Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Team Moskitos bei der Fanclub-DM 2019
Team Moskitos bei der Fanclub-DM 2019

Bereits zum 13. Mal fand am Wochenende die deutsche Meisterschaft der Volleyball-Fanclubs statt. Gastgeber war diesmal der Fanclub Gelbe Wand des Schweriner SC, der uns am Barracuda Beach in Neustadt-Glewe empfing. Die beiden teilnehmenden Moskitos (Michael und Markus) nutzten den Feiertag Fronleichnam, um schon am Donnerstag anzureisen. Bei der Ankunft auf der Anlage gab es gleich einen positiven ersten Eindruck. Ein schöner Badesee, direkt vor dem Strand der Sand für die Beachvolleyball-Felder, ein großes Festzelt und der einwandfrei eingerichtete Campingplatz. Hier kann man sich wohlfühlen. Nach einem Abstecher in den Ort zwecks Nahrungsaufnahme stellte sich heraus, dass wir an diesem Abend die bisher einzigen Gäste blieben, weshalb wir uns mit dem Orga-Team des Gastgebers schon mal etwas einstimmten.

Am Freitagmorgen ging es dann erstmal zum Sightseeing nach Schwerin. Es ist eine sehr sehenswerte Stadt mit Schloss, Altstadt, Dom und mehreren Seen (hier gibt es ein paar Fotos). Bei unserer Rückkehr nach Neustadt konnten wir nach und nach die anderen eintreffenden Fans begrüßen. Da war gleich wieder diese Stimmung, die uns jeden Sommer aus ganz Deutschland zusammenkommen lässt. Auch Jenny und Steffen, die uns unsere Freunde vom Berliner Fanclub 7. Mann ausgeliehen hatten, damit wir bei unserem Mangel an Mitspielern überhaupt ein Team aufstellen konnten (vielen Dank!), trafen ein. Bei der Auslosung am Abend wurde es dann kurios. In Vorrunden-Gruppe A wurden die Fanclubs Moba, Volcanos und Volley Tigers aus Berlin und ihre Nachbarn Netzinos gelost. Ausgerechnet wir mit unserer Berliner Verstärkung kamen in diese Gruppe. Der Rest des Abends bestand aus Grillfleisch, Getränken und viel Spaß.

Fanclub-DM 2019 Spielszene
Fanclub-DM 2019 Spielszene (Foto: Eckhard Mai)

Nach einem frühen Frühstück begann dann am Samstag um 9.00 Uhr der sportliche Teil des Wochenendes. Unter die Zuschauer mischte sich dabei die Schweriner Nationalspielerin Denise Hanke. Zu Beginn bekamen wir Moskitos es mit beiden Teams der Volleytigers zu tun und verloren ziemlich deutlich. Gegen die Volcanos (Fanclub des VCO) gab es eine weitere eindeutige Niederlage. Im vierten Gruppenspiel gegen die Netzinos waren wir nah dran am Sieg, führten zwischenzeitlich. Doch der Abpfiff nach 15 Minuten Spielzeit kam für uns leider etwas zu spät – 19:22. Gegen den Fanclub Moba waren wir dann schon froh, überhaupt ein paar Punkte holen – 6:37 war das Ergebnis der einseitigen Partie. Damit belegten wir den letzten Platz der Sechsergruppe. Nun hatten wir erstmal etwas Pause im vollen Spielplan, bevor es mit den beiden Platzierungsspielen um die hintersten Ränge weiterging.

Dabei mussten wir zweimal hintereinander antreten. Zunächst ging es gegen unsere Nachbarn, die Schwazzjeäle Sövve aus Aachen, und anschließend gegen den Dresdner Fanclub DSC on Tour. In beiden Duellen hatten wir viele gute Szenen, aber es gab auch in diesen hart umkämpften Spielen zwei Niederlagen. Wir belegten also den 23. Platz von 23 Teams, was uns aber nicht traurig stimmte. Schließlich konnten wir nicht trainieren und spielten in dieser Konstellation erstmals zusammen. Zur Abkühlung an diesem sehr sonnigen Tag mit heißem Sand sprangen wir nach unserem letzten Spiel in den Badesee. Im weiteren Turnierverlauf schied der Titelverteidiger Moba im Halbfinale aus, geschlagen vom Gastgeber-Team Gelbe Wand 1. Die Schweriner wurde am Ende Vizemeister. Im Endspiel setzte sich die Jugend der Bluesbears aus Friedrichshafen durch.

Alle Ergebnisse in der Übersicht

Wie üblich wurde bei der Siegerehrung jedes teilnehmende Team bejubelt und geehrt. Schließlich treffen wir uns, um gemeinsam Spaß zu haben. Nach dem anschließenden Buffet, zu dem die Gastgeber sehr leckeres Essen servierten, ging die Open-Air-Party bis in die Nacht. Als Fanclubs wissen wir schließlich, wie man Stimmung macht und feiert.

