Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Was für ein Spiel! Nur drei Tage nach der bitteren 0:3-Niederlage in Hildesheim haben die SWD Powervolleys genau die richtige Antwort gegeben. Sie gewannen am Sonntagabend das Spitzenspiel gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys mit 3:1. Dabei war das zu sehen, was sich alle Beteiligten und Zuschauer gewünscht hatten, nämlich eine klare Leistungssteigerung.
Schon in den ersten Minuten konnten wir erkennen, dass unsere Mannschaft an diesem Sonntagabend viel besser auftrat als drei Tage zuvor. Sie kam schnell in Schwung, übernahm die Führung und zeigte den Gästen, dass für sie hier nichts zu holen sein sollte. Nach der Dürener Führung verlief der erste Satz knapp, doch das 25:23 ließen sich unsere Jungs nicht nehmen.
Im zweiten Satz wurde das Spiel noch besser und nicht nur Sebastian Gevert präsentierte sich erfolgreich. Auch Björn Andrae mit all seiner Erfahrung und der Mittelblock mit Michael Andrei und Tim Broshog sorgten für viele Punkte. Die Alpenvolleys, die nach eigener Aussage das Playoff-Finale anstreben, stießen in der Arena Kreis Düren auf großen sportlichen Widerstand. 25:21 gewann unsere Mannschaft den zweiten Satz und sorgte für immer größere Begeisterung bei den Fans.
Die Zuschauer sahen auch im dritten Satz eine starke Leistung der SWD Powervolleys. Ein 3:0-Sieg schien möglich und die Endphase dieses Spielabschnitts wurde richtig spannend. 23:23 stand es, als Sebastian Gevert am Aufschlag war. Matchball für Düren, leider vergeben und doch noch 24:26 verloren.
Am Anfang des vierten Satzes drohte das Spiel beim Stand von 1:4 kurz zu kippen. Allerdings reagierte unsere Mannschaft schnell. Nun zeigte sie ihr ganzes Potenzial und nahm den Gegner mit starken Angriffen und Monsterblocks auseinander. Sie zog unaufhaltsam davon und führte 16:9. Anschließend gelangen den Alpenvolleys nur noch wenige Punkte und mit einem 25:17 krönten die SWD Powervolleys ihren starken Auftritt.
Eine ähnlich gute Leistung brauchen sie auch bei den beiden Aufgaben, die ihnen nächste Woche bevorstehen. Am Mittwoch sind sie bereits bei den United Volleys in Frankfurt zu Gast und am nächsten Samstag steht das Pokal-Achtelfinale in Lüneburg auf dem Programm.

Hildesheim hat einiges zu bieten, beispielsweise den Dom und einen schönen Marktplatz. Das Volleyballspiel in der dortigen Volksbank-Arena gehört aus Dürener Sicht leider nicht zu den Erlebnissen, die positiv in Erinnerung bleiben. Denn unsere SWD Powervolleys kassierten dort gegen die Helios Grizzlys Giesen eine überraschende 1:3-Niederlage.
Bereits in der vergangenen Saison hatten wir bei den Auswärtsspielen im DVV-Pokal und in der Bundesliga gesehen, dass die Giesener, die damals als Aufsteiger unterwegs waren, ein unbequemer Gegner sind. Das wurde gestern umso deutlicher. Vor den Kameras von Sport1 traten die Gastgeber mit einer starken Defensive, guten Blocks und druckvollen Angriffen auf. Damit bereiteten sie unseren Jungs große Probleme. Unserer Mannschaft, bei der Blair Bann nach seiner Verletzung wieder auf dem Feld stand, fiel es sehr schwer, sich gegen diesen hartnäckig kämpfenden Gegner durchzusetzen. Sie kam einfach nicht richtig in Schwung.
Der erste Satz ging deshalb mit 20:25 verloren. Im zweiten Satz lief es etwas besser, die Zwischenstände wurden knapper und Sebastian Gevert, der an diesem Abend erfolgreichster Dürener Punktesammler war, sorgte für einige erfolgreiche Angriffe. Dennoch drehte unsere Mannschaft den Rückstand erst im letzten Moment zum 25:23. Der dritte Satz bot aus Dürener Sicht leider wenig Erfreuliches, weil die Grizzlys sich relativ deutlich absetzten und 25:20 gewannen. Im vierten Satz keimte bei den Dürener Fans vor Ort und vor den Fernsehern vorübergehend neue Hoffnung. Doch nach dem 4:1-Vorsprung unserer Jungs kamen die Gastgeber zurück und siegten auch in diesem Satz 25:20. Damit stand unsere 1:3-Niederlage fest.
Bereits am Sonntagabend um 18.00 Uhr gibt es die Chance für die SWD Powervolleys, sich erfolgreicher zu präsentieren. Mit den Hypo Tirol Alpenvolleys kommt allerdings ein hochkarätiger Gegner in unsere Arena.

Endlich wieder Volleyball in Düren! Die lange Sommerpause und die Saisonvorbereitung sind vorbei. Am Donnerstagabend fand das erste Spiel der SWD Powervolleys in der neuen Bundesliga-Saison 2019/20 statt. Gegen die Netzhoppers KW gelang unserer Mannschaft ein hart erkämpfter 3:1-Sieg.

Während sich die Spieler in den neuen Trikots aufwärmten, bot sich schon ein ungewohnter Anblick. Blair Bann saß mit seinem noch in der Reha arbeitenden Stellvertreter Ivan Batanov auf der Tribüne, weil er mit einer Verletzung von seiner Tour mit der kanadischen Nationalmannschaft zurückkam. Neuzugang Tobias Brand lief deshalb als Libero auf. Einen Platz auf der Tribüne hatte auch der ebenfalls verletzte Lukas Maase. Deshalb sahen wir Jaromir Zachrich, der eigentlich schon seine Karriere beendet hatte, plötzlich wieder im Trikot, denn er stand vorsichtshalber als dritter Mittelblocker bereit.

Jaro brauchte an diesem Abend nicht auf dem Feld einzugreifen, doch seine Kollegen mussten sich sehr anstrengen, um die Netzhoppers unter Kontrolle zu bekommen. Zum Saisonauftakt ist es nicht überraschend, dass die Mannschaft etwas Zeit braucht, bis sie in Schwung kommt. So war es auch im ersten Satz gegen die Netzhoppers. Unser Team ging nach ein paar Ballwechseln in Führung, schaffte es aber nicht, souverän davonzuziehen. Drei Punkte waren sie dann beim 20:17 vorne. Alles klar? Leider nicht. In diesem Satz sahen wir nur noch zwei Punkte für unsere Jungs, die mit 22:25 unterlagen.

Es blieb auch im nächsten Durchgang schwierig. Die Netzhoppers setzten unsere Mannschaft, die sich jeden Punkt mühsam erarbeiten musste, weiter unter Druck. Sebastian Gevert gelang immer wieder mal ein Ass, die Mittelblocker hatten gute Szenen, doch es gingen auch einige Aktionen daneben. Beim 19:15 wurde es dann kurios. Tobias Brand wehrte einen Ball ab, das Spielgerät flog über Netz und landete im gegnerischen Feld – Punkt für Düren. Mit 25:17 endete der Satz.

Beim 7:10-Rückstand im dritten Satz waren weiterhin die kämpferischen Qualitäten unserer Jungs gefragt und sie zeigten sie nun besonders deutlich. Aus dem Rückstand wurde ein 15:11. Die SWD Powervolleys liefen heiß und das Publikum feierte jeden Punkt lautstark. Da die Netzhoppers sich nicht geschlagen werden, mussten wir noch ein bisschen auf den Satzball warten, doch beim 25:22 war auch dieser Durchgang erledigt. Schritt für Schritt ging es anschließend weiter zum 25:20. 3:1 gewonnen, Saisonauftakt gelungen und alles in allem unter den Umständen ein guter Auftritt unserer Mannschaft.

Nächsten Donnerstag (24.10.) geht es mit dem ersten Auswärtsspiel in Hildesheim gegen Giesen weiter und anschließend folgen bis zum Monatsende noch das Heimspiel gegen die Alpenvolleys und der Auftritt in Frankfurt.

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