Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Halbfinale, Halbfinale, hey, hey! Unsere SWD Powervolleys bezwangen am Mittwochabend im Viertelfinale des DVV-Pokals die United Volleys Frankfurt mit 3:1. Das war ein ebenso wichtiger wie wertvoller Sieg. Am Anfang war es nach der Krankheitswelle der letzten Woche noch etwas mühsamer, doch dann kam unsere Mannschaft immer besser ins Spiel und setzte sich gegen die starken Gäste durch.
Im ersten Satz geriet sie früh in Rückstand, weil die Frankfurter mehr Druck erzeugten. Drei Punkte lag sie zurück, kam auf zwei Punkte heran, erzielte aber keine zwei Punkte in Folge. So gewannen die United Volleys den ersten Satz mit 25:22. Es wurde deutlich, wie schwierig diese Aufgabe war.
Nach der Satzpause wurde es deutlich besser. Bääm, 3:0 für Düren. Die Aufschläge brachten mehr Druck, mehr Angriffe kamen durch. Jetzt waren die Jungs im Spiel angekommen und präsentierten sich so, wie man es für ein KO-Duell im Pokal braucht. Im Laufe des Satzes kamen die Frankfurter nochmal näher, doch unsere Mannschaft ließ sich den Vorsprung nicht nehmen, gewann letztlich relativ klar mit 25:20. Die Zuschauer in der leider nur dünn besetzten Arena sahen jetzt das ambitionierte Dürener Team, das das Pokalfinale in Mannheim anstrebt.
Im dritten Satz liefen unsere Jungs erstmal wieder einem Rückstand hinterher. Diesmal gelang ihnen jedoch relativ schnell die Wende, zwischen den Auszeiten drehten sie den Spielstand. In der Schlussphase waren sie wieder die stärkere, erfolgreichere Mannschaft und siegten 25:22. Ähnlich begann der vierte Satz. Die Frankfurter wehrten sich gegen die drohende Niederlage, blieben dabei aber erfolglos. Denn unser Team schaffte mit dem 16:13 bei der zweiten Auszeit den Durchbruch und war nicht mehr aufzuhalten. Nochmal 25:22, der Jubel begann. Halbfinale, Halbfinale, hey, hey!
Wir müssen uns jetzt noch bis Sonntag um 17.00 Uhr gedulden, um zu erfahren, ob wir im Halbfinale wieder ein Heimspiel erleben und wer unser Gegner sein wird. Vorher freuen wir uns auf das Bundesliga-Heimspiel gegen Lüneburg, das am Samstagabend stattfindet.

Wenn das Auswärtsspiel in Berlin ansteht, bedeutet das für die Moskitos immer, ein Wochenende in der Hauptstadt zu verbringen. Schließlich gibt es dann nicht nur ein interessantes sportliches Duell zu sehen. In Berlin sind wir auch immer zu Gast bei Freunden. So saßen wir schon am Freitagabend mit den BRV-Fans zusammen im Restaurant und pflegten die Fanfreundschaft. Dank der vielfältigen Möglichkeiten, die die Stadt für Besichtigungen u.ä. bietet, war auch die Zeit bis zum Samstagnachmittag schnell rum. Wir sahen wir unsere Freunde schon wieder und dann ging es am frühen Abend zum sportlichen Teil des Wochenendes.
Das Duell zwischen den Berlin Recycling Volleys und den SWD Powervolleys ist seit vielen Jahren etwas Besonderes und hat oft seine eigenen Gesetze. Diesmal waren die Voraussetzungen bei unserer Mannschaft leider nicht so gut, weil sich die Krankheitswelle weiter auswirkte und Sebastian Gevert gar nicht mitgereist war. Also eine schnelle Klatsche für Düren? Nicht so ganz! Unsere Jungs gingen gleich mal 4:2 in Führung, bevor die Berliner mit ihrem hochkarätigen Personal die Kontrolle übernahmen und den ersten Satz 25:16 gewannen. Im zweiten Satz hielt unsere Mannschaft noch besser und länger mit und machte den Hausherren das Leben so schwer, wie es unter diesen Bedingungen möglich war. 20:25 endete der Satz. Richtig gut lief es dann zu Beginn des dritten Spielabschnitts. Ruckzuck war Düren 8:2 vorne. Der Vorsprung schmolz anschließend, doch der Satz blieb bis zum Ende offen. Leider reichte es nicht ganz zum Satzgewinn. Mit einem 22:25 endete diese Partie. Unsere Jungs wehrten sich gut gegen die zu befürchtende Niederlage, ohne sie verhindern zu können.
In den anschließenden Gesprächen mit den Berliner Fans richteten sich die Blicke dann schon auf ein Wiedersehen in einem eventuellen Pokalspiel oder spätestens zum Spiel in Düren am Karnevalsdienstag. Es wird auf jeden Fall wieder eine erlebnisreiche Begegnung, wie jedes Mal.

In den letzten beiden Auswärtsspielen hatten wir uns über eine Leistungssteigerung unserer SWD Powervolleys gefreut. Am Donnerstagabend gab es leider einen Rückschlag. Unsere Mannschaft unterlag im Heimspiel den WWK Volleys Herrsching mit 0:3.
Vor dem Spiel gab es schon die Meldung, dass einige Spieler vor der Partie unter einem Infekt litten und deshalb körperlich geschwächt waren. Das wirkte sich dann auch auf die Leistung aus. Sichtbar bemüht waren unsere Spieler. So erzielte Sebastian Gevert trotz körperlicher Probleme 16 Punkte, konnte aber auch kaum entlastet werden, weil Philipp Schumann als sein Vertreter im Diagonalangriff ganz fehlte. Nach einem mit 16:25 verlorenen ersten Satz kam unsere Mannschaft im zweiten Durchgang zunächst gut in Schwung. Björn Andrae am Aufschlag, Michael Andrei im Block, Führung für Düren. Doch die guten Phasen waren leider zu kurz. So reichte auch die Aufholjagd am Ende des zweiten Satzes nicht, als es nach vier Punkten Rückstand noch 22:22 stand und der Satz trotzdem 22:25 verloren ging. Im dritten Satz war schnell ein Rückstand da, den unsere Mannschaft an diesem Abend nicht mehr aufholte. Auch die Unterstützung durch die Moskitos, die bis zum letzten Ballwechsel laut blieben, half nicht. Mit einem 17:25 war das Spiel leider schnell vorbei.
Das Duell gegen Herrsching war auch der Auftakt zu einer intensiven Reihe mit vielen Spielen in wenigen Tagen. Schon am Freitag geht es nach Berlin, wo am Samstag das Duell mit dem Meister ansteht. Die Moskitos freuen sich auf das Treffen mit den befreundeten Fans in der Hauptstadt und werden das Team auch in der Max-Schmeling-Halle unterstützen.

Zum Seitenanfang