Sonnenuntergang am Barracuda Beach
Sonnenuntergang am Barracuda Beach

Wir bedanken uns herzlich beim hervorragenden Gastgeber Gelbe Wand Schwerin für die einwandfreie Organisation und bei allen beteiligten Fans für die tolle Stimmung. Nächstes Jahr machen wir weiter, nämlich vom 19. bis 21. Juni 2020 bei den Dynamics in Suhl.

P.S. Die Schweriner Fotografen haben umfangreiche Galerien mit zusammen mehr als 200 Fotos erstellt: Eckhard Mai und Die Fotokumpel. Letztere haben sogar mit einer Drohne ein eindrucksvolles Video erstellt.

Moskitos-Shirt, Ball und Beach
Moskitos-Shirt, Ball und Beach

Das neue Powervolleys-Team ist komplett

Wir melden uns mal aus der Sommerpause. Denn obwohl unsere Mannschaft, die SWD Powervolleys, gerade nicht aktiv auf dem Feld steht, gibt es Interessantes zu berichten. Heute können wir feststellen, dass das neue Team der SWD Powervolleys für die Saison 2019/20 komplett ist. Lasst uns also mal einen Blick auf die Spieler werfen, die wir demnächst in der Arena und bei Auswärtsspielen begleiten.

Sechs Spieler aus der vorherigen Mannschaft sind in Düren geblieben. Dazu gehört der komplette Mittelblock mit unserem Kapitän Michael Andrei und seinen Kollegen Tim Broshog und Lukas Maase. In der Annahme sorgt weiterhin Björn Andrae mit seiner Erfahrung für Ruhe und Ordnung. Sebastian Gevert lässt es im Angriff krachen und bekommt die Bälle auch in der nächsten Saison von Zuspieler Tomáš Kocian, den wir derzeit übrigens auch mit der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League sehen.

Sechs Spieler haben Düren verlassen. Romans Sauss und Florian Lacassie wechseln in die französische Liga, während das Ziel bei Daniel Ford und Irvan Brar unklar ist. Lucas Coleman und Jordan Or beenden ihre Karrieren.

Entsprechend gibt es auch ein Sixpack bei den Neuzugängen. Die drei freien Plätze auf der Position Annahme/Außen besetzen der finnische Nationalspieler Niklas Seppänen von Kokkolan Tiikerit, der aus Berlin bekannte Egor Bogachev und Tobias Brand, der nicht nur in der Halle (zuletzt in Mainz), sondern auch als Beachvolleyballer aktiv ist. Zweiter Zuspieler wird Eric Burggräf, der vom VC Olympia kommt, und der zweite Diagonalangreifer Philipp Schumann aus Rüsselsheim ist auch ein ambitionierter junger Mann. Der größte Kracher wurde vom Verein zum Schluss verkündet. Blair Bann kommt als Libero zurück nach Düren!

Das ist ein vielversprechendes Team mit vielen erfahrenen und jungen Spielern, mit dem wir sicherlich viele spannende Spiele erleben werden. Cheftrainer Stefan Falter werden wir dabei übrigens weiterhin an der Seitenlinie sehen, allerdings ohne Justin Wolff, der sich künftig um Talente in Münster kümmern wird.

Moskitos fahren zur Meisterschaft

Während die SWD Powervolleys also ihr neues Team zusammengestellt haben, haben sich die Moskitos auf die nächste Meisterschaft vorbereitet. Denn am Samstag, 22. Juni, findet bereits zum 13. Mal die deutsche Meisterschaft der Volleyball-Fanclubs statt. Gastgeber ist diesmal der Fanclub Gelbe Wand des Schweriner SC. Ausgetragen wird das Turnier auf der Anlage Barracuda Beach in Neustadt-Glewe. Da die Moskitos dieses Jahr leider nicht so viele Mitspieler aufbieten können wie in den vorherigen Jahren, werden sie von unseren Freunden vom Berliner Fanclub 7. Mann unterstützt, die uns zwei Mitspieler ausleihen. Vielen Dank dafür!

Wir werden in den nächsten Tagen ein paar Eindrücke aus Mecklenburg-Vorpommern auf unseren Seiten bei Facebook und Instagram posten. Nächste Woche gibt es hier auf der Website dann einen Bericht über das Turnier.

Hatten wir eigentlich schon mal erwähnt, dass Volleyballspiele zwischen Düren und Berlin äußerst selten langweilig sind? Falls wir noch einen Beleg gebraucht hätten, könnten wir das neuste Duell am Mittwochabend in der Arena Kreis Düren nehmen. Unsere SWD Powervolleys brauchten den Sieg unbedingt, um in der Best-of-three-Serie des Playoff-Viertelfinales auszugleichen und nicht das Saisonende bedauern zu müssen. Sie haben sich den Sieg geholt, doch bis es soweit war, gingen einige Nerven verloren.

