Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

In den letzten beiden Auswärtsspielen hatten wir uns über eine Leistungssteigerung unserer SWD Powervolleys gefreut. Am Donnerstagabend gab es leider einen Rückschlag. Unsere Mannschaft unterlag im Heimspiel den WWK Volleys Herrsching mit 0:3.
Vor dem Spiel gab es schon die Meldung, dass einige Spieler vor der Partie unter einem Infekt litten und deshalb körperlich geschwächt waren. Das wirkte sich dann auch auf die Leistung aus. Sichtbar bemüht waren unsere Spieler. So erzielte Sebastian Gevert trotz körperlicher Probleme 16 Punkte, konnte aber auch kaum entlastet werden, weil Philipp Schumann als sein Vertreter im Diagonalangriff ganz fehlte. Nach einem mit 16:25 verlorenen ersten Satz kam unsere Mannschaft im zweiten Durchgang zunächst gut in Schwung. Björn Andrae am Aufschlag, Michael Andrei im Block, Führung für Düren. Doch die guten Phasen waren leider zu kurz. So reichte auch die Aufholjagd am Ende des zweiten Satzes nicht, als es nach vier Punkten Rückstand noch 22:22 stand und der Satz trotzdem 22:25 verloren ging. Im dritten Satz war schnell ein Rückstand da, den unsere Mannschaft an diesem Abend nicht mehr aufholte. Auch die Unterstützung durch die Moskitos, die bis zum letzten Ballwechsel laut blieben, half nicht. Mit einem 17:25 war das Spiel leider schnell vorbei.
Das Duell gegen Herrsching war auch der Auftakt zu einer intensiven Reihe mit vielen Spielen in wenigen Tagen. Schon am Freitag geht es nach Berlin, wo am Samstag das Duell mit dem Meister ansteht. Die Moskitos freuen sich auf das Treffen mit den befreundeten Fans in der Hauptstadt und werden das Team auch in der Max-Schmeling-Halle unterstützen.

Nachdem es zu Saisonbeginn noch die eine oder andere schwächere Leistung gegeben hatte, haben unsere SWD Powervolleys mittlerweile offensichtlich den richtigen Schwung gefunden. Genau eine Woche nach dem 3:0-Pokalerfolg in Lüneburg gab es auch am Samstagabend in Tübingen gegen den TV Rottenburg einen Auswärtssieg ohne Satzverlust. Erfreulich zu sehen war bei diesem Spiel vor allem, dass die Jungs in schwierigen Situationen die Nerven behalten und die richtigen Lösungen gefunden haben.
In der Dürener Aufstellung gab es zwei auffällige Veränderungen zu sehen: Michael Andrei und Sebastian Gevert blieben bis auf wenige Ballwechsel diesmal draußen. Nicht wegen Verletzungsproblemen o.ä., sondern weil Stefan Falter seinen breit besetzten Kader nutzen wollte. Lukas Maase und Philipp Schumann, die ihre Chance bekamen, präsentierten sich dabei ebenso gut wie der Rest des Teams.
Die Rottenburger zeigten, dass sie vor allem defensiv ähnlich stark kämpfen können, wie wir es zuletzt zum Beispiel auch von den Giesenern gesehen hatten. Der TVR hatte letzte Woche nicht zufällig die Alpenvolleys aus dem Pokal geworfen. So schafften es die Gastgeber, nach einer Dürener 10:4-Führung im ersten Satz zurückzukommen. Allerdings nutzten sie die Satzbälle, die sie in der Verlängerung hatten, nicht. Unsere Mannschaft blieb ruhig und gewann 32:20.
Im nächsten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Düren geht in Führung, punktet und jubelt. Rottenburg kämpft stark, hält den Abstand knapp, kommt aber nicht vorbei. 25:22 für unsere Mannschaft. Diese geriet im dritten Satz 5:8 im Rückstand, nutzte aber dann die Unruhe, die entstand, als sich die Hausherren über eine Schiedsrichterentscheidung aufregten. Die SWD Powervolleys drehten den Rückstand und brachten am Ende eine knappe Führung ins Ziel. 25:23 und damit wieder 3:0 gewonnen.
Das erfolgreiche Spiel war damit der Höhepunkt eines schönen Tages, der vor und nach dem sportlichen Geschehen auch wieder von der Fanfreundschaft zwischen den Moskitos und den Rottenburger Anhängern geprägt war. Wir kommen immer wieder gerne zu euch in den Süden.
Nächste Woche geht es dann richtig rund. Am Donnerstagabend findet das Sport1-Heimspiel gegen Herrsching statt und anschließend geht es nach Berlin, wo wir am Samstag das nächste Auswärtsspiel erleben und weitere Freunde treffen werden.

 

Unsere SWD Powervolleys waren zum Pokal-Achtelfinale am Samstagabend als Mannschaft angetreten, die bisher nur zu Hause punktete und auswärts zweimal deutlich unterlegen war. Sie verließen die Gellersenhalle als Mannschaft, die die heimstarken Lüneburger in ihrer kleinen, lauten Spielstätte mit 3:0 besiegte. Was für ein Spiel! Zur Belohnung gab es bei der Auslosung am Sonntagabend ein Heimspiel fürs Viertelfinale und das direkt mit der Möglichkeit zur Revanche gegen die United Volleys Frankfurt.
Die Partie in Lüneburg entwickelte sich aus Dürener Sicht schnell in die richtige Richtung. Unsere Mannschaft erspielte sich im ersten Satz einen deutlichen Vorsprung und im Gegensatz zu den bisherigen Partien in dieser Saison schaffte sie es auch, die Führung zu behalten. Viel Druck im Aufschlag, ein Sebastian Gevert mit einer eindrucksvollen Quote im Angriff, gut eingesetzt von Tomáš Kocian-Falkenbach, dazu noch gute Blocks von Tim Broshog und Michael Andrei sowie die Erfahrung eines Björn Andrae – dieser Offensive hatte die SVG Lüneburg nicht allzu viel entgegenzusetzen. Düren gewann den ersten Satz 25:20.
Das sah schon mal sehr gut aus und wir brauchten nicht zu zittern. Da war der Wunsch für den weiteren Spielverlauf schnell formuliert: das Ganze noch zweimal bitte. Die Jungs auf dem Feld erfüllten uns den Wunsch. Die Sätze Nummer zwei und drei liefen ähnlich gut. Mit einer weiterhin sehr starken Leistung ließ unsere Mannschaft dem Gegner, der uns in den vergangenen Jahren gerade auswärts schon einige Mal Probleme bereitet hatte, letztlich keine Chance. Ein zweites 25:20 und ein abschließendes 25:21 vervollständigten den überraschend deutlichen Auswärtssieg.
Während die mitgereisten Dürener Fans noch auf dem Heimweg waren, erfolgte am frühen Sonntagabend die Auslosung fürs Viertelfinale. Da war der Jubel nochmal groß, als die Kugel der SWD Powervolleys auf eine Position mit einem Heimspiel gezogen wurde. Zu Gast werden am 20. November die United Volleys sein. Das ist dann auch gleich die Möglichkeit zur Revanche für das 0:3 in Frankfurt. Wir haben ja jetzt gesehen, was unsere Mannschaft leisten kann, egal wo.

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