Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

 

.... ist irgendetwas Ungewöhnliches passiert. Beim Spiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend in Herrsching gab es solch einen Fall. Als die Mannschaft gerade den Satzausgleich zum 2:2 schaffte, war bei den mitgereisten Moskitos großer Jubel zu erleben. Aus der Anspannung und dem Zittern wurde plötzlich große Erleichterung. Denn in diesem Moment war klar, dass unsere Jungs am Tabellenvierter in die Playoffs geht und es vermieden hat, schon am Mittwoch in Innsbruck antreten zu müssen. Ein Punkt fehlte dafür vor dem letzten Spieltag noch und der war durch die beiden erfolgreichen Sätze nun gewonnen. Der Weg dorthin war jedoch sehr anstrengend, auch für unsere Nerven.

 

Im ersten Satz deutete sich schon an, dass wir - wie im vergangenen Jahr in Herrsching und auch beim Hinspiel dieser Saison - wieder ein sehr spannendes Spiel zu sehen bekamen. Führung für Düren, Herrsching schlägt zurück. Der Spielstand blieb eng und unsere Mannschaft musste sich sehr anstrengen, um diesen unbequemen Gegner in den Griff zu bekommen. Den ersten Satz gewann sie schließlich mit 25:22. Der erste Schritt bei der Mission Platz vier verteidigen war geschafft.

 

Zu Beginn des zweiten Satz sorgte eine Aufschlagserie von Brown dafür, dass aus der Dürener Führung ein Vorsprung für Herrsching wurde. Vor allem Christoph Marks punktete immer wieder für den selbsternannten geilsten Club der Welt. Bei drei Punkten Rückstand kurz vor Schluss schien der Satz verloren, doch unsere Jungs schafften noch den Ausgleich. Es ging in die Verlängerung und die dauerte sehr lang. Immer wieder hatte Herrsching Satzball, immer wieder wehrte Düren ab. Ständig ging das hin und her - bis die Gastgeber sich dann doch mit 32:30 durchsetzten.

 

Der dritte Satz verlief dann ähnlich. Wieder konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Unseren Jungs gelang erneut im letzten Moment der Ausgleich, der die Verlängerung bedeutete. Doch sie nutzten die Chance auch diesmal nicht. 25:27.

 

Unruhe breitete sich langsam aus. Jetzt doch nur Fünfter und mitten in der Woche statt am Osterwochenende nach Österreich? Bis wir diese Frage beantworten konnte, wurden die Nerven und Stimmen noch einige Zeit strapaziert. Diese Herrschinger blieben einfach hartnäckig und bereiteten unserer Mannschaft viele Probleme. Unser Team lag zwar nun meistens knapp vorne, konnte sich aber nicht absetzen. Erst kurz vor Schluss kam der Durchbruch. 25:21 für Düren! Da war der zweite gewonnene Satz! Da war dieser verdammte Punkt, den wir noch für den vierten Platz brauchten! Reaktion der Moskitos: siehe oben.

 

Nach dieser großen Erleichterung konnten wir den Tiebreak dann ganz entspannt verfolgen. Der war nicht mehr ganz so wichtig. Auch bei unserer Mannschaft war nun etwas die Luft raus. Herrsching nutzte das, um sich relativ deutlich abzusetzen, und brachte den Vorsprung ins Ziel. Am Ende konnten sich also auch die Hausherren freuen. 15:8 und damit ein 3:2-Sieg für das Team vom Ammersee.

 

Dieser eine Punkt ist für Düren der 36. Punkt in dieser Saison und unsere Mannschaft belegt damit am Ende der Hauptrunde mit zwölf Siegen den vierten Platz. Das bedeutet, dass unser Playoff-Viertelfinale gegen die Alpenvolleys am Mittwoch um 19.00 Uhr mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren beginnt. Am Ostersonntag sind wir dann in Österreich, Spielbeginn um 18.00. Falls ein Entscheidungsspiel nötig sein sollte, fände dies am Sonntag, 8. April um 18.00 Uhr statt. Im Viertelfinale jubeln wir dann hoffentlich wieder am Ende des Spiels.

 

Letzte Woche 3:0 gegen Solingen, nun das gleiche Ergebnis gegen im Heimspiel gegen Rottenburg. Unsere SWD Powervolleys haben die beiden Pflichtsiege souverän eingefahren und damit die Voraussetzung für den vierten Tabellenplatz geschafft. Beim Erfolg gegen den Tabellenvorletzten hatten sie wieder keine Probleme.

Es begann mit einem Rottenburger Aufschlagfehler und wenig später führte Düren mit 5:1. So souverän ging es dann für unsere Mannschaft weiter. Mit ihren Aufschlägen und Angriffen setzte sie den Außenseiter gut unter Druck. Der Spielstand blieb deutlich und der erste Satz endete schließlich mit einem 25:16.

Auch im zweiten Satz bot unser Team keinen Anlass zur Unruhe. Von 8:4 zog sie auf 16:9 davon und hatte das Spiel im Griff. Dass die Rottenburger zwischendurch ein bisschen in Schwung kamen, störte unsere Jungs nicht. Sie beendeten auch diesen Durchgang ungefährdet mit 25:17.

Nach der Pause wurden die Schwaben etwas stärker. Bei der ersten Auszeit lagen sie 8:6 vorne und witterten ihre Chance im Abstiegskampf. Unsere Mannschaft zerstörte die Hoffnung allerdings schnell und glich zum 11:11 auf. Danach kontrollierte sie die Partie wieder, auch wenn der Satz bis kurz vor Schluss eng blieb. Die letzten Punkte gingen dann an Düren und mit einem 25:21 endete das insgesamt ziemlich einseitige Duell.

Am morgigen Sonntag blicken wir nun alle zu den United Volleys, die die Alpenvolleys empfangen. Wenn die Gäste dieses Spiel verlieren, haben die SWD Powervolleys den vierten Tabellenplatz rechnerisch sicher. Dann könnten sie am nächsten Wochenende ganz entspannt zum letzten Hauptrundenspiel nach Herrsching fahren und sich schon auf die Playoffs einstimmen, die wenige Tage später beginnen.

Das Auswärtsspiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend bei den Volleyball Bisons in Bühl hatte ungewöhnliche Geschichten, wechselhafte Eindrücke und am Ende einen sehr wichtigen Sieg zu bieten. Unsere Mannschaft setzte sich nach einem Duell, das viele Nerven kostete, mit 3:2 durch und holte sich mit den zwei gewonnenen Partien angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz den für die Playoffs so wertvollen vierten Tabellenplatz zurück.

Schon beim Rundgang durch die Stadt waren sie an allen Ecken zu sehen: viele Japanerinnen, die eigens aus ihrer asiatischen Heimat angereist waren, um einen Mann in Aktion zu erleben, nämlich Masahiro Yanagida, den Angreifer der Volleyball Bisons. 70 Fans aus Japan waren am Abend in der Halle. Auf der anderen Seite des Spielfelds standen die Moskitos, zunächst ohne Trommeln. Dieser Anblick war für den Oberfan und Trommler des Bühler Fanclubs so überraschend, dass wir nach einem Gespräch entgegen der ersten Anweisung des einheimischen Teammanagers doch unsere Schlaginstrumente einsetzen durften. Danke dafür!

Was wir dann sportlich zu sehen bekamen, war zunächst sehr erfreulich. Unsere Mannschaft musste wegen der Grippewelle auf den Cheftrainer Stefan Falter und Zuspieler Stijn d’Hulst verzichten, präsentierte sich aber auch mit Co-Trainer Justin Wolff und dem zweiten Regisseur Gilles Braas sehr gut. Die Mitte war dicht, Yanagida kam kaum zum Zug. Unsere Jungs führten von Beginn an und brachten den Vorsprung bis zum 25:21 durch.

Danach schienen sie alles zu vergessen, was sie zuvor richtig gemacht hatten. Im zweiten Satz zeigten sich große Lücken und Wackler im Dürener Spiel, die Bühl ausnutzte, um die Kontrolle zu übernehmen. Nun funktionierte ziemlich wenig bei unserem Team, das entsprechend in Rückstand geriet und den Satzverlust mit 22:25 nicht verhindern konnte. Auch der dritte Satz war kein erfreulicher Anblick. Das unruhige Spiel setzte sich fort und auch relativ viele Aufschlagfehler verhalfen Bühl zu Punkten. Letztlich ging der Satz mit 19:25 verloren. Nach dem starken Auftakt sah es nun eher nach einer klaren Niederlage statt einem sicheren Sieg aus.

Doch unsere Jungs reagierten. Sie erhöhten das Risiko, aber damit auch den Druck auf den Gegner. Damit kamen sie zurück ins Spiel. In der Mitte des vierten Satzes erspielten sie sich eine deutliche Führung, weil Marvin Prolingheuer das Duell der Spieler mit der Nummer 8 zu seinen Gunsten drehte und Yanagida wieder etwas in den Schatten stellte. Mit einem 25:21 ging es in den Tiebreak. Der Entscheidungssatz strapazierte dann noch einmal alle Nerven. Unsere Mannschaft begann schlecht, lag drei Punkte zurück. Aber kämpfen können die Jungs ja, vor allem wenn es wichtig ist. Eine dramatische Schlussphase schlossen sie mit einem 17:15 ab. Da platzten die Emotionen heraus und die Jungs stürmten wild auf die Bande zu, hinter der die Moskitos standen. Was für ein wechselhaftes Spiel! Was für ein wichtiger Sieg!

Die Alpenvolleys verlieren 0:3 gegen Berlin, Herrsching 1:3 in Friedrichshafen und Lüneburg mit 1:3 in Frankfurt. Diese Ergebnisse bedeuten in Verbindung mit unseren beiden gewonnenen Punkten, dass der vierte Tabellenplatz wieder den SWD Powervolleys gehört. In den verbleibenden drei Spielen der Hauptrunden wollen wir diesen Platz nicht mehr abgeben, auch wenn es bis zum Ende spannend bleibt.

Wenn man kurz vor dem Ende der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz sichern will und nacheinander das Schlusslicht und den Vorletzten zu Gast hat, ist der Wunsch schnell formuliert: Zwei Siege und sechs Punkte sollen es sein, möglichst ohne Satzverlust. Unter dieser Erwartungshaltung stand dann also am frühen Sonntagabend das Duell unserer SWD Powervolleys mit dem Tabellenletzten Solingen und unsere Mannschaft erfüllte den Wunsch der Fans mit einem deutlichen 3:0-Sieg.

Im ersten Satz verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen. Die Bergischen Volleys gingen die für sie fast unlösbare Aufgabe mutig und offensiv an. Dadurch konnten unsere Jungs sich lange Zeit nicht absetzen. Den ersten größeren Vorsprung gab es beim 18:14, aber der war schnell wieder weg, weil das Dürener Spiel kurz durcheinander geriet. Nach dem 18:17 sicherte sich unsere Mannschaft den Satz aber mit 25:21.

Der zweite Satz begann dann mit einem 0:3. Aber war das ein Problem? Nein, überhaupt nicht. Romans Sauss, der mittlerweile wieder ganz fit ist, kam an den Aufschlag und erzielte fünf Punkte in Folge. Anschließend wurde der Spielstand immer deutlicher. Der Favorit zeigte, warum er sich in dieser Rolle befand. Die Solinger konnten nicht mehr mithalten und so war das Satzergebnis mit 25:13 eindeutig.

Zu Beginn des dritten Satz wehrten sich die Gäste, die seit dem Hinspiel bekanntlich unseren ehemaligen Spieler Ossi Rumpunen in ihren Reihen haben, noch einmal intensiver. Unsere Jungs ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und ab der Mitte des Satzes zogen sie wieder davon. Mit 25:15 endete dieses Spiel. Der Pflichtsieg war vollendet.

Mit diesem Erfolg kommen die SWD Powervolleys dem vierten Tabellenplatz wieder einen Schritt näher und ein weiterer klarer Sieg nächsten Samstag gegen Rottenburg könnte – je nach den Ergebnissen der Konkurrenz – schon die Entscheidung bringen. Als Gegner fürs Playoff-Viertelfinale werden die Alpenvolleys immer wahrscheinlicher, die am Samstag 3:2 in Lüneburg gewannen und nun im Verfolgerfeld die besten Aussichten haben.

In den Gesprächen nach dem Heimspiel der SWD Powervolleys gegen Friedrichshafen zeigten sich am Samstagabend zwiespältige Eindrücke in einem Vorher-Nachher-Vergleich. Vor dem Anpfiff wären wohl alle Fans mehr oder weniger zufrieden gewesen mit einem Satzgewinn gegen das Team vom Bodensee, das in dieser Saison in allen Wettbewerben noch kein Spiel verloren hat. Nach dem Abpfiff dominierte der Eindruck, dass noch mehr als ein gewonnener Satz möglich gewesen wäre. Da aber auch diese Partie nicht im Konjunktiv stattfand, stand am Ende eine 1:3-Niederlage.

Im ersten Satz tat sich unsere Mannschaft zunächst schwer, irgendeine Lücke oder Schwäche bei den souverän agierenden Gästen zu finden. Dementsprechend stieg die Punktzahl auf der Häfler Seite deutlicher schnell. 4:10 stand es zwischenzeitlich. Alles normal? Werden unsere Jungs also das nächste Opfer der eindrucksvollen Dominanz des VfB? Nein, so leicht wollten sie es den Gästen nicht machen. Was sie zuletzt bei den Netzhoppers gezeigt hatten, brachten sie jetzt auch gegen diesen hochkarätigen Gegner ins Spiel: starke Nerven und einen ebenso starken Willen, den Satz noch zu drehen. Sie kamen immer besser in Schwung und knabberten am Vorsprung. Dann stand es 13:14 und die Häfler gerieten immer mehr unter Druck. Am Ende schaffte unser Team tatsächlich die Wende und sicherte sich den Satz mit 25:23. Wow!

Den Schwung nahmen unsere Jungs in den zweiten Satz mit, den sie lange Zeit offen hielten. Romans Sauss wurde dann nach langer Verletzungspause eingewechselt. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass sich in der Mitte des Satzes die Dürener Fehler häuften. Der Rückstand wuchs auf 13:19. Friedrichshafen kam nun in Schwung und ließ sich nicht erneut aufhalten. 18:25 endete dieser Spielabschnitt.

In der Zehn-Minuten-Pause hatte unsere Mannschaft die Möglichkeit, sich neu zu konzentrieren. Das schien zu helfen. Der Beginn des dritten Satzes erinnerte an die starken Phasen zuvor. Der Kampfgeist war wieder da. Leider war er bei eigenen Dürener Aufschlägen nicht zu sehen. Vor allem in diesem Element zeigten unsere Jungs nun leider zu viele Schwächen. Sie blieben zwar bis kurz vor Schluss in Reichweite, machten sich aber durch die Fehler immer wieder selbst das Leben schwer. So mussten sie letztlich auch diesen Satz abgeben – 19:25.

Im vierten Satz versuchten sie nochmal alles, holten vier Punkte Rückstand auf. Doch der VfB spielte nun seine Stärken aus, mit denen er schon die ganze bisherige Saison dominiert. Da war für Düren trotz aller Bemühungen und einiger guter Szenen nichts mehr zu retten. Mit einem 17:25 endete diese Partie.

In der Bundesliga-Tabelle bleibt es sehr spannend. 27 Punkte für unser Team, dahinter drei Verfolger mit jeweils 25 Punkten und Bühl könnte am Sonntag mit einem Sieg gegen Solingen noch auf 26 kommen. Das Team aus dem nördlichen Schwarzwald ist am nächsten Samstag unser nächster Gastgeber.

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