Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

In Düren gewinnt niemand außer unseren SWD Powervolleys. Das können wir zumindest bisher in dieser Saison so sagen. Denn auch am Samstagabend gegen die Volleyball Bisons Bühl blieb unsere Mannschaft ungeschlagen. Der 3:0-Sieg gelang ihr dabei ohne Probleme, weil sie den Gegner von Beginn an mit viel Druck dominierte.

Im ersten Satz war Bühl am Anfang mal kurz vorne, doch die Dürener Antwort kam schnell, zum Beispiel in Person von Sebastian Gevert, der die Gäste mit seinen Aufschlagen vor große Schwierigkeiten stellte. Mit einem 8:4 ging es in die Auszeit und auch als es später mal etwas knapper wurde, verloren unsere Jungs nicht die Kontrolle über das Spiel. 25:18 endete der erste Satz.

Der zweite Satz bot ein ähnliches Bild. Düren macht Druck, Bühl ist überfordert, der Spielstand wird deutlich. Diesmal stand Käptn Michael Andrei am Aufschlag, als die Punktzahl auf der Dürener Seite viel schneller stieg als die beim Gegner. Über ein 12:6 ging es schließlich zum 25:19.

Auch in der Mitte des dritten Satzes, in dem Sebastian Gevert sich ausruhen durfte, waren es wieder sechs Punkte Vorsprung für unsere Mannschaft. 16:10 führte sie. Dann versuchte Bühl, sich etwas mehr zu wehren, und kam mit freundlicher Unterstützung des Netzes tatsächlich zum 20:20. Eine Gefahr für Düren? Nein, nicht an diesem Abend. Nochmal kurz den Druck erhöht und ein Ass von Tomas Kocian zum 25:21, Thema erledigt, 3:0 für uns.

Nächsten Samstag wird es voraussichtlich viel schwieriger für die SWD Powervolleys. Denn dann kommen die Alpenvolleys nach Düren, die bisher ungeschlagener Tabellenführer sind und morgen noch in Frankfurt spielen. Die einzige Niederlage kassierten die Innsbrucker mit Hachinger Lizenz im Pokal-Achtelfinale und wir wissen noch, wo das Spiel stattfand.

Vorher wünschen wir allen Moskitos, den SWD Powervolleys und allen anderen Menschen, die mit Volleyball in Düren zu tun haben, frohe Weihnachten!

Der Traum vom Pokalfinale ist beendet. Das Endspiel in Mannheim findet 2019 leider ohne Dürener Beteiligung statt. Unsere SWD Powervolleys kassierten beim Halbfinale in Friedrichshafen wie vor einer Woche beim Bundesliga-Duell eine 1:3-Niederlage. Sie kämpften und versuchten, den Favoriten unter Druck zu setzen, aber das gelang nur in letztlich zu kurzen Phasen.

Mühsam war es auch, das Spiel in der Übertragung von Sport1 zu verfolgen. Da die Bilder unserer Partie am Bodensee dort nicht nur durch Wechsel zum anderen Halbfinale (Lüneburg gegen Berlin), sondern auch durch lange Werbeblöcke unterbrochen wurden, mussten wir häufig auf den Liveticker ausweichen.

Im ersten Satz liefen die Jungs einem Rückstand hinterher, der jedoch nicht zu groß wurde. Es war schwierig gegen einen Kontrahenten, der vor allem defensiv sehr stark war. Wie so oft in Friedrichshafen: Man hält das Spiel offen und am Ende gewinnt trotzdem der VfB. In diesem Fall war es ein 25:20 für die Gastgeber. Danach kam unsere Mannschaft besser in Schwung. Sie erspielte sich mehr Chancen und nutze sie auch. Die Angriffe waren nun erfolgreich, weshalb das Team in Führung ging und bis zum Schluss vorne lag. 25:22, Satzausgleich, jawoll, es geht doch!

