Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Das Spiel am Sonntagabend in der Max-Schmeling-Halle war für unsere SWD Powervolleys nicht nur das entscheidende Duell im Viertelfinale, sondern auch der letzte Auftritt in dieser Saison. Denn das Spiel ging leider mit 0:3 verloren.

Im ersten Satz sah es nach einem etwas missglückten Beginn relativ gut aus. Unsere Mannschaft kämpfte sich heran, konnte aber nicht verhindern, dass die Berliner am Ende doch die drei Punkte Vorsprung hatten – 22:25 aus Dürener Sicht. Der zweite Satz begann gleich besser. Unsere Jungs setzten den favorisierten Gegner gut unter Druck und sorgten für Nervosität aufseiten des Gastgebers. Leider brachten sie den Vorsprung nicht durch, weil trotz guter Annahme viele Angriffe ihr Ziel verfehlten. So zogen die Berliner noch vorbei – 25:27. Danach produzierte unsere Mannschaft zu viele Fehler, die das Spiel für die Hausherren erleichterten. Der dritte Satz wurde ähnlich deutlich wie vor gut einer Woche beim ersten Viertelfinalspiel. 15:25 endete er.

Damit endet eine Saison, in der unsere Jungs gegen alle Top-Gegner außer Friedrichshafen mindestens einmal gewonnen haben. Sie haben vielleicht im Rückblick die eine oder andere Chance verpasst, aber uns insgesamt viel Freude bereitet. Jetzt werden wir sehen, wie viele Spieler bleiben und wer neu dazukommt. Jedenfalls freuen wir uns schon auf eine weitere spannende Saison.

Hatten wir eigentlich schon mal erwähnt, dass Volleyballspiele zwischen Düren und Berlin äußerst selten langweilig sind? Falls wir noch einen Beleg gebraucht hätten, könnten wir das neuste Duell am Mittwochabend in der Arena Kreis Düren nehmen. Unsere SWD Powervolleys brauchten den Sieg unbedingt, um in der Best-of-three-Serie des Playoff-Viertelfinales auszugleichen und nicht das Saisonende bedauern zu müssen. Sie haben sich den Sieg geholt, doch bis es soweit war, gingen einige Nerven verloren.

Der erste Satz war gleich mal ähnlich knapp und spannend wie der Beginn des Hinspiels in Berlin. Weitere Parallele: Unsere Jungs hatten kurz vor Schluss wieder drei Punkte Vorsprung. Diesmal brachten sie die Führung aber ins Ziel und gewannen den Satz mit 25:22.

Im zweiten Satz schien es dann deutlich abwärts zu gehen. Die Berliner wurden stärker und unsere Mannschaft musste fünf Punkte Rückstand verkraften. Sie kämpfte sich zwischenzeitlich heran, doch am Ende war der Abstand wieder gleich – 20:25.

So endete auch der dritte Satz, weil unsere Mannschaft zwar mit einer spektakulären Aktion den Ausgleich zum 18:18 schaffte, aber die Euphorie aus dieser Szene leider nicht nutzte. So stand am Ende ein weiteres 20:25.

Damit spitzte sich die Situation zu. Düren musste die nächsten beiden Sätze unbedingt gewinnen, damit es heute nicht das letzte Saisonspiel war. Der Druck schien unsere Mannschaft aber eher zu motivieren als zu belasten. Mit aller Willens- und Kampfkraft erreichte sie ein 25:22 und den Tiebreak.

Jetzt wurden alle Beteiligten auf dem Feld richtig nervös und angespannt, selbst dem so erfahrenen Berliner Zuspieler Grankin flatterten die Nerven. Unsere Mannschaft ließ sich von dem ausgeglichenen Verlauf des Tiebreaks und dem großen Druck nicht aufhalten. Sie verwandelte in Person von Björn Andrae den Matchball.

Der anschließende Jubel wirkte fast schon so, als wäre das Halbfinale bereits erreicht. Doch die Entscheidung fällt erst am Sonntagabend in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Da wird es dann noch spannender, auch wenn das nach diesem Mittwochabend kaum noch zu steigern ist.

Langweilig ist es bei Spielen unserer SWD Powervolleys vor allem in dieser Saison nie. Oft geht es über fünf Sätze und man kann sich nie sicher sein, weil es viele überraschende Wenden gibt. So war es auch am Samstagabend in Innsbruck wieder. Das deutsche Bundesligaspiel in Österreich verlor unsere Mannschaft nach einem sehr wechselhaften Verlauf mit 2:3 gegen die Alpenvolleys.

Zunächst mal schlug das Pendel weit nach oben aus. Starke Aufschläge unseres Topscorers Sebastian Gevert und viele weitere Aktionen des gesamten Teams sorgten dafür, dass die Gastgeber überrumpelt wurden. 25:19 für Düren endete der erste Satz. Das war überraschend deutlich. Ähnlich eindeutig ging es auch im zweiten Durchgang weiter, allerdings mit umgekehrten Rollen. Diesmal waren es unsere Jungs, die mit dem Druck des Gegners überfordert war. Dabei wurden auch die personellen Lücken im Mittelblock deutlich, wo neben Lukas Maase kurzfristig Tim Broshog fehlte – 17:25.

Als hätte jemand ein Video der ersten beiden Sätze laufen lassen, sah es nach der Pause genauso aus wie vorher. Einem starken dritten Satz der SWD Powervolleys (25:18) folgte ein schwächerer Auftritt im vierten Satz, der trotz der versuchten Aufholjagd in der Schlussphase mit 22:25 verloren ging. Die Entscheidung fiel also mal wieder im Tiebreak. Düren kämpfte, glich einen Rückstand aus, kam am Ende aber nicht mehr durch. 10:15 ging der Entscheidungssatz verloren.

Der Blick auf die anderen Ergebnisse des Spieltags und die daraus resultierende Tabelle zeigte anschließend, dass unsere Jungs auf den sechsten Platz abgerutscht sind. Vor ihnen stehen die United Volleys, die am kommenden Samstag bei den Netzhoppers antreten. Wenn die Frankfurter dort keine Punkte abgeben, bleibt unsere Mannschaft Sechster und spielt im Viertelfinale wahrscheinlich gegen die Berlin Recycling Volleys. Es gäbe also eine weitere Ausgabe des Klassikers.

Mit einem Heimsieg ohne Satzverlust endete am Samstagabend die Hauptrunde der Bundesliga für unsere SWD Powervolleys. Gegen Giesen wurde es zum Ende hin zwar etwas mühsam, doch alle drei Sätze gingen an die Hausherren. Der Blick auf den Liveticker zeigte dann, dass Frankfurt ebenfalls siegreich war, weshalb unsere Mannschaft auf dem sechsten Tabellenplatz blieb. Da sich bei den Top 3 auch nichts mehr verschoben hat, ist nun geklärt, dass wir im Playoff-Viertelfinale eine Neuauflage des ewigen Klassikers gegen unsere Berliner Freunde erleben werden.

Das Heimspiel gegen Giesen begann gleich mal mit einem 5:1-Vorsprung. Doch das musste – Erinnerung an das Pokalspiel in Hildesheim – noch nichts bedeuten. Zumindest für den ersten Satz war es dann allerdings der Beginn eines Sprints, der mit einem 25:13 endete, weil unsere Jungs im Aufschlag und Angriff einfach viel Druck ausübten.

Zu Beginn des zweiten Satzes wurde der Lauf erstmal abrupt gebremst. Ein paar Fehler zu viel bescherten unserer Mannschaft einen 5:8-Rückstand. Sie reagierte aber sofort souverän, erhöhte das Tempo und zog auf 16:11 davon. Giesen wehrte sich nun mehr, konnte aber das 25:20 für Düren nicht verhindern.

Im dritten Spielabschnitt ließen es unsere Jungs nach einem ausgeglichenen Beginn wieder richtig krachen, u.a. mit Aufschlägen von Irvan Brar. Der spielte ebenso wie Daniel Ford von der Mitte des zweiten Satzes an, um Sebastian Gevert und Tomáš Kocian eine Pause zu ermöglichen. 16:9 stand es, doch die Sache war noch nicht erledigt. Die Giesener kämpften um ihre letzte Möglichkeit für einen Satzgewinn in dieser Saison. Sie schafften den Ausgleich zum 23:23 und zwangen unsere Mannschaft in die Verlängerung, doch dann wurde es ein 27:25 für Düren. 3:0 gewonnen, letztes Hauptrundenspiel erledigt.

Am kommenden Freitag geht es in Berlin mit dem ersten Spiel des Viertelfinales weiter und am Mittwoch, 3. April folgt das Heimspiel. Wir freuen uns auf weitere spannende Begegnungen und hoffen, dass die Saison für uns noch ein paar Wochen dauert.

 

 

Das Auswärtsspiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend in Bühl hat uns viele Nerven gekostet. Nach einer 2:0-Satzführung wurde es noch extrem knapp, aber immerhin endete das Spiel erfolgreich und der 3:2-Sieg brachte zwei sehr wichtige Punkte im Endspurt der Bundesliga-Hauptrunde.

In den Vorberichten der Volleyball Bisons war die Angst vor den Dürener Aufschlägen und speziell Sebastian Gevert zu erkennen. Genau dieses Spielelement sorgte in den ersten beiden Sätze dafür, dass unser Diagonalangreifer und seine Mitspieler die Gastgeber im Griff hatten. Der Druck, den unsere Mannschaft ausübte, war zu groß und dementsprechend gab es jeweils einen deutlichen Vorsprung. Im ersten Satz blieben davon drei Punkte Unterschied (25:22), im zweiten Satz zogen die Jungs es bis zum Ende durch (25:17).

Genau dieses konsequente, kompromisslose Auftreten ging irgendwann in der Mitte des dritten Satzes leider verloren. Als unsere Mannschaft schwächelte, nutzten die Bühler ihre Chance. Die Gastgeber kamen heran, zogen vorbei und gewannen den Satz 25:22. Okay, dann eben in vier Sätzen. Oder doch nicht? Die Schwarzwälder machten unseren Jungs das Leben nun schwer. Die Endphase des vierten Durchgangs wurde zur Nervenschlacht, leider mit dem besseren Ende für Bühl, das es mit einem 27:25 noch in den Tiebreak schaffte.

Mit dem Entscheidungssatz fand diese schwierige Partie ihren Höhepunkt. Unsere Mannschaft glich einen anfänglichen Vorsprung der Bühler aus und ging selbst in Führung. Doch der letzte Punkt wollte zunächst nicht gelingen. Erst nach mehreren Anläufen gelang der Matchball zum 18:16. Da konnten alle Beteiligten auf der Dürener Seite erstmal tief durchatmen. Immerhin den Sieg und zwei Punkte gerettet!

Am kommenden Wochenende sind wir schon wieder auswärts unterwegs. Dann geht es nach Innsbruck zu den Alpenvolleys, die gerade 2:3 gegen unseren Verfolger Frankfurt verloren. Ein Sieg in Österreich wäre ein großer Schritt, um den fünften Platz zu verteidigen und weiteres Selbstbewusstsein für die näher rückenden Playoffs zu sammeln.

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