Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Gegen die Junioren vom VC Olympia, vor allem gegen den aktuellen, als stark eingeschätzten Jahrgang, kann man keinen glorreichen Sieg erringen. Da muss man sich einfach den Erfolg erarbeiten, der von allen erwartet wird. So ähnlich hatte sich auch Trainer Stefan Falter vor dem Heimspiel gegen die deutsche Junioren-Auswahl geäußert. Das Spiel lief dann am Samstagabend genauso. Die SWD Powervolleys setzten sich mit 3:0 durch.

Im ersten Satz ging unsere Mannschaft nach kurzzeitigem Rückstand relativ früh in Führung. Es war nicht leicht, die Angriffe gegen die Junioren, die schon ein paar Sätze in dieser Saison gewonnen haben, durchzubringen. Doch der Vorsprung blieb auf der Dürener Seite, auch als die jungen Gäste in der Schlussphase nochmal nahe herankommen. Der Satz ging aber mit 25:22 an unsere Jungs.

Anstrengender wurde es im zweiten Satz. Da lag unsere Mannschaft 8:11 zurück. Anschließend zeigte sie allerdings, dass sie dem Nachwuchs nichts schenken wollte. Angetrieben von den „Auf geht’s Düren“-Rufen erzielte sie nun sieben Punkte in Folge. Der Druck wurde höher, die Angriffe zielstrebiger. Die starke Serie bedeutete eine Vorentscheidung für diesen Satz, der letztlich mit 25:20 an Düren ging.

Im dritten Satz durften die Spieler aus der zweiten Reihe wie Daniel Ford und Lukas Maase dann mal von Beginn an ran. Sie enttäuschten ihren Trainer nicht, sondern erledigten die Aufgabe souverän. Sie gingen gleich in Führung und gaben den Vorsprung nicht mehr her. 8:5 und 16:11 hieß es zwischendurch, bevor ein erfolgreicher Block zum 25:18 diese Partie beendete.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft des TV Rottenburg, die auf der Tribüne saß, die Arena bereits verlassen. Morgen um 18.00 Uhr sind die Spieler aus Schwaben ebenso wieder da wie unsere Jungs. Dann steht nämlich die zweite Hälfte des Doppelspieltags auf dem Programm und wir hoffen auf ein ähnliches Ergebnis.

 

Wenn ein Volleyballspiel live im Free-TV zu sehen ist, bedeutet das für die beteiligten Mannschaften, dass sie eine gute Chance haben, Werbung für den Sport und sich selbst zu machen. Den SWD Powervolleys ist das am Donnerstagabend beim Bundesligaspiel am Bodensee ziemlich gut gelungen. Dennoch unterlagen sie dem VfB Friedrichshafen mit 1:3, weil letztlich etwas Konstanz fehlte.

Einige Dürener Fans hatten sich beim Public Viewing versammelt. Sie und die anderen mitfiebernden Fans sahen in der Live-Übertragung von Sport1 zunächst einen starken Auftritt unserer Mannschaft. Von Beginn an hielten sie das Spiel offen. Dass die Häfler dann mit 13:8 in Führung ging, interessierte unsere Jungs überhaupt nicht. Starke Angriffe und Aufschläge sorgten für ein eindrucksvolles Comeback. Die Gäste spielten so gut, dass sie den Satz letztlich mit 25:18. Was für ein toller Auftakt!

Leider ging es im zweiten Satz nicht so weiter. Nun kam Friedrichshafen immer besser ins Spiel. Sie erzeugten viel Druck, während sie viele Dürener Angriffe mit dem Block am Netz stoppten. Sie zogen immer deutlicher davon, wie wir es schon oft erlebt haben. Letztlich gewannen sie den Satz mit 25:17.

Jetzt also business as usual? Mal wieder keine Chance für Düren am Bodensee? Nein, so leicht gab sich unsere Mannschaft nicht geschlagen. Im dritten Satz fand sie zu ihrer starken Leistung zurück. Dieser Spielabschnitt verlief die ganze Zeit ausgeglichen. Es blieb spannend und unsere Jungs waren nahe dran, dem Favoriten einen neuen Schlag zu verpassen. Leider waren sie am Ende nicht konsequent genug und gaben den Satz knapp mit 23:25 ab.

Der vierte Satz war bei der ersten technischen Auszeit noch offen. Danach zogen die Häfler mit all ihren Stärken in Offensive und Defensive davon. Bei unserem Team war dann die Luft raus und es konnte außer vereinzelten Punkten nichts mehr entgegensetzen. So ging der Satz mit 17:25 und das Spiel mit 1:3 verloren.