Der dritte Satz begann abwechslungsreich. Doch dann wurde der Auftritt unserer Mannschaft vor allem defensiv zu unruhig. Die Häfler nutzten die Schwächen gnadenlos und zogen auf 16:11 davon. Unsere Jungs antworteten mit einer Aufholjagd. Doch die Hoffnung schwand so schnell, wie sie gekommen war. Friedrichshafen holte sich den Vorsprung zurück und gewann 25:19. Im vierten Satz kämpfte unsere Mannschaft um die letzte Chance aufs Finale und bemühte sich, den Gegner zu ärgern. Sie brachte aber letztlich zu wenige Angriffe ins Ziel und ließ andererseits zu viele Bälle des Gegners auf den Boden fallen. So endete der letzte Spielabschnitt aus Dürener Sicht mit 22:25.

Während den SWD Powervolleys die Überraschung nicht gelang, schaffte dies Lüneburg im anderen Halbfinale mit einem 3:2-Sieg gegen Berlin. Wir beschäftigen uns jetzt mit der Bundesliga. Da geht es nächste Woche Samstag (22.12.) mit einem Heimspiel gegen Bühl weiter. Bis dahin hat unsere Mannschaft nach vier Spielen in acht Tagen jetzt etwas Zeit zur Erholung.

 

Gegen die Junioren vom VC Olympia, vor allem gegen den aktuellen, als stark eingeschätzten Jahrgang, kann man keinen glorreichen Sieg erringen. Da muss man sich einfach den Erfolg erarbeiten, der von allen erwartet wird. So ähnlich hatte sich auch Trainer Stefan Falter vor dem Heimspiel gegen die deutsche Junioren-Auswahl geäußert. Das Spiel lief dann am Samstagabend genauso. Die SWD Powervolleys setzten sich mit 3:0 durch.

Im ersten Satz ging unsere Mannschaft nach kurzzeitigem Rückstand relativ früh in Führung. Es war nicht leicht, die Angriffe gegen die Junioren, die schon ein paar Sätze in dieser Saison gewonnen haben, durchzubringen. Doch der Vorsprung blieb auf der Dürener Seite, auch als die jungen Gäste in der Schlussphase nochmal nahe herankommen. Der Satz ging aber mit 25:22 an unsere Jungs.

Anstrengender wurde es im zweiten Satz. Da lag unsere Mannschaft 8:11 zurück. Anschließend zeigte sie allerdings, dass sie dem Nachwuchs nichts schenken wollte. Angetrieben von den „Auf geht’s Düren“-Rufen erzielte sie nun sieben Punkte in Folge. Der Druck wurde höher, die Angriffe zielstrebiger. Die starke Serie bedeutete eine Vorentscheidung für diesen Satz, der letztlich mit 25:20 an Düren ging.

Im dritten Satz durften die Spieler aus der zweiten Reihe wie Daniel Ford und Lukas Maase dann mal von Beginn an ran. Sie enttäuschten ihren Trainer nicht, sondern erledigten die Aufgabe souverän. Sie gingen gleich in Führung und gaben den Vorsprung nicht mehr her. 8:5 und 16:11 hieß es zwischendurch, bevor ein erfolgreicher Block zum 25:18 diese Partie beendete.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft des TV Rottenburg, die auf der Tribüne saß, die Arena bereits verlassen. Morgen um 18.00 Uhr sind die Spieler aus Schwaben ebenso wieder da wie unsere Jungs. Dann steht nämlich die zweite Hälfte des Doppelspieltags auf dem Programm und wir hoffen auf ein ähnliches Ergebnis.

 

Der TV Rottenburg hat noch nie in Düren gewonnen. Daran änderte sich auch am frühen Sonntagabend nichts. Unsere SWD Powervolleys besiegten die Schwaben mit 3:0 und sicherten sich damit den nächsten Dreier an diesem Wochenende ohne Satzverlust. Im zweiten Satz wurde es sehr knapp, doch auch diese schwierige Situation überstand unsere Mannschaft erfolgreich.

Die Belastung war mit drei Spielen in vier Tagen sehr hoch für das Team. Doch der erste Satz lief schnell in die richtige Richtung. Unsere Jungs sorgten für hohen Druck auf den Gegner, der daher nicht mithalten konnte. In der Mitte des Satzes wurde der Vorsprung sehr deutlich. In der Schlussphase vergaben die Gastgeber aber einige Satzbälle, bis sie den letzten Punkt zum 25:20 holte.

Den zweiten Spielabschnitt begannen die Rottenburger mit neuer Energie. Sie übernahmen die Führung und hofften auf den Satzausgleich. Es ging hin und her, bis die Gäste beim 24:22 zwei Satzbälle hatten. Dann wurde das Geschehen auf dem Feld jedoch sehr hektisch. Statt einen Satzball zu verwandeln, regten sich TVR-Kapitän Idi und sein Trainer Müller-Angstenberger sehr heftig über Schiedsrichterentscheidungen auf. Unsere Jungs blieben hingegen ruhig und drehten den Spielstand auf 28:26.

Danach war bei Rottenburg die Luft raus. Unsere Mannschaft dominierte den dritten Satz von Anfang an, übernahm sofort die Führung und gab sie nicht mehr her. 8:5, 16:11 und 25:16 – Thema erledigt, den nächsten 3:0-Sieg geschafft.

Am Donnerstag wird es besonders spannend. Dann reisen die SWD Powervolleys erneut an den Bodensee. Diesmal geht es gegen den VfB Friedrichshafen (heute 3:2 gegen die United Volleys) nicht um Bundesliga-Punkte, sondern um den Einzug ins Finale des DVV-Pokals. Wir wollen alle nach Mannheim und drücken der Mannschaft ganz fest die Daumen. Wer dabei nicht alleine sein will, kann um 17.45 Uhr zum Public Viewing der Sport1-Übertragung in die Vereinsgaststätte von Rot-Weiß Düren an der Kuhbrücke kommen.

Wenn ein Volleyballspiel live im Free-TV zu sehen ist, bedeutet das für die beteiligten Mannschaften, dass sie eine gute Chance haben, Werbung für den Sport und sich selbst zu machen. Den SWD Powervolleys ist das am Donnerstagabend beim Bundesligaspiel am Bodensee ziemlich gut gelungen. Dennoch unterlagen sie dem VfB Friedrichshafen mit 1:3, weil letztlich etwas Konstanz fehlte.

Einige Dürener Fans hatten sich beim Public Viewing versammelt. Sie und die anderen mitfiebernden Fans sahen in der Live-Übertragung von Sport1 zunächst einen starken Auftritt unserer Mannschaft. Von Beginn an hielten sie das Spiel offen. Dass die Häfler dann mit 13:8 in Führung ging, interessierte unsere Jungs überhaupt nicht. Starke Angriffe und Aufschläge sorgten für ein eindrucksvolles Comeback. Die Gäste spielten so gut, dass sie den Satz letztlich mit 25:18. Was für ein toller Auftakt!

Leider ging es im zweiten Satz nicht so weiter. Nun kam Friedrichshafen immer besser ins Spiel. Sie erzeugten viel Druck, während sie viele Dürener Angriffe mit dem Block am Netz stoppten. Sie zogen immer deutlicher davon, wie wir es schon oft erlebt haben. Letztlich gewannen sie den Satz mit 25:17.

Jetzt also business as usual? Mal wieder keine Chance für Düren am Bodensee? Nein, so leicht gab sich unsere Mannschaft nicht geschlagen. Im dritten Satz fand sie zu ihrer starken Leistung zurück. Dieser Spielabschnitt verlief die ganze Zeit ausgeglichen. Es blieb spannend und unsere Jungs waren nahe dran, dem Favoriten einen neuen Schlag zu verpassen. Leider waren sie am Ende nicht konsequent genug und gaben den Satz knapp mit 23:25 ab.

Der vierte Satz war bei der ersten technischen Auszeit noch offen. Danach zogen die Häfler mit all ihren Stärken in Offensive und Defensive davon. Bei unserem Team war dann die Luft raus und es konnte außer vereinzelten Punkten nichts mehr entgegensetzen. So ging der Satz mit 17:25 und das Spiel mit 1:3 verloren.

Wir haben viel Gutes gesehen, das für das Halbfinale im DVV-Pokal nächsten Donnerstag an gleicher Stelle Hoffnung macht. Wenn unsere Mannschaft dann noch etwas konsequenter spielt und ihre Chancen besser nutzt, lebt der Traum vom Finale in Mannheim weiter. Zunächst stehen am Wochenende jedoch noch zwei Heimspiele in der Bundesliga auf dem Programm. Am Samstag geht es gegen den VC Olympia und am Sonntag gegen den TV Rottenburg.

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