Der erste Satz war gleich mal ähnlich knapp und spannend wie der Beginn des Hinspiels in Berlin. Weitere Parallele: Unsere Jungs hatten kurz vor Schluss wieder drei Punkte Vorsprung. Diesmal brachten sie die Führung aber ins Ziel und gewannen den Satz mit 25:22.

Im zweiten Satz schien es dann deutlich abwärts zu gehen. Die Berliner wurden stärker und unsere Mannschaft musste fünf Punkte Rückstand verkraften. Sie kämpfte sich zwischenzeitlich heran, doch am Ende war der Abstand wieder gleich – 20:25.

So endete auch der dritte Satz, weil unsere Mannschaft zwar mit einer spektakulären Aktion den Ausgleich zum 18:18 schaffte, aber die Euphorie aus dieser Szene leider nicht nutzte. So stand am Ende ein weiteres 20:25.

Damit spitzte sich die Situation zu. Düren musste die nächsten beiden Sätze unbedingt gewinnen, damit es heute nicht das letzte Saisonspiel war. Der Druck schien unsere Mannschaft aber eher zu motivieren als zu belasten. Mit aller Willens- und Kampfkraft erreichte sie ein 25:22 und den Tiebreak.

Jetzt wurden alle Beteiligten auf dem Feld richtig nervös und angespannt, selbst dem so erfahrenen Berliner Zuspieler Grankin flatterten die Nerven. Unsere Mannschaft ließ sich von dem ausgeglichenen Verlauf des Tiebreaks und dem großen Druck nicht aufhalten. Sie verwandelte in Person von Björn Andrae den Matchball.

Der anschließende Jubel wirkte fast schon so, als wäre das Halbfinale bereits erreicht. Doch die Entscheidung fällt erst am Sonntagabend in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Da wird es dann noch spannender, auch wenn das nach diesem Mittwochabend kaum noch zu steigern ist.

Das Spiel am Sonntagabend in der Max-Schmeling-Halle war für unsere SWD Powervolleys nicht nur das entscheidende Duell im Viertelfinale, sondern auch der letzte Auftritt in dieser Saison. Denn das Spiel ging leider mit 0:3 verloren.

Im ersten Satz sah es nach einem etwas missglückten Beginn relativ gut aus. Unsere Mannschaft kämpfte sich heran, konnte aber nicht verhindern, dass die Berliner am Ende doch die drei Punkte Vorsprung hatten – 22:25 aus Dürener Sicht. Der zweite Satz begann gleich besser. Unsere Jungs setzten den favorisierten Gegner gut unter Druck und sorgten für Nervosität aufseiten des Gastgebers. Leider brachten sie den Vorsprung nicht durch, weil trotz guter Annahme viele Angriffe ihr Ziel verfehlten. So zogen die Berliner noch vorbei – 25:27. Danach produzierte unsere Mannschaft zu viele Fehler, die das Spiel für die Hausherren erleichterten. Der dritte Satz wurde ähnlich deutlich wie vor gut einer Woche beim ersten Viertelfinalspiel. 15:25 endete er.

Damit endet eine Saison, in der unsere Jungs gegen alle Top-Gegner außer Friedrichshafen mindestens einmal gewonnen haben. Sie haben vielleicht im Rückblick die eine oder andere Chance verpasst, aber uns insgesamt viel Freude bereitet. Jetzt werden wir sehen, wie viele Spieler bleiben und wer neu dazukommt. Jedenfalls freuen wir uns schon auf eine weitere spannende Saison.

Mit einem Heimsieg ohne Satzverlust endete am Samstagabend die Hauptrunde der Bundesliga für unsere SWD Powervolleys. Gegen Giesen wurde es zum Ende hin zwar etwas mühsam, doch alle drei Sätze gingen an die Hausherren. Der Blick auf den Liveticker zeigte dann, dass Frankfurt ebenfalls siegreich war, weshalb unsere Mannschaft auf dem sechsten Tabellenplatz blieb. Da sich bei den Top 3 auch nichts mehr verschoben hat, ist nun geklärt, dass wir im Playoff-Viertelfinale eine Neuauflage des ewigen Klassikers gegen unsere Berliner Freunde erleben werden.

Das Heimspiel gegen Giesen begann gleich mal mit einem 5:1-Vorsprung. Doch das musste – Erinnerung an das Pokalspiel in Hildesheim – noch nichts bedeuten. Zumindest für den ersten Satz war es dann allerdings der Beginn eines Sprints, der mit einem 25:13 endete, weil unsere Jungs im Aufschlag und Angriff einfach viel Druck ausübten.

Zu Beginn des zweiten Satzes wurde der Lauf erstmal abrupt gebremst. Ein paar Fehler zu viel bescherten unserer Mannschaft einen 5:8-Rückