsere Jungs gegen diese drohende Gefahr. 7:4 führten sie im dritten Satz. Doch Lüneburg war jetzt wach und erspielte sich einen Vier-Punkte-Vorsprung. Sebastian Gevert brachte die Hoffnung zurück, verkürzte auf 20:21. Leider wurde der Aufschlag, der vor ein paar Wochen noch als starkes Element im Dürener Spiel galt, anschließend zum Problem. Denn der Ball landete im Netz und der Satz mit 25:23 bei den Hausherren.

Im vierten Satz dämpfte eine Serie von vier verlorenen Punkten zum 10:13 die Hoffnung auf einen Tiebreak, der beim 16:22 noch unwahrscheinlicher wurde. Unsere Jungs bemühten sich zwar und kämpften, doch sie schafften es nicht mehr, sich in dieser Partie zurückzumelden. So mussten sie sich mit 20:25 geschlagen geben.

Nach der erneuten Niederlage wird es immer schwieriger, den derzeitigen sechsten Tabellenplatz zu verlassen und in die Spitzengruppe zurückzukehren. Erst reicht beim Blick auf den nächsten Gegner. Der heißt VfB Friedrichshafen und ist am Sonntag ab 18.00 Uhr in der Arena Kreis Düren zu Gast. Unsere Mannschaft hat viel Potential, das hat sie immer gezeigt. Doch sie braucht endlich auch mal wieder einen Sieg. Wir werden ihr weiterhin dabei helfen. Auf geht’s, Düren, auf geht’s!

 

 

Dass Spiele zwischen Düren und Berlin nicht normal sind, wissen wir seit vielen Jahren. Der Klassiker der Volleyball-Bundesliga war auch in seiner neusten Aufführung am Samstagabend ein Duell, in dem alles drin war. Zunächst dominierten unsere SWD Powervolleys das Geschehen, dann kamen die Gäste in Schwung und in einem dramatischen Finale namens Tiebreak setzte sich dann Berlin noch knapp durch.

4:1, 5:7, 8:7 – die ersten Zwischenstände ließen schon erahnen, dass es ein abwechslungsreiches, intensives Spiel werden könnte. Im ersten Satz bestimmten unsere Jungs das Geschehen, ohne sich deutlich abzusetzen. Erst in der Schlussphase schafften sie den Durchbruch, als sie den Gegner beim Ballwechsel zum 24:22 dreimal blockten. Wenige Augenblicke später war der Satz mit 25:23 entschieden.

Damit war der Weg frei für unsere Mannschaft. 8:3, 16:9 – ab ging die wilde Fahrt und die Gastgeber zogen mit Vollgas davon, weil sie nun ganz stark spielten. Sie hatten den Gegner im Griff, der erst in der Endphase des zweiten Satzes etwas näher rückte, doch das 25:21 nicht verhindern konnte.

Keine Zehn-Minuten-Pause gab es an diesem Abend. Das klang angesichts einiger Probleme in den vergangenen Partien nach einer guten Entscheidung. Unsere Jungs schienen auch im dritten Satz unaufhaltsam zu sein. Mit einem deutlichen Vorsprung steuerten sie auf die zweite Auszeit zu, als Michael Andrei umknickte. Bange Blicke zum Kapitän, den wir doch gerade in diesen Wochen so dringend brauchen. Ein paar Minuten später kehrte er jedoch zurück aufs Feld. Aber auch die Berliner schafften gerade ein Comeback, glichen zum 15:15 und gingen nach einem ewig langen Ballwechsel 19:18 in Führung. Dieser Sergei Grankin, bei den BR Volleys gerade als neuer Zuspieler verpflichtet, war kaum in den Griff zu bekommen. So ging der Satz 22:25 verloren.

Im vierten Satz prallten einige Dürener Angriffe am gegnerischen Block ab. Unsere Jungs gerieten folglich in Rückstand. Jetzt wurde es doch noch ein schwieriges Spiel. Leider schaffte unsere Mannschaft es nicht mehr, den Spielstand zu drehen, obwohl sie wieder herankamen. Nochmal 22:25, ab in den Tiebreak.

Jetzt brannte die Arena, was die Stimmung betrifft. Die Dürener Fans wurden noch lauter, unsere Freunde aus Berlin ebenfalls. Der Spielstand war im ganzen Entscheidungssatz knapp. Unsere Jungs hielten wieder stark dagegen und versuchten auch zu verkraften, dass sich der Schiedsrichter zur unbeliebtesten Person in der Arena machte. Doch am Ende fehlte ein bisschen Glück, mit dem die Gäste sich 15:12 durchsetzten.

Solch ein dramatisches Duell mit einem solchen Spielverlauf ist auf der Seite des Verlierers besonders schwer zu verkraften. Aber zum Glück war es ein Spiel gegen Berlin. Denn das bedeutet traditionell, dass wir Moskitos und unsere Fanclub-Freunde aus der Hauptstadt nicht nur vor dem Anpfiff, sondern auch nach dem Matchball gemütlich zusammensitzen und unabhängig vom Ergebnis gemeinsam Spaß haben. So war es auch diesmal, bis in die Nacht hinein.

Am Mittwoch drücken wir unseren Jungs aus der Ferne die Daumen, dass es zu einem Sieg bei den heimstarken Lüneburgern reicht. Am nächsten Sonntag kommen dann schon die Häfler nach Düren. Drei Topspiele innerhalb von neun Tagen – auch nicht gerade alltäglich.

 

Es hätte so ein schöner Tag werden können. Die Vertragsverlängerungen von Lukas Maase (für nächste Saison) und Björn Andrae (für den Rest der laufenden Saison) wurden bekannt. Frankfurt verlor in Giesen und die Alpenvolleys gaben einen Punkt in Bühl ab, die Konkurrenz patzte also. Unsere SWD Powervolleys führten im Heimspiel gegen Herrsching am Mittwochabend mit 2:0 Sätzen. Doch am Ende wurde es zumindest aus sportlicher Sicht noch ein trauriger Abend. Denn wie bereits im November beim Hinspiel brach unsere Mannschaft ab dem dritten Satz ein und verlor das ganze Spiel noch mit 2:3. Damit verpasste sie eine große Chance, sich weiter oben festzusetzen.

Der erste Satz des Heimspiels begann wacklig und so kam es zu einem 3:7-Rückstand. Mühsam arbeiteten sich die Jungs heran, führten dann 16:15. Doch Herrsching schlug zurück. Erst vier Punkte nacheinander brachten am Ende die Entscheidung zugunsten unserer Mannschaft – 25:23. Das sorgte für einen Aufschwung im Dürener Spiel. Im zweiten Satz führte unser Team nach besserem Auftritt mit 16:9. Doch souverän ins Ziel brachten sie den Vorsprung nicht. Es wurde noch anstrengend bis zum 25:21.

Da war sie also, die 2:0-Satzführung. Was würde nun passieren? Würde es besser laufen als beim Hinspiel? Konnte unsere Mannschaft die zuletzt oft gesehenen Probleme mit einem dritten Satz in den Griff bekommen. Zunächst entschieden sie sich für ein Ja. Sie führten nach der Zehn-Minuten-Pause. Der Sieg kam in Sichtweite, doch dann sorgte Herrsching für Schatten. Unsere Mannschaft verspielte den Satz noch, verlor 22:25. Die Gäste aus Bayern waren nun hellwach, ließen im vierten Satz gleich mal zwei Dürener Angriffe am Block abprallen. Unsere Jungs fanden nicht mehr zurück ins Spiel, mussten sich nochmal mit 22:25 geschlagen geben. Auch im Tiebreak schafften sie einfach keine Wende. 11:15, aus und vorbei.

Immerhin richtet sich die Aufmerksamkeit nun schnell auf die nächsten beiden Spiele. Diese stehen nämlich schon am Wochenende auf dem Programm: am Samstag bei den Netzhoppers, am Sonntag beim VC Olympia. Trotz des traurigen Ergebnisses heute werden die Moskitos das Team auch beim Berlin-Brandenburger Doppel wieder lautstark vor Ort unterstützen.

Das Wetter war in den vergangenen Tagen in Berlin ziemlich unterschiedlich, mal kalt und sonnig, dann weniger kaltes, aber feuchtes Schmuddelwetter. Ähnlich wechselhaft präsentierten sich auch unsere SWD Powervolleys beim Doppelspieltag. Am Samstag kassierten sie eine klare 0:3-Niederlage bei den Netzhoppers KW in Bestensee, am Sonntag meldeten sie sich in Hohenschönhausen mit einem 3:0-Sieg gegen die Junioren des VC Olympia Berlin zurück.

Beim Duell mit den Netzhoppers hofften die mitgereisten Moskitos ebenso wie die daheim mitfiebernden Fans auf einen besseren und vor allem erfolgreicheren Auftritt ihrer Mannschaft als drei Tage zuvor bei der Pleite gegen Herrsching. Doch leider gab es stattdessen eine weitere bittere Niederlage. Drei Punkte Vorsprung hatten unsere Jungs im ersten Satz, sogar jeweils vier im zweiten und dritten Durchgang. Doch alle drei Sätze kippten noch zugunsten der Gastgeber. Durch zu viele Fehler baute unsere Mannschaft den kampfstarken Gegner immer wieder auf und ließ ihn in jedem Satz doch noch vorbeiziehen. So endete der Tag leider enttäuschend.

23 Stunden später gab es schon die nächste Aufgabe, nun in Hohenschönhausen gegen den deutschen Nachwuchs. Unsere Mannschaft spielte sich gleich mal den Frust von der Seele, indem sie die ersten fünf Ballwechsel für sich entschied. Es folgte eine kurze Phase, in der der Vorsprung auf zwei Punkte schmolz, doch der alte Abstand wurde schnell wieder hergestellt. Der Satz endete mit einem 25:19. Gleicher Start im zweiten Satz, wieder 5:0. Diesmal zogen unsere Jungs noch deutlicher davon. 16:5 und 25:14, das war jetzt eine klare Angelegenheit. Im dritten Satz, dem üblichen Dürener Problemfall, kamen die Junioren besser ins Spiel, machten unserer Mannschaft das Leben schwer, die ein 14:16 verkraften musste. Das schaffte sie an diesem frühen Sonntagabend jedoch. Es wurde am Ende noch spannend, doch das 25:23 vollendete den Sieg. Erstmal durchatmen.

Abgesehen vom traurigen Ergebnis am Samstag haben wir mal wieder ein schönes, unterhaltsames Wochenende mit vielen neuen Eindrücken in der Hauptstadt verbracht. Am kommenden Samstag drehen wir den Spieß um. Dann kommen die „großen“ Berliner von den BR Volleys nach Düren. Das wird auf jeden Fall wieder ein Tag der Fan-Freundschaft. Mal sehen, inwiefern dann auch das sportliche Ergebnis passt.

Bildergalerien mit Rudi Bartgens' Fotos

Netzhoppers - Düren: https://www.moskitos-fanclub.de/bilder-2/category/47-20190126-netzhoppers-dueren.html

VC Olympia - Düren https://www.moskitos-fanclub.de/bilder-2/category/48-20180127-vc-olympia-dueren.html

 

Bereits zum zweiten Mal führte uns eine Volleyball-Tour in dieser Saison nach Hildesheim zum Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen. Wie das Pokalspiel endete auch das Bundesliga-Duell am Sonntagnachmittag mit einem 3:1-Sieg für unsere SWD Powervolleys. Die Partie gestaltete sich vor allem in der zweiten Hälfte sehr mühsam, doch die drei Punkte gingen mit auf die Rückfahrt nach Düren.

Die ersten beiden Sätze verliefen dabei sehr ähnlich. Unsere Jungs gingen in Führung, gaben auch immer wieder den Gastgebern ein paar Punkte, bevor sie sich ungefähr in der Mitte des Satzes den entscheidenden Vorsprung holten. So konnten wir uns zweimal über ein 25:21 freuen. Das sah alles ziemlich gut und souverän aus.

Doch dann kam wieder diese Zehn-Minuten-Pause, die uns schon in einigen Spielen der laufenden Saison Probleme bereitet hat. Irgendwo in der Kabine blieben die bisher guten Aktionen zurück. Stattdessen zeigten unsere Jungs im dritten Satz zu viele Fehler. Zunächst drehten sie einen 2:5-Rückstand in ein 8:6. Doch Giesen schlug schnell zurück und zog deutlich davon. Unsere Mannschaft fand in dieser Phase keine passende Lösung und musste den Satz mit 19:25 abgeben.

Damit witterten die Gastgeber ihre Chance und sie blieben unserem Team bis zum Ende des vierten Satzes auf den Fersen. Unsere Jungs führten zwar in diesem Spielabschnitt von Beginn an, doch wirklich absetzen konnten sie sich nicht. Deshalb mussten wir noch lange zittern, bis es Sebastian Gevert beim Matchball krachen ließ und mit dem 25:23 den 3:1-Sieg sicherte.

Damit stehen die SWD Powervolleys nun nach ihrem letzten Hinrundenspiel auf dem vierten Tabellenplatz, mitten in einer hart umkämpften Spitzengruppe. Am Mittwoch, 23. Januar, geht es weiter. Dann kommt Herrsching nach Düren.

Foto: Susi Sorg
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