Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Hamburg ist die Stadt zwischen Schiffen und Reeperbahn, zwischen Miniaturwunderland und Elbpharmonie. Es gibt also viele Gründe in die Stadt im Norden zu fahren. Doch wir waren am Wochenende natürlich vor allem dort, um das Auswärtsspiel unserer SWD Powervolleys gegen die SVG Lüneburg zu sehen. Die Lüneburger haben ihre Spiele derzeit in die CU-Arena verlegt.

Unsere Mannschaft trat mit dem Selbstbewusstsein an, das sie am Dienstag beim Heimspiel gegen Berlin gewonnen hatte. Doch die Partie begann erstmal mit einem Schock. Nach dem zweiten Ballwechsel lag Tobias Brand auf dem Boden. Durch eine noch unklare Verletzung am Fuß musste er früh raus. Egor Bogachev kam rein und machte mit seinen Mitspielern viel Druck. Nach der ersten technischen Auszeit konnten die Lüneburger nicht mehr mithalten. Unsere Annahme um den immer stärkeren Libero Ivan Batanov stand stabil, hielt die Bälle im Spiel und vorne ließen es die Jungs krachen. 25:15 im ersten Satz, das war deutlich.

Neun Tage nach dem Pokalfinale gab es am Dienstag bereits das Wiedersehen mit unseren Freunden aus Berlin. Nach der klaren, schnellen 0:3-Niederlage in Mannheim wurde das Bundesliga-Heimspiel in unserer Arena wesentlich spektakulärer und dramatischer. Erst im Tiebreak mussten sich unsere SWD Powervolleys den BR Volleys geschlagen geben und sie waren nahe dran, der Spitzenmannschaft dieser Saison die erste Niederlage zu bescheren.

Die Arena leuchtete wegen der Shirts der Charity-Aktion #1fürDüren vor den Kameras von Sport1 hellblau und auch unsere Mannschaft glänzte diesmal von Beginn an. Gleich im ersten Satz setzte sie mit deutlich verbessertem Aufschlag und druckvollen Angriffen den hochkarätigen Gegner unter Druck. Die Jungs übernahmen sofort die Führung und gaben sie in diesem Satz nicht mehr her. Mit 25:21 ging der erste Satz an unser Team und in Düren herrschte am Karnevalsdienstag jecke Stimmung beim Spiel unter Freunden.

„Düren und Berlin, Düren und Berlin, Düren, Düren, Düren und Berlin“ – dieser Gesang wird uns wohl noch lange im Ohr hängen bleiben. Er steht stellvertretend für das Erlebnis, das wir am Sonntag beim DVV-Pokalfinale in der SAP-Arena in Mannheim hatten. Darum ist dieser Beitrag auch keine rein sportliche Zusammenfassung, sondern ein Erlebnisbericht.

Nachdem unsere SWD Powervolleys am 8. Dezember mit dem Halbfinalsieg gegen Rottenburg das Endspiel erreichte hatten und die Berlin Recycling Volleys feststanden, gab es zunächst mal einigen organisatorischen Aufwand. Der Verein organisierte Fanpakete mit Fahrt, Eintrittskarten und Pokalshirts organisiert. Wir stimmten uns mit unseren Freunden vom Fanclub 7. Mann schon mal auf den besonderen Tag ein. Duelle zwischen Düren und Berlin sind schließlich immer etwas Besonderes, egal ob in der Bundesliga, in den Playoffs oder eben im Pokal, erst recht im Finale.

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