Wir haben viel Gutes gesehen, das für das Halbfinale im DVV-Pokal nächsten Donnerstag an gleicher Stelle Hoffnung macht. Wenn unsere Mannschaft dann noch etwas konsequenter spielt und ihre Chancen besser nutzt, lebt der Traum vom Finale in Mannheim weiter. Zunächst stehen am Wochenende jedoch noch zwei Heimspiele in der Bundesliga auf dem Programm. Am Samstag geht es gegen den VC Olympia und am Sonntag gegen den TV Rottenburg.

Am Samstagabend ließen die SWD Powervolleys der unnötigen 2:3-Niederlage in Herrsching einen Heimsieg gegen die SVG Lüneburg folgen. Doch bis dieser Erfolg feststand, mussten wir lange geduldig warten. Wir brauchten starke Nerven, weil über weite Strecken der Partie bei unseren Jungs vieles nicht rund lief, vor allem jeweils gegen Ende der Sätze.

Im ersten Satz herrschte – ähnlich wie im zweiten Teil des Herrsching-Spiels – große Unruhe im Dürener Spiel. Die Abwehr wackelte sehr, weshalb unsere Mannschaft es auch nicht schaffte, den Gegner mit druckvollen Angriffen unter Druck zu setzen. Die Lüneburger nahmen die Geschenke an, zogen davon und gewannen den Satz mit 25:19.

Im zweiten Durchgang konnten wir uns immerhin über schönere Zahlen beim Spielstand freuen, denn die größeren Zahlen standen nun auf der richtigen Seite. Spielerisch wurde es jedoch noch nicht wesentlich besser. Deshalb gewann unsere Mannschaft den Satz so gerade mit 25:23. Schon mal der Ausgleich und zehn Minuten Zeit zum Durchatmen.

Was Trainer Stefan Falter in der Kabine mit dem Team machte, wissen wir nicht. Es war jedenfalls erfolgreich und sorgte für einen Hallo-Wach-Effekt. Jetzt funktionierten die Aktionen unserer Jungs, jetzt lief es ähnlich gut wie bei den großen Siegen gegen Berlin und die Alpenvolleys. So ganz unbeschwert lief es allerdings nicht, denn Lüneburg meldete sich zurück, kam noch mal ran. Der Satz ging trotzdem mit 25:20 an unser Team.

Im vierten Satz ging es relativ gut weiter. Führung für Düren. Doch unsere Jungs schafften es nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Als der Satz sich dem Ende näherte, kamen die Probleme in der Defensive zurück – und zwar so deutlich, dass Lüneburg vorbeizog. Zwei schlechte Annahmen, der Satz war weg. Nach einem 22:25 ging es in die Tiebreak.

Zum Glück entlud sich der angesammelte Frust auf Dürener Seite in Form von einigen guten Aktionen. Deshalb ging unsere Mannschaft mit 10:5 in Führung. Aber auch diesen Tiebreak beendete sie nicht ohne Zittern. Ein Kracher von Michael Andrei brachte endlich die Entscheidung zugunsten der SWD Powervolleys. Erleichterung!

Nächsten Samstag fahren wir zum Auswärtsspiel gegen die Helios Grizzlys Giesen. In Hildesheim geht es um einen Sieg im DVV-Pokal-Viertelfinale. Zwei Siege brauchen wir noch, um den Traum vom Finale in Mannheim zu verwirklichen.

 

Unsere SWD Powervolleys haben das schwierige Spiel gegen die Helios Grizzlys Giesen am Samstagabend in Hildesheim überstanden und wir stehen nach dem 3:1-Sieg im Halbfinale des DVV-Pokals. Doch der Weg zu diesem Erfolg war vor allem am Anfang ziemlich mühsam. 7:1 für Düren stand es gleich zu Beginn dieses gefährlichen Duells, vor dem Trainer Stefan Falter gewarnt hatte. Die Jungs zeigten dem Gegner gleich mal, wo der Hammer hängt. Das sah richtig gut aus. Doch was so gut begann, ging erstmal schlecht weiter. Denn das Spiel unserer Mannschaft wurde wie in den beiden Wochen zuvor wieder ziemlich unruhig. Das nutzten die Giesener, um immer näher zu rücken. Dann stand es plötzlich Unentschieden und wenige Augenblicke war der Satz sogar weg – 24:26.

Auch der zweite Durchgang brachte zunächst keine Begeisterung. Unsere Mannschaft lief einem Rückstand hinterher und schien den zweiten Satz zu verlieren und dem Pokalaus näherzukommen. Doch dann kam nicht nur Irvan Brar ins Spiel. Auch druckvolle Angriffe und Emotionen gehörten allmählich wieder zum Team. Die Mannschaft und die in einem Bus angereisten Fans brachten sich gegenseitig in Schwung. So gelang die Aufholjagd, die zu einem 25:20 für Düren führte. Geht doch!

Nach der Pause machte unser Mannschaft weiter, wo sie aufgehört hatte. Diesmal verzichtete sie allerdings erfreulicherweise darauf, unsere Nerven mit einem Rückstand weiter zu strapazieren, sondern ging direkt selbst in Führung. 8:6, 16:12, 25:19. Den Satz brachten die Jungs ziemlich souverän ins Ziel.

Der vierte Satz begann etwas ausgeglichener. Die Gastgeber hielten den Spielstand länger offen. Doch gegen die guten Dürener Angriffe und Aufschläge fanden sie immer weniger Mittel. So setzte sich unsere Mannschaft am Ende wieder ab und gewann auch diesen Satz mit 25:19. 3:1 und das Ticket fürs Halbfinale!

Ob wir fürs Halbfinale, das für den 13. Dezember angesetzt ist, das erhoffte Heimspiel bekommen und wer der Gegner sein wird, entscheidet sich bei der Auslosung. Diese findet am Sonntag nach dem Ende der restlichen Viertelfinalspiele gegen 18.00 Uhr statt und wird von der VBL im Facebook-Livestream übertragen.

Das Wochenende in Bayern brachte für die angereisten Moskitos eine ganze Reihe von Problemen. Auch das Spiel der SWD Powervolleys in Herrsching am Samstagabend missglückte. Dabei sah es zwei Sätze lang sehr gut aus, bevor die Partie kippte und unsere Mannschaft doch noch 2:3 verlor.

Die Dürener Siege in Berlin und gegen die Alpenvolleys hatten bei den Herrschingern ebenso Eindruck hinterlassen wie die starken Aufschläge. Im Zeitungsbericht der Lokalpresse war davon zu lesen, dass sich die Spieler des Gastgebers Helme anziehen müssten. Das Spiel in der kleinen, lauten Nikolaushalle passte zunächst zu dieser Einschätzung. Nach einem ausgeglichenen Beginn erhöhte unsere Mannschaft den Vorsprung im ersten Satz allmählich. Da konnte der Hallensprecher noch so viel vom geilsten Club der Welt rufen. Der Satz ging mit 25:18 an Düren. Auch der zweite Satz sah gut aus. Unsere Jungs dominierten das Duell und wehrten auch eine Herrschinger Aufholjagd ab. Mit einem 25:21 ging es in die Pause.

Diese Pause sollte nach dem Spiel für viele Fragezeichen sorgen. Was war da passiert? Woher kam der Einbruch, den wir anschließend beobachten mussten. Herrsching ging im dritten Satz in Führung. Bei unserer Mannschaft funktionierte die Annahme nicht mehr, die Aktionen wurden chaotisch und im Angriff flogen viele Bälle in den gegnerischen Block. Gegen Ende des dritten Satz gab es kurz etwas Hoffnung auf ein ähnliches Comeback, wie es das Team schon gegen die Netzhoppers und die Alpenvolleys gezeigt hat. Doch zu mehr als einem 22:25 reichte es nicht mehr. Auch im vierten Satz lief wieder vieles schief. Unsere Mannschaft fand keine Lösung für diese schwierige Situation und musste nach einem 16:25 in den Tiebreak. Auch im Entscheidungssatz gelang ihr keine Wende. Sie lief immer einem Rückstand hinterher. Drei Matchbälle wehrte sie nach einem 10:14 ab. Das letzte Aufbäumen kam jedoch zu spät. Der Satz ging 13:15 verloren und wir mussten eine bittere Niederlage hinnehmen.

Die Jungs können aus diesem unerwarteten Rückschlag lernen. Sie sind stark, müssen das aber auch konsequent bis zum Ende zeigen. Am kommenden Samstag haben wir eine neue Situation. Die SWD Powervolleys spielen zuhause und das Spiel gegen Lüneburg beginnt bei 0:0. Mit der Form aus den ersten Wochen und den ersten beiden Sätzen des Herrsching-Spiels können sie auf die Erfolgsspur zurückkehren.

 

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