Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Bereits zum zweiten Mal führte uns eine Volleyball-Tour in dieser Saison nach Hildesheim zum Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen. Wie das Pokalspiel endete auch das Bundesliga-Duell am Sonntagnachmittag mit einem 3:1-Sieg für unsere SWD Powervolleys. Die Partie gestaltete sich vor allem in der zweiten Hälfte sehr mühsam, doch die drei Punkte gingen mit auf die Rückfahrt nach Düren.

Die ersten beiden Sätze verliefen dabei sehr ähnlich. Unsere Jungs gingen in Führung, gaben auch immer wieder den Gastgebern ein paar Punkte, bevor sie sich ungefähr in der Mitte des Satzes den entscheidenden Vorsprung holten. So konnten wir uns zweimal über ein 25:21 freuen. Das sah alles ziemlich gut und souverän aus.

Doch dann kam wieder diese Zehn-Minuten-Pause, die uns schon in einigen Spielen der laufenden Saison Probleme bereitet hat. Irgendwo in der Kabine blieben die bisher guten Aktionen zurück. Stattdessen zeigten unsere Jungs im dritten Satz zu viele Fehler. Zunächst drehten sie einen 2:5-Rückstand in ein 8:6. Doch Giesen schlug schnell zurück und zog deutlich davon. Unsere Mannschaft fand in dieser Phase keine passende Lösung und musste den Satz mit 19:25 abgeben.

Damit witterten die Gastgeber ihre Chance und sie blieben unserem Team bis zum Ende des vierten Satzes auf den Fersen. Unsere Jungs führten zwar in diesem Spielabschnitt von Beginn an, doch wirklich absetzen konnten sie sich nicht. Deshalb mussten wir noch lange zittern, bis es Sebastian Gevert beim Matchball krachen ließ und mit dem 25:23 den 3:1-Sieg sicherte.

Damit stehen die SWD Powervolleys nun nach ihrem letzten Hinrundenspiel auf dem vierten Tabellenplatz, mitten in einer hart umkämpften Spitzengruppe. Am Mittwoch, 23. Januar, geht es weiter. Dann kommt Herrsching nach Düren.

Foto: Susi Sorg

In den vergangenen Jahren sind wir mehrmals zu Auswärtsspielen gegen die United Volleys gefahren und immer mit deutlichen Klatschen im Gepäck. Doch die heutige Tour nach Frankfurt hat sich für die 23 Mitreisenden im Fanbus gelohnt. Denn diesmal gab es auf dem Heimweg ein viel schöneres Gepäckstück: der erste Sieg, die ersten drei Punkte, die unsere SWD Powervolleys jemals dort errungen haben. Durch den 3:1-Sieg am Sonntagnachmittag war entsprechend auch viel gute Laune dabei.

Im ersten Satz ging es gleich gut los. Das Spiel war direkt hart umkämpft und unsere Jungs präsentierten sich als harter Gegner für die favorisierten Gastgeber. Sie blieben ein paar Mal am Frankfurter Block hängen und mussten Rückstände verkraften. Spätestens am Ende des Satzes übernahmen sie aber definitiv die Kontrolle. 25:20 für uns, schon mal ein Satzgewinn, ein gutes Zeichen.

Die United Volleys kamen ein bisschen besser in den zweiten Satz, doch unsere Mannschaft war sofort wieder da. Sie gestaltete diesen Spielabschnitt zunächst offen und dann wieder zu ihren Gunsten. Mit starken Aufschlägen bekam sie den Gegner, der seine eigentlichen Stärken nicht richtig ausspielen konnte, immer besser in den Griff. In Zahlen bedeutete dies ein 25:19 und damit den zweiten Satzgewinn für Düren. Es lief richtig gut.

Leider brachte die Zehn-Minuten-Pause unsere Mannschaft aus dem Tritt. Im dritten Satz unterliefen ihr zu viele Fehler und das Spiel wurde unruhig. Deshalb lag sie dann auch 11:16 zurück. Gegen Ende des Satzes versuchte sie heranzukommen, doch es war zu spät, um das 21:25 zu verhindern.

Befürchtungen, dass das Spiel nun komplett kippen könnte, waren aber fehl am Platz. Denn unsere Jungs wachten schnell wieder auf und präsentierten sich im vierten Satz wieder von ihrer guten, sogar sehr guten Seite. Am Anfang antwortete Frankfurt noch auf eine Dürener 6:2-Führung, doch dann war unsere Mannschaft nicht mehr zu stoppen. Nicht nur Sebastian Gevert und Romans Sauss punkteten zahlreich. 25:17 endete dieser Satz und dieses deutliche Ausrufezeichen krönte einen ganz wichtigen Erfolg.

Wichtig, weil wir mit den drei Punkten aus diesem Spiel an der Spitzengruppe dranbleiben. Wichtig, weil es die richtige Antwort auf die unnötige Heimniederlage gegen die Alpenvolleys war. Wichtig, weil unser Team gezeigt hat, was ihn ihm steckt.

In Düren gewinnt niemand außer unseren SWD Powervolleys. Das können wir zumindest bisher in dieser Saison so sagen. Denn auch am Samstagabend gegen die Volleyball Bisons Bühl blieb unsere Mannschaft ungeschlagen. Der 3:0-Sieg gelang ihr dabei ohne Probleme, weil sie den Gegner von Beginn an mit viel Druck dominierte.

Im ersten Satz war Bühl am Anfang mal kurz vorne, doch die Dürener Antwort kam schnell, zum Beispiel in Person von Sebastian Gevert, der die Gäste mit seinen Aufschlagen vor große Schwierigkeiten stellte. Mit einem 8:4 ging es in die Auszeit und auch als es später mal etwas knapper wurde, verloren unsere Jungs nicht die Kontrolle über das Spiel. 25:18 endete der erste Satz.

Der zweite Satz bot ein ähnliches Bild. Düren macht Druck, Bühl ist überfordert, der Spielstand wird deutlich. Diesmal stand Käptn Michael Andrei am Aufschlag, als die Punktzahl auf der Dürener Seite viel schneller stieg als die beim Gegner. Über ein 12:6 ging es schließlich zum 25:19.

Auch in der Mitte des dritten Satzes, in dem Sebastian Gevert sich ausruhen durfte, waren es wieder sechs Punkte Vorsprung für unsere Mannschaft. 16:10 führte sie. Dann versuchte Bühl, sich etwas mehr zu wehren, und kam mit freundlicher Unterstützung des Netzes tatsächlich zum 20:20. Eine Gefahr für Düren? Nein, nicht an diesem Abend. Nochmal kurz den Druck erhöht und ein Ass von Tomas Kocian zum 25:21, Thema erledigt, 3:0 für uns.

Nächsten Samstag wird es voraussichtlich viel schwieriger für die SWD Powervolleys. Denn dann kommen die Alpenvolleys nach Düren, die bisher ungeschlagener Tabellenführer sind und morgen noch in Frankfurt spielen. Die einzige Niederlage kassierten die Innsbrucker mit Hachinger Lizenz im Pokal-Achtelfinale und wir wissen noch, wo das Spiel stattfand.

Vorher wünschen wir allen Moskitos, den SWD Powervolleys und allen anderen Menschen, die mit Volleyball in Düren zu tun haben, frohe Weihnachten!

Schade! Am Samstagabend waren unsere SWD Powervolleys auf dem besten Weg, die Alpenvolleys erneut zu besiegen und damit in der laufenden Saison zu Hause ungeschlagen zu bleiben. Doch dann bogen sie doch noch falsch ab, gaben das Spiel aus der Hand und mussten sich mit 1:3 geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges Spitzenspiel gegen den Tabellenführer. In der Mitte des ersten Satzes erspielten sich die Gäste aus Innsbruck, die mit Hachinger Lizenz antreten, einen kleinen Vorsprung. Unsere Mannschaft blieb dran und drehte den Satz in der Schlussphase zu einem 25:22.

Der zweite Durchgang begann mit einem Rückschlag. Die ersten vier Punkte gingen schnell an die Alpenvolleys. Doch unsere Jungs waren nicht geschockt, sondern reagierten sofort und wenig später stand es schon 8:7 für Düren. Im weiteren Verlauf des Satzes lag der Gegner wieder vorne, was unsere Mannschaft nicht davon abhielt, weiterhin stark aufzutreten. Leider reichte es nicht zum zweiten Satzgewinn. 23:25 stand es am Ende.

Die Antwort unseres Teams war nach der Pause deutlich. 8:3 und 13:9 für uns, das sah richtig gut aus. Der nächste Heimsieg kam in Reichweite – und die Enttäuschung folgte schnell. Durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und Diskussionen kam Unruhe ins Spiel, die unserer Mannschaft schadete. Sie verlor die Kontrolle über das Spiel. Was vorher so gut lief, funktionierte nicht mehr. Die Alpenvolleys kamen heran, zogen vorbei und gewannen den Satz noch klar mit 25:19.

Der vierte Satz begann mit drei Punkten für den Gegner sowie einer Reaktion unseres Teams. Doch dann bauten die Alpenvolleys den Vorsprung aus. Sie waren nun die bessere, druckvollere Mannschaft. Unsere Jungs kamen nicht mehr durch und schafften keine Wende mehr. Mit einem 20:25 endete das Spiel.

Nach der ersten Heimniederlage steht Düren in der Tabelle auf dem sechsten Rang. Direkt davor ist der nächste Gegner platziert. Am Sonntag, 6. Januar fahren wir zum Auswärtsspiel gegen die United Volleys nach Frankfurt. Da braucht unser Team eine starke Leistung bis zum Ende des Spiels.

Der Traum vom Pokalfinale ist beendet. Das Endspiel in Mannheim findet 2019 leider ohne Dürener Beteiligung statt. Unsere SWD Powervolleys kassierten beim Halbfinale in Friedrichshafen wie vor einer Woche beim Bundesliga-Duell eine 1:3-Niederlage. Sie kämpften und versuchten, den Favoriten unter Druck zu setzen, aber das gelang nur in letztlich zu kurzen Phasen.

Mühsam war es auch, das Spiel in der Übertragung von Sport1 zu verfolgen. Da die Bilder unserer Partie am Bodensee dort nicht nur durch Wechsel zum anderen Halbfinale (Lüneburg gegen Berlin), sondern auch durch lange Werbeblöcke unterbrochen wurden, mussten wir häufig auf den Liveticker ausweichen.

Im ersten Satz liefen die Jungs einem Rückstand hinterher, der jedoch nicht zu groß wurde. Es war schwierig gegen einen Kontrahenten, der vor allem defensiv sehr stark war. Wie so oft in Friedrichshafen: Man hält das Spiel offen und am Ende gewinnt trotzdem der VfB. In diesem Fall war es ein 25:20 für die Gastgeber. Danach kam unsere Mannschaft besser in Schwung. Sie erspielte sich mehr Chancen und nutze sie auch. Die Angriffe waren nun erfolgreich, weshalb das Team in Führung ging und bis zum Schluss vorne lag. 25:22, Satzausgleich, jawoll, es geht doch!

Der dritte Satz begann abwechslungsreich. Doch dann wurde der Auftritt unserer Mannschaft vor allem defensiv zu unruhig. Die Häfler nutzten die Schwächen gnadenlos und zogen auf 16:11 davon. Unsere Jungs antworteten mit einer Aufholjagd. Doch die Hoffnung schwand so schnell, wie sie gekommen war. Friedrichshafen holte sich den Vorsprung zurück und gewann 25:19. Im vierten Satz kämpfte unsere Mannschaft um die letzte Chance aufs Finale und bemühte sich, den Gegner zu ärgern. Sie brachte aber letztlich zu wenige Angriffe ins Ziel und ließ andererseits zu viele Bälle des Gegners auf den Boden fallen. So endete der letzte Spielabschnitt aus Dürener Sicht mit 22:25.

Während den SWD Powervolleys die Überraschung nicht gelang, schaffte dies Lüneburg im anderen Halbfinale mit einem 3:2-Sieg gegen Berlin. Wir beschäftigen uns jetzt mit der Bundesliga. Da geht es nächste Woche Samstag (22.12.) mit einem Heimspiel gegen Bühl weiter. Bis dahin hat unsere Mannschaft nach vier Spielen in acht Tagen jetzt etwas Zeit zur Erholung.

 

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