Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Der Tabellenvierte gegen den Fünften, zwei Mannschaften, deren Duelle in der Hauptrunde jeweils erst im Tiebreak endeten – da war für das Playoff-Viertelfinale zwischen unseren SWD Powervolleys und den Hypo Tirol Alpenvolleys ein hart umkämpftes, sehr anstrengendes Spiel zu erwarten. Doch dann setzten sich unsere Jungs am Mittwochabend im Heimspiel zum Playoff-Auftakt überraschend deutlich mit 3:1 durch und dominierten dabei den zweiten und vierten Satz.

Zunächst war die Partie im ersten Satz so umkämpft, wie es zu erwarten war. Romans Sauss konnte spielen, Kapitän Jaromir Zachrich wegen Krankheit nicht. Ein Monsterblock von Michael Andrei zum 8:5 war dann ein erstes klares Signal an die Gäste aus Innsbruck mit unserem ehemaligen Spieler Rudy Verhoeff: Ihr holt hier heute nichts. Später wechselte die Führung, doch am Ende lag unsere Mannschaft wieder vorne und holte sich den ersten Satz mit 25:23. Jawoll, weiter so!

Es wurde noch viel besser. Aufschläge von Stijn d’Hulst, starke Angriffe der Powervolleys, ruckzuck stand es zu Beginn des zweiten Satzes 5:0 für Düren. Dann holten die Alpenvolleys ein paar Punkte, aber unser Team war nun klar überlegen und dominierte das Spiel. Der Vorsprung wuchs immer weiter und sieben Punkte Differenz brachten unsere Jungs beim 25:18 ins Ziel. Schon 2:0 für uns!

Nach zwei gewonnenen Sätzen sorgt die Zehn-Minuten-Pause oft für einen Bruch im Spiel und so war es auch diesmal. Die Alpenvolleys kamen stärker aus der Kabine und übernahmen im dritten Satz die Führung. Unsere Jungs liefen jetzt die ganze Zeit den Gästen hinterher. Fünf Punkte Rückstand waren es beim 16:21, doch dann erwachte der so oft gelobte Dürener Kampfgeist. Unsere Mannschaft kam heran und fast hätte es noch zur Wende gereicht, doch der Satz ging knapp mit 23:25 verloren.

Im vierten Satz entwickelte sich dann allmählich wieder ein ähnliches Bild wie im zweiten Spielabschnitt. Unsere Jungs nahmen den Schwung mit und zogen erneut davon – 8:6, 16:12. Mit jedem Punkt wurde auch der Jubel bei den Dürener Fans lauter, die das Team nun zum Sieg trieben. 25:17 endete der Satz. Der 3:1-Sieg war damit vollendet und konnte gefeiert werden.

Am Ostersonntag um 18.00 Uhr findet in Innsbruck das Rückspiel statt. Wenn unseren Jungs dort mit Unterstützung einiger mitreisender Moskitos dort der nächste Sieg gelingt, stehen sie im Halbfinale. Falls es in der Olympiahalle nicht klappen sollte, gibt es beim Entscheidungsspiel am 8.4. in Düren eine weitere Chance. Aber nach den Eindrücken des ersten Spiels können wir zuversichtlich nach Österreich fahren.

 

.... ist irgendetwas Ungewöhnliches passiert. Beim Spiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend in Herrsching gab es solch einen Fall. Als die Mannschaft gerade den Satzausgleich zum 2:2 schaffte, war bei den mitgereisten Moskitos großer Jubel zu erleben. Aus der Anspannung und dem Zittern wurde plötzlich große Erleichterung. Denn in diesem Moment war klar, dass unsere Jungs am Tabellenvierter in die Playoffs geht und es vermieden hat, schon am Mittwoch in Innsbruck antreten zu müssen. Ein Punkt fehlte dafür vor dem letzten Spieltag noch und der war durch die beiden erfolgreichen Sätze nun gewonnen. Der Weg dorthin war jedoch sehr anstrengend, auch für unsere Nerven.

 

Im ersten Satz deutete sich schon an, dass wir - wie im vergangenen Jahr in Herrsching und auch beim Hinspiel dieser Saison - wieder ein sehr spannendes Spiel zu sehen bekamen. Führung für Düren, Herrsching schlägt zurück. Der Spielstand blieb eng und unsere Mannschaft musste sich sehr anstrengen, um diesen unbequemen Gegner in den Griff zu bekommen. Den ersten Satz gewann sie schließlich mit 25:22. Der erste Schritt bei der Mission Platz vier verteidigen war geschafft.

 

Zu Beginn des zweiten Satz sorgte eine Aufschlagserie von Brown dafür, dass aus der Dürener Führung ein Vorsprung für Herrsching wurde. Vor allem Christoph Marks punktete immer wieder für den selbsternannten geilsten Club der Welt. Bei drei Punkten Rückstand kurz vor Schluss schien der Satz verloren, doch unsere Jungs schafften noch den Ausgleich. Es ging in die Verlängerung und die dauerte sehr lang. Immer wieder hatte Herrsching Satzball, immer wieder wehrte Düren ab. Ständig ging das hin und her - bis die Gastgeber sich dann doch mit 32:30 durchsetzten.

 

Der dritte Satz verlief dann ähnlich. Wieder konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Unseren Jungs gelang erneut im letzten Moment der Ausgleich, der die Verlängerung bedeutete. Doch sie nutzten die Chance auch diesmal nicht. 25:27.

 

Unruhe breitete sich langsam aus. Jetzt doch nur Fünfter und mitten in der Woche statt am Osterwochenende nach Österreich? Bis wir diese Frage beantworten konnte, wurden die Nerven und Stimmen noch einige Zeit strapaziert. Diese Herrschinger blieben einfach hartnäckig und bereiteten unserer Mannschaft viele Probleme. Unser Team lag zwar nun meistens knapp vorne, konnte sich aber nicht absetzen. Erst kurz vor Schluss kam der Durchbruch. 25:21 für Düren! Da war der zweite gewonnene Satz! Da war dieser verdammte Punkt, den wir noch für den vierten Platz brauchten! Reaktion der Moskitos: siehe oben.

 

Nach dieser großen Erleichterung konnten wir den Tiebreak dann ganz entspannt verfolgen. Der war nicht mehr ganz so wichtig. Auch bei unserer Mannschaft war nun etwas die Luft raus. Herrsching nutzte das, um sich relativ deutlich abzusetzen, und brachte den Vorsprung ins Ziel. Am Ende konnten sich also auch die Hausherren freuen. 15:8 und damit ein 3:2-Sieg für das Team vom Ammersee.

 

Dieser eine Punkt ist für Düren der 36. Punkt in dieser Saison und unsere Mannschaft belegt damit am Ende der Hauptrunde mit zwölf Siegen den vierten Platz. Das bedeutet, dass unser Playoff-Viertelfinale gegen die Alpenvolleys am Mittwoch um 19.00 Uhr mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren beginnt. Am Ostersonntag sind wir dann in Österreich, Spielbeginn um 18.00. Falls ein Entscheidungsspiel nötig sein sollte, fände dies am Sonntag, 8. April um 18.00 Uhr statt. Im Viertelfinale jubeln wir dann hoffentlich wieder am Ende des Spiels.

 

Wenn man kurz vor dem Ende der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz sichern will und nacheinander das Schlusslicht und den Vorletzten zu Gast hat, ist der Wunsch schnell formuliert: Zwei Siege und sechs Punkte sollen es sein, möglichst ohne Satzverlust. Unter dieser Erwartungshaltung stand dann also am frühen Sonntagabend das Duell unserer SWD Powervolleys mit dem Tabellenletzten Solingen und unsere Mannschaft erfüllte den Wunsch der Fans mit einem deutlichen 3:0-Sieg.

Im ersten Satz verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen. Die Bergischen Volleys gingen die für sie fast unlösbare Aufgabe mutig und offensiv an. Dadurch konnten unsere Jungs sich lange Zeit nicht absetzen. Den ersten größeren Vorsprung gab es beim 18:14, aber der war schnell wieder weg, weil das Dürener Spiel kurz durcheinander geriet. Nach dem 18:17 sicherte sich unsere Mannschaft den Satz aber mit 25:21.

Der zweite Satz begann dann mit einem 0:3. Aber war das ein Problem? Nein, überhaupt nicht. Romans Sauss, der mittlerweile wieder ganz fit ist, kam an den Aufschlag und erzielte fünf Punkte in Folge. Anschließend wurde der Spielstand immer deutlicher. Der Favorit zeigte, warum er sich in dieser Rolle befand. Die Solinger konnten nicht mehr mithalten und so war das Satzergebnis mit 25:13 eindeutig.

Zu Beginn des dritten Satz wehrten sich die Gäste, die seit dem Hinspiel bekanntlich unseren ehemaligen Spieler Ossi Rumpunen in ihren Reihen haben, noch einmal intensiver. Unsere Jungs ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und ab der Mitte des Satzes zogen sie wieder davon. Mit 25:15 endete dieses Spiel. Der Pflichtsieg war vollendet.

Mit diesem Erfolg kommen die SWD Powervolleys dem vierten Tabellenplatz wieder einen Schritt näher und ein weiterer klarer Sieg nächsten Samstag gegen Rottenburg könnte – je nach den Ergebnissen der Konkurrenz – schon die Entscheidung bringen. Als Gegner fürs Playoff-Viertelfinale werden die Alpenvolleys immer wahrscheinlicher, die am Samstag 3:2 in Lüneburg gewannen und nun im Verfolgerfeld die besten Aussichten haben.

Letzte Woche 3:0 gegen Solingen, nun das gleiche Ergebnis gegen im Heimspiel gegen Rottenburg. Unsere SWD Powervolleys haben die beiden Pflichtsiege souverän eingefahren und damit die Voraussetzung für den vierten Tabellenplatz geschafft. Beim Erfolg gegen den Tabellenvorletzten hatten sie wieder keine Probleme.

Es begann mit einem Rottenburger Aufschlagfehler und wenig später führte Düren mit 5:1. So souverän ging es dann für unsere Mannschaft weiter. Mit ihren Aufschlägen und Angriffen setzte sie den Außenseiter gut unter Druck. Der Spielstand blieb deutlich und der erste Satz endete schließlich mit einem 25:16.

Auch im zweiten Satz bot unser Team keinen Anlass zur Unruhe. Von 8:4 zog sie auf 16:9 davon und hatte das Spiel im Griff. Dass die Rottenburger zwischendurch ein bisschen in Schwung kamen, störte unsere Jungs nicht. Sie beendeten auch diesen Durchgang ungefährdet mit 25:17.

Nach der Pause wurden die Schwaben etwas stärker. Bei der ersten Auszeit lagen sie 8:6 vorne und witterten ihre Chance im Abstiegskampf. Unsere Mannschaft zerstörte die Hoffnung allerdings schnell und glich zum 11:11 auf. Danach kontrollierte sie die Partie wieder, auch wenn der Satz bis kurz vor Schluss eng blieb. Die letzten Punkte gingen dann an Düren und mit einem 25:21 endete das insgesamt ziemlich einseitige Duell.

Am morgigen Sonntag blicken wir nun alle zu den United Volleys, die die Alpenvolleys empfangen. Wenn die Gäste dieses Spiel verlieren, haben die SWD Powervolleys den vierten Tabellenplatz rechnerisch sicher. Dann könnten sie am nächsten Wochenende ganz entspannt zum letzten Hauptrundenspiel nach Herrsching fahren und sich schon auf die Playoffs einstimmen, die wenige Tage später beginnen.

Das Auswärtsspiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend bei den Volleyball Bisons in Bühl hatte ungewöhnliche Geschichten, wechselhafte Eindrücke und am Ende einen sehr wichtigen Sieg zu bieten. Unsere Mannschaft setzte sich nach einem Duell, das viele Nerven kostete, mit 3:2 durch und holte sich mit den zwei gewonnenen Partien angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz den für die Playoffs so wertvollen vierten Tabellenplatz zurück.

Schon beim Rundgang durch die Stadt waren sie an allen Ecken zu sehen: viele Japanerinnen, die eigens aus ihrer asiatischen Heimat angereist waren, um einen Mann in Aktion zu erleben, nämlich Masahiro Yanagida, den Angreifer der Volleyball Bisons. 70 Fans aus Japan waren am Abend in der Halle. Auf der anderen Seite des Spielfelds standen die Moskitos, zunächst ohne Trommeln. Dieser Anblick war für den Oberfan und Trommler des Bühler Fanclubs so überraschend, dass wir nach einem Gespräch entgegen der ersten Anweisung des einheimischen Teammanagers doch unsere Schlaginstrumente einsetzen durften. Danke dafür!

Was wir dann sportlich zu sehen bekamen, war zunächst sehr erfreulich. Unsere Mannschaft musste wegen der Grippewelle auf den Cheftrainer Stefan Falter und Zuspieler Stijn d’Hulst verzichten, präsentierte sich aber auch mit Co-Trainer Justin Wolff und dem zweiten Regisseur Gilles Braas sehr gut. Die Mitte war dicht, Yanagida kam kaum zum Zug. Unsere Jungs führten von Beginn an und brachten den Vorsprung bis zum 25:21 durch.

Danach schienen sie alles zu vergessen, was sie zuvor richtig gemacht hatten. Im zweiten Satz zeigten sich große Lücken und Wackler im Dürener Spiel, die Bühl ausnutzte, um die Kontrolle zu übernehmen. Nun funktionierte ziemlich wenig bei unserem Team, das entsprechend in Rückstand geriet und den Satzverlust mit 22:25 nicht verhindern konnte. Auch der dritte Satz war kein erfreulicher Anblick. Das unruhige Spiel setzte sich fort und auch relativ viele Aufschlagfehler verhalfen Bühl zu Punkten. Letztlich ging der Satz mit 19:25 verloren. Nach dem starken Auftakt sah es nun eher nach einer klaren Niederlage statt einem sicheren Sieg aus.

Doch unsere Jungs reagierten. Sie erhöhten das Risiko, aber damit auch den Druck auf den Gegner. Damit kamen sie zurück ins Spiel. In der Mitte des vierten Satzes erspielten sie sich eine deutliche Führung, weil Marvin Prolingheuer das Duell der Spieler mit der Nummer 8 zu seinen Gunsten drehte und Yanagida wieder etwas in den Schatten stellte. Mit einem 25:21 ging es in den Tiebreak. Der Entscheidungssatz strapazierte dann noch einmal alle Nerven. Unsere Mannschaft begann schlecht, lag drei Punkte zurück. Aber kämpfen können die Jungs ja, vor allem wenn es wichtig ist. Eine dramatische Schlussphase schlossen sie mit einem 17:15 ab. Da platzten die Emotionen heraus und die Jungs stürmten wild auf die Bande zu, hinter der die Moskitos standen. Was für ein wechselhaftes Spiel! Was für ein wichtiger Sieg!

Die Alpenvolleys verlieren 0:3 gegen Berlin, Herrsching 1:3 in Friedrichshafen und Lüneburg mit 1:3 in Frankfurt. Diese Ergebnisse bedeuten in Verbindung mit unseren beiden gewonnenen Punkten, dass der vierte Tabellenplatz wieder den SWD Powervolleys gehört. In den verbleibenden drei Spielen der Hauptrunden wollen wir diesen Platz nicht mehr abgeben, auch wenn es bis zum Ende spannend bleibt.

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