Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Wenn die SWD Powervolleys am Karnevalswochenende ein Heimspiel haben, herrscht allein schon wegen der zur Jahreszeit passenden Musik gute Stimmung in der Arena. Am Samstagabend passte auch das sportliche Ergebnis optimal zur Feier. Denn unsere Jungs besiegten die United Volleys Frankfurt glatt mit 3:0 und zeigten gegen den direkten Verfolger eindrucksvoll ihre Stärken.

Das Spiel begann schon gut. Bei unserer Mannschaft waren die Aufschläge wirkungsvoll, während Frankfurt in dieser Disziplin bis zur ersten Auszeit schon drei Fehler produzierte. Dadurch gingen unsere Jungs gleich in Führung. Da auch der Dürener Block eine stabile Wand war, stieg der Vorsprung rasant auf 16:8. Die Gäste hatten keine Chance, der Satz ging mit 25:15 an uns. Das war schon mal ein starkes Signal an den Champions-League-Teilnehmer.

Die Hessen steigerten sich zu Beginn des zweiten Satzes und übernahmen zunächst mal die Führung. Unsere Mannschaft blieb jedoch immer in Reichweite. Sie ließ sich nicht nervös machen. Der Rückstand? Egal! Eine Entscheidung an der Seitenlinie, bei der das Schiedsgericht eine andere Wahrnehmung als wir hatte? Egal! Beim 18:18 waren unsere Jungs dran. Sie drehten den Zwischenstand und schafften mit einem guten Endspurt den zweiten Satzgewinn – 25:22.

Der dritte Satz verlief einige Zeit lang knapp. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Doch wie bereits erwähnt war unsere Mannschaft heute einfach zu gut, um in Gefahr zu geraten. Beim 16:13 zog sie etwas davon, Frankfurt kam noch mal zum Ausgleich, doch es war das letzte Aufbäumen des hochkarätig besetzten Gegners. Die Schlussphase war ähnlich wie im zweiten Spielabschnitt – mit dem gleichen Ergebnis, nämlich 25:22. Der 3:0-Sieg war geschafft und wurde mit einer Humba gefeiert. Dreimol Düren Alaaf!

Die SWD Powervolleys haben nun vier Punkte Vorsprung auf die Frankfurter, die ein Spiel weniger absolviert haben. Der klare Erfolg und die gezeigte Leistung lassen uns zuversichtlich in die folgenden Wochen gehen. Nächsten Samstag fahren wir nach Bühl, am folgenden Wochenende nach Innsbruck. Die Playoffs rücken näher und mit solchen Auftritten wie gegen Frankfurt ist noch alles möglich.

Die unglückliche Serie ist beendet. In den Spielen gegen Berlin, Lüneburg und Friedrichshafen hatten unsere SWD Powervolleys stark, aber am Ende leider erfolglos gespielt. Nun meldeten sie sich mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg gegen den TV Rottenburg zurück. Der Sieg in der Tübinger Paul-Horn-Arena war eine klare Angelegenheit. Erst in der Schlussphase wurde es spannend.

Nach einem Treffen mit unseren Rottenburger Freunden ging es am Samstagabend zum Spiel. Dabei gab unsere Mannschaft von Beginn an die Richtung vor. Im Laufe des ersten Satzes erhöhte sie den Vorsprung immer wieder, u.a. mit Sebastian Gevert am Aufschlag auf 18:10. Das war so deutlich, wie man es sich gegen den Tabellenvorletzten zumindest erhofft. Dann schonte Justin Wolff „Seba“ und Tomáš Kocian. Die Wechsel unterbrachen die gute Vorstellung nicht. Am Ende war der Unterschied sogar noch klarer: 25:15.

Der zweite Satz begann mit einem 4:1 für unsere Jungs. Rottenburg schlug zurück – 4:4. Doch unsere Mannschaft hatte das Spiel im Griff. Wenig später zog sie wieder davon und baute die Führung wie im ersten Durchgang aus. Die Gastgeber hielten nicht mit und wir konnten auf der Tribüne entspannt verfolgen, wie der Satz mit 25:17 an Düren ging.

Nach der Pause war dann nur noch die Frage zu beantworten, ob unsere Mannschaft die Probleme mit den verlorenen dritten Sätzen in den Griff bekommt. Sie schaffte es, wenn auch am Ende ein bisschen mühsam. Die Defensive hielt dank Björn Andraes Erfahrung auch bei knapperen Zwischenständen. 21:18 führte Düren, bevor der Gegner das selbsternannte Tollhaus nochmal anheizte und sich beim 24:22 zwei Satzbälle holte. Der erste Versuch wurde abgewehrt, Tomáš kam an den Aufschlag und drei Ballwechsel später war das Spiel mit einem 26:24 für unsere Jungs beendet. Souverän gespielt und 3:0 gewonnen, da gab es nichts zu meckern.

Das Rennen um die besten Plätze für die Playoffs bleibt damit spannend. Da am kommenden Sonntag das DVV-Pokalfinale ohne Beteiligung der SWD Powervolleys stattfindet, geht es erst in zwei Wochen weiter. Am Karnevalssamstag empfangen wir zum sehr wichtigen direkten Duell die United Volleys Frankfurt.

 

Das sah richtig gut aus. Am Mittwochabend brachten unsere SWD Powervolleys die einheimischen Fans in der Gellersenhalle in Lüneburg zum Schweigen. Doch leider galt das nur für die ersten eineinhalb Sätze dieses Auswärtsspiels. Denn am Ende jubelten die SVG-Anhänger über einen 3:1-Sieg.

Im ersten Satz konnten die Dürener Fans, von denen ausnahmsweise keiner vor Ort dabei war, vor den Bildschirmen nur staunen. Unsere Jungs ließen sich weder von der kleinen Halle noch von den üblicherweise clever und kampfstark auftretenden Lüneburger stoppen. Mit einem 12:6 machten sie gleich mal eine klare Ansage. Spätestens als mit fünf Punkten zum 25:14 in Folge der ungefährdete Satzgewinn eingefahren war, schien unsere Mannschaft vor einem großartigen Sieg zu stehen.

Der Eindruck verfestigte sich, weil der zweite Satz noch besser begann. 8:2, 11:4, 14:7, da spielte nur eine Mannschaft und zwar die aus Düren. Die Gastgeber hatte keine Chance – und nutzten sie. Als der Druck, den unsere Jungs bisher ausgeübt hatten, etwas nachließ, zeigten die Lüneburger ihre kämpferischen Qualitäten. Auf 14:12 ließ unser Team den Gegner zunächst herankommen und wurde ihn dann nicht mehr los. Aus einem 22:20 wurde ein 22:23, bevor die SVG ihren zweiten Satzball verwandelte.

Drohte nun wieder ein Absturz wie gegen Herrsching und Berlin? Zunächst wehrten sich unsere Jungs gegen diese drohende Gefahr. 7:4 führten sie im dritten Satz. Doch Lüneburg war jetzt wach und erspielte sich einen Vier-Punkte-Vorsprung. Sebastian Gevert brachte die Hoffnung zurück, verkürzte auf 20:21. Leider wurde der Aufschlag, der vor ein paar Wochen noch als starkes Element im Dürener Spiel galt, anschließend zum Problem. Denn der Ball landete im Netz und der Satz mit 25:23 bei den Hausherren.

Im vierten Satz dämpfte eine Serie von vier verlorenen Punkten zum 10:13 die Hoffnung auf einen Tiebreak, der beim 16:22 noch unwahrscheinlicher wurde. Unsere Jungs bemühten sich zwar und kämpften, doch sie schafften es nicht mehr, sich in dieser Partie zurückzumelden. So mussten sie sich mit 20:25 geschlagen geben.

Nach der erneuten Niederlage wird es immer schwieriger, den derzeitigen sechsten Tabellenplatz zu verlassen und in die Spitzengruppe zurückzukehren. Erst reicht beim Blick auf den nächsten Gegner. Der heißt VfB Friedrichshafen und ist am Sonntag ab 18.00 Uhr in der Arena Kreis Düren zu Gast. Unsere Mannschaft hat viel Potential, das hat sie immer gezeigt. Doch sie braucht endlich auch mal wieder einen Sieg. Wir werden ihr weiterhin dabei helfen. Auf geht’s, Düren, auf geht’s!

 

 

Am Ende war es einer dieser Abende, an dem sich Stolz mit etwas Trauer oder Verzweiflung mischt. Negativ zu vermerken ist, dass es für unsere SWD Powervolleys leider wieder nicht ganz zum Sieg gereicht hat und sie eine weitere Niederlage in dieser unglücklich verlaufenden Rückrunde kassierten. Doch letztlich überwog der Stolz über die gezeigte Leistung. Denn unsere Jungs kämpften großartig gegen den VfB Friedrichshafen, kamen nach Rückständen immer wieder zurück und schafften es noch in den Tiebreak, der dann ganz knapp mit 13:15 an die Gäste ging.

Ein 0:4 zum Auftakt in diese wichtige Partie? Kein Problem für unsere Mannschaft! Sebastian Gevert am Aufschlag, ein paar gute Angriffe, zack, war der Spielstand gedreht. Düren ging in Führung und blieb lange Zeit vorne. Erst in der Schlussphase mussten sie die Häfler doch noch vorbeiziehen lassen – 22:25.

Aber unsere Jungs hatten eben an diesem Sonntagabend hohe Qualität dabei, sich zurückzumelden. Das taten sie im zweiten Satz mit vielen Krachern. Sie schlugen im Aufschlag, Angriff und – vor allem in der Mitte des Satzes – auch mit starken Blockaktionen zu. Da kam der VfB nicht mit, weshalb der Satz mit 25:17 an Düren ging.

Der dritte Satz fühlte sich dann ein bisschen wie die Geschichte mit dem Hasen und dem Igel an. Friedrichshafen erspielte sich drei, vier Punkte Vorsprung, unsere Mannschaft arbeitete sich auf einen Punkt heran, der VfB zog wieder davon, unser Team folgte. Aus einem 19:22 wurde ein 23:23, weil „Seba“ wieder am Aufschlag Druck machte. Doch leider flog der Ball beim letzten Dürener Angriff knapp ins Aus – 23:25.

Noch ein Comeback! Aber gerne doch! Unsere Mannschaft kämpfte weiter, gab sich einfach nicht geschlagen und kam wieder richtig in Schwung. In der Mitte des vierten Satzes zog sie erneut davon. Getragen vom Jubel der Fans in der Arena zog sie mit einem 25:21 in den Tiebreak ein.

Ein paar Minuten später schien das Spiel zu unserer Ungunsten entschieden. Ein paar Fehler führten zu einem 6:10-Rückstand. Doch vier Punkte weniger als der favorisierte Gegner zu haben, war unseren Jungs einfach egal. Da folgte eben die nächste Aufholjagd. Auf 10:11 kamen sie heran. Bei 13:13 hatten sie sogar die Chance auf den Matchball. Diese Chance nutzten jedoch leider die Häfler, die das Spiel mit einem 15:13 für sich entschieden.

Fünf Niederlage in sechs Rückrundenspielen, das sieht vielleicht auf den ersten Blick nach einer ziemlich düsteren Bilanz aus. Doch wir schauen genauer hin und stellen fest, dass unsere Jungs gegen Berlin, Lüneburg und Friedrichshafen starke Leistungen gezeigt haben. Den Lohn können wir später noch bekommen, wenn es wirklich wichtig wird, nämlich in den Playoffs. Doch so weit sind wir noch nicht. Am kommenden Wochenende fahren wir erst mal nach Tübingen, wo unsere Mannschaft am Samstag (16. Februar) gegen den TV Rottenburg antritt.

Dass Spiele zwischen Düren und Berlin nicht normal sind, wissen wir seit vielen Jahren. Der Klassiker der Volleyball-Bundesliga war auch in seiner neusten Aufführung am Samstagabend ein Duell, in dem alles drin war. Zunächst dominierten unsere SWD Powervolleys das Geschehen, dann kamen die Gäste in Schwung und in einem dramatischen Finale namens Tiebreak setzte sich dann Berlin noch knapp durch.

4:1, 5:7, 8:7 – die ersten Zwischenstände ließen schon erahnen, dass es ein abwechslungsreiches, intensives Spiel werden könnte. Im ersten Satz bestimmten unsere Jungs das Geschehen, ohne sich deutlich abzusetzen. Erst in der Schlussphase schafften sie den Durchbruch, als sie den Gegner beim Ballwechsel zum 24:22 dreimal blockten. Wenige Augenblicke später war der Satz mit 25:23 entschieden.

Damit war der Weg frei für unsere Mannschaft. 8:3, 16:9 – ab ging die wilde Fahrt und die Gastgeber zogen mit Vollgas davon, weil sie nun ganz stark spielten. Sie hatten den Gegner im Griff, der erst in der Endphase des zweiten Satzes etwas näher rückte, doch das 25:21 nicht verhindern konnte.

Keine Zehn-Minuten-Pause gab es an diesem Abend. Das klang angesichts einiger Probleme in den vergangenen Partien nach einer guten Entscheidung. Unsere Jungs schienen auch im dritten Satz unaufhaltsam zu sein. Mit einem deutlichen Vorsprung steuerten sie auf die zweite Auszeit zu, als Michael Andrei umknickte. Bange Blicke zum Kapitän, den wir doch gerade in diesen Wochen so dringend brauchen. Ein paar Minuten später kehrte er jedoch zurück aufs Feld. Aber auch die Berliner schafften gerade ein Comeback, glichen zum 15:15 und gingen nach einem ewig langen Ballwechsel 19:18 in Führung. Dieser Sergei Grankin, bei den BR Volleys gerade als neuer Zuspieler verpflichtet, war kaum in den Griff zu bekommen. So ging der Satz 22:25 verloren.

Im vierten Satz prallten einige Dürener Angriffe am gegnerischen Block ab. Unsere Jungs gerieten folglich in Rückstand. Jetzt wurde es doch noch ein schwieriges Spiel. Leider schaffte unsere Mannschaft es nicht mehr, den Spielstand zu drehen, obwohl sie wieder herankamen. Nochmal 22:25, ab in den Tiebreak.

Jetzt brannte die Arena, was die Stimmung betrifft. Die Dürener Fans wurden noch lauter, unsere Freunde aus Berlin ebenfalls. Der Spielstand war im ganzen Entscheidungssatz knapp. Unsere Jungs hielten wieder stark dagegen und versuchten auch zu verkraften, dass sich der Schiedsrichter zur unbeliebtesten Person in der Arena machte. Doch am Ende fehlte ein bisschen Glück, mit dem die Gäste sich 15:12 durchsetzten.

Solch ein dramatisches Duell mit einem solchen Spielverlauf ist auf der Seite des Verlierers besonders schwer zu verkraften. Aber zum Glück war es ein Spiel gegen Berlin. Denn das bedeutet traditionell, dass wir Moskitos und unsere Fanclub-Freunde aus der Hauptstadt nicht nur vor dem Anpfiff, sondern auch nach dem Matchball gemütlich zusammensitzen und unabhängig vom Ergebnis gemeinsam Spaß haben. So war es auch diesmal, bis in die Nacht hinein.

Am Mittwoch drücken wir unseren Jungs aus der Ferne die Daumen, dass es zu einem Sieg bei den heimstarken Lüneburgern reicht. Am nächsten Sonntag kommen dann schon die Häfler nach Düren. Drei Topspiele innerhalb von neun Tagen – auch nicht gerade alltäglich.

 

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