Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Das Wetter war in den vergangenen Tagen in Berlin ziemlich unterschiedlich, mal kalt und sonnig, dann weniger kaltes, aber feuchtes Schmuddelwetter. Ähnlich wechselhaft präsentierten sich auch unsere SWD Powervolleys beim Doppelspieltag. Am Samstag kassierten sie eine klare 0:3-Niederlage bei den Netzhoppers KW in Bestensee, am Sonntag meldeten sie sich in Hohenschönhausen mit einem 3:0-Sieg gegen die Junioren des VC Olympia Berlin zurück.

Beim Duell mit den Netzhoppers hofften die mitgereisten Moskitos ebenso wie die daheim mitfiebernden Fans auf einen besseren und vor allem erfolgreicheren Auftritt ihrer Mannschaft als drei Tage zuvor bei der Pleite gegen Herrsching. Doch leider gab es stattdessen eine weitere bittere Niederlage. Drei Punkte Vorsprung hatten unsere Jungs im ersten Satz, sogar jeweils vier im zweiten und dritten Durchgang. Doch alle drei Sätze kippten noch zugunsten der Gastgeber. Durch zu viele Fehler baute unsere Mannschaft den kampfstarken Gegner immer wieder auf und ließ ihn in jedem Satz doch noch vorbeiziehen. So endete der Tag leider enttäuschend.

23 Stunden später gab es schon die nächste Aufgabe, nun in Hohenschönhausen gegen den deutschen Nachwuchs. Unsere Mannschaft spielte sich gleich mal den Frust von der Seele, indem sie die ersten fünf Ballwechsel für sich entschied. Es folgte eine kurze Phase, in der der Vorsprung auf zwei Punkte schmolz, doch der alte Abstand wurde schnell wieder hergestellt. Der Satz endete mit einem 25:19. Gleicher Start im zweiten Satz, wieder 5:0. Diesmal zogen unsere Jungs noch deutlicher davon. 16:5 und 25:14, das war jetzt eine klare Angelegenheit. Im dritten Satz, dem üblichen Dürener Problemfall, kamen die Junioren besser ins Spiel, machten unserer Mannschaft das Leben schwer, die ein 14:16 verkraften musste. Das schaffte sie an diesem frühen Sonntagabend jedoch. Es wurde am Ende noch spannend, doch das 25:23 vollendete den Sieg. Erstmal durchatmen.

Abgesehen vom traurigen Ergebnis am Samstag haben wir mal wieder ein schönes, unterhaltsames Wochenende mit vielen neuen Eindrücken in der Hauptstadt verbracht. Am kommenden Samstag drehen wir den Spieß um. Dann kommen die „großen“ Berliner von den BR Volleys nach Düren. Das wird auf jeden Fall wieder ein Tag der Fan-Freundschaft. Mal sehen, inwiefern dann auch das sportliche Ergebnis passt.

Bildergalerien mit Rudi Bartgens' Fotos

Netzhoppers - Düren: https://www.moskitos-fanclub.de/bilder-2/category/47-20190126-netzhoppers-dueren.html

VC Olympia - Düren https://www.moskitos-fanclub.de/bilder-2/category/48-20180127-vc-olympia-dueren.html

 

Es hätte so ein schöner Tag werden können. Die Vertragsverlängerungen von Lukas Maase (für nächste Saison) und Björn Andrae (für den Rest der laufenden Saison) wurden bekannt. Frankfurt verlor in Giesen und die Alpenvolleys gaben einen Punkt in Bühl ab, die Konkurrenz patzte also. Unsere SWD Powervolleys führten im Heimspiel gegen Herrsching am Mittwochabend mit 2:0 Sätzen. Doch am Ende wurde es zumindest aus sportlicher Sicht noch ein trauriger Abend. Denn wie bereits im November beim Hinspiel brach unsere Mannschaft ab dem dritten Satz ein und verlor das ganze Spiel noch mit 2:3. Damit verpasste sie eine große Chance, sich weiter oben festzusetzen.

Der erste Satz des Heimspiels begann wacklig und so kam es zu einem 3:7-Rückstand. Mühsam arbeiteten sich die Jungs heran, führten dann 16:15. Doch Herrsching schlug zurück. Erst vier Punkte nacheinander brachten am Ende die Entscheidung zugunsten unserer Mannschaft – 25:23. Das sorgte für einen Aufschwung im Dürener Spiel. Im zweiten Satz führte unser Team nach besserem Auftritt mit 16:9. Doch souverän ins Ziel brachten sie den Vorsprung nicht. Es wurde noch anstrengend bis zum 25:21.

Da war sie also, die 2:0-Satzführung. Was würde nun passieren? Würde es besser laufen als beim Hinspiel? Konnte unsere Mannschaft die zuletzt oft gesehenen Probleme mit einem dritten Satz in den Griff bekommen. Zunächst entschieden sie sich für ein Ja. Sie führten nach der Zehn-Minuten-Pause. Der Sieg kam in Sichtweite, doch dann sorgte Herrsching für Schatten. Unsere Mannschaft verspielte den Satz noch, verlor 22:25. Die Gäste aus Bayern waren nun hellwach, ließen im vierten Satz gleich mal zwei Dürener Angriffe am Block abprallen. Unsere Jungs fanden nicht mehr zurück ins Spiel, mussten sich nochmal mit 22:25 geschlagen geben. Auch im Tiebreak schafften sie einfach keine Wende. 11:15, aus und vorbei.

Immerhin richtet sich die Aufmerksamkeit nun schnell auf die nächsten beiden Spiele. Diese stehen nämlich schon am Wochenende auf dem Programm: am Samstag bei den Netzhoppers, am Sonntag beim VC Olympia. Trotz des traurigen Ergebnisses heute werden die Moskitos das Team auch beim Berlin-Brandenburger Doppel wieder lautstark vor Ort unterstützen.

In den vergangenen Jahren sind wir mehrmals zu Auswärtsspielen gegen die United Volleys gefahren und immer mit deutlichen Klatschen im Gepäck. Doch die heutige Tour nach Frankfurt hat sich für die 23 Mitreisenden im Fanbus gelohnt. Denn diesmal gab es auf dem Heimweg ein viel schöneres Gepäckstück: der erste Sieg, die ersten drei Punkte, die unsere SWD Powervolleys jemals dort errungen haben. Durch den 3:1-Sieg am Sonntagnachmittag war entsprechend auch viel gute Laune dabei.

Im ersten Satz ging es gleich gut los. Das Spiel war direkt hart umkämpft und unsere Jungs präsentierten sich als harter Gegner für die favorisierten Gastgeber. Sie blieben ein paar Mal am Frankfurter Block hängen und mussten Rückstände verkraften. Spätestens am Ende des Satzes übernahmen sie aber definitiv die Kontrolle. 25:20 für uns, schon mal ein Satzgewinn, ein gutes Zeichen.

Die United Volleys kamen ein bisschen besser in den zweiten Satz, doch unsere Mannschaft war sofort wieder da. Sie gestaltete diesen Spielabschnitt zunächst offen und dann wieder zu ihren Gunsten. Mit starken Aufschlägen bekam sie den Gegner, der seine eigentlichen Stärken nicht richtig ausspielen konnte, immer besser in den Griff. In Zahlen bedeutete dies ein 25:19 und damit den zweiten Satzgewinn für Düren. Es lief richtig gut.

Leider brachte die Zehn-Minuten-Pause unsere Mannschaft aus dem Tritt. Im dritten Satz unterliefen ihr zu viele Fehler und das Spiel wurde unruhig. Deshalb lag sie dann auch 11:16 zurück. Gegen Ende des Satzes versuchte sie heranzukommen, doch es war zu spät, um das 21:25 zu verhindern.

Befürchtungen, dass das Spiel nun komplett kippen könnte, waren aber fehl am Platz. Denn unsere Jungs wachten schnell wieder auf und präsentierten sich im vierten Satz wieder von ihrer guten, sogar sehr guten Seite. Am Anfang antwortete Frankfurt noch auf eine Dürener 6:2-Führung, doch dann war unsere Mannschaft nicht mehr zu stoppen. Nicht nur Sebastian Gevert und Romans Sauss punkteten zahlreich. 25:17 endete dieser Satz und dieses deutliche Ausrufezeichen krönte einen ganz wichtigen Erfolg.

Wichtig, weil wir mit den drei Punkten aus diesem Spiel an der Spitzengruppe dranbleiben. Wichtig, weil es die richtige Antwort auf die unnötige Heimniederlage gegen die Alpenvolleys war. Wichtig, weil unser Team gezeigt hat, was ihn ihm steckt.

Bereits zum zweiten Mal führte uns eine Volleyball-Tour in dieser Saison nach Hildesheim zum Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen. Wie das Pokalspiel endete auch das Bundesliga-Duell am Sonntagnachmittag mit einem 3:1-Sieg für unsere SWD Powervolleys. Die Partie gestaltete sich vor allem in der zweiten Hälfte sehr mühsam, doch die drei Punkte gingen mit auf die Rückfahrt nach Düren.

Die ersten beiden Sätze verliefen dabei sehr ähnlich. Unsere Jungs gingen in Führung, gaben auch immer wieder den Gastgebern ein paar Punkte, bevor sie sich ungefähr in der Mitte des Satzes den entscheidenden Vorsprung holten. So konnten wir uns zweimal über ein 25:21 freuen. Das sah alles ziemlich gut und souverän aus.

Doch dann kam wieder diese Zehn-Minuten-Pause, die uns schon in einigen Spielen der laufenden Saison Probleme bereitet hat. Irgendwo in der Kabine blieben die bisher guten Aktionen zurück. Stattdessen zeigten unsere Jungs im dritten Satz zu viele Fehler. Zunächst drehten sie einen 2:5-Rückstand in ein 8:6. Doch Giesen schlug schnell zurück und zog deutlich davon. Unsere Mannschaft fand in dieser Phase keine passende Lösung und musste den Satz mit 19:25 abgeben.

Damit witterten die Gastgeber ihre Chance und sie blieben unserem Team bis zum Ende des vierten Satzes auf den Fersen. Unsere Jungs führten zwar in diesem Spielabschnitt von Beginn an, doch wirklich absetzen konnten sie sich nicht. Deshalb mussten wir noch lange zittern, bis es Sebastian Gevert beim Matchball krachen ließ und mit dem 25:23 den 3:1-Sieg sicherte.

Damit stehen die SWD Powervolleys nun nach ihrem letzten Hinrundenspiel auf dem vierten Tabellenplatz, mitten in einer hart umkämpften Spitzengruppe. Am Mittwoch, 23. Januar, geht es weiter. Dann kommt Herrsching nach Düren.

Foto: Susi Sorg

Schade! Am Samstagabend waren unsere SWD Powervolleys auf dem besten Weg, die Alpenvolleys erneut zu besiegen und damit in der laufenden Saison zu Hause ungeschlagen zu bleiben. Doch dann bogen sie doch noch falsch ab, gaben das Spiel aus der Hand und mussten sich mit 1:3 geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges Spitzenspiel gegen den Tabellenführer. In der Mitte des ersten Satzes erspielten sich die Gäste aus Innsbruck, die mit Hachinger Lizenz antreten, einen kleinen Vorsprung. Unsere Mannschaft blieb dran und drehte den Satz in der Schlussphase zu einem 25:22.

Der zweite Durchgang begann mit einem Rückschlag. Die ersten vier Punkte gingen schnell an die Alpenvolleys. Doch unsere Jungs waren nicht geschockt, sondern reagierten sofort und wenig später stand es schon 8:7 für Düren. Im weiteren Verlauf des Satzes lag der Gegner wieder vorne, was unsere Mannschaft nicht davon abhielt, weiterhin stark aufzutreten. Leider reichte es nicht zum zweiten Satzgewinn. 23:25 stand es am Ende.

Die Antwort unseres Teams war nach der Pause deutlich. 8:3 und 13:9 für uns, das sah richtig gut aus. Der nächste Heimsieg kam in Reichweite – und die Enttäuschung folgte schnell. Durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und Diskussionen kam Unruhe ins Spiel, die unserer Mannschaft schadete. Sie verlor die Kontrolle über das Spiel. Was vorher so gut lief, funktionierte nicht mehr. Die Alpenvolleys kamen heran, zogen vorbei und gewannen den Satz noch klar mit 25:19.

Der vierte Satz begann mit drei Punkten für den Gegner sowie einer Reaktion unseres Teams. Doch dann bauten die Alpenvolleys den Vorsprung aus. Sie waren nun die bessere, druckvollere Mannschaft. Unsere Jungs kamen nicht mehr durch und schafften keine Wende mehr. Mit einem 20:25 endete das Spiel.

Nach der ersten Heimniederlage steht Düren in der Tabelle auf dem sechsten Rang. Direkt davor ist der nächste Gegner platziert. Am Sonntag, 6. Januar fahren wir zum Auswärtsspiel gegen die United Volleys nach Frankfurt. Da braucht unser Team eine starke Leistung bis zum Ende des Spiels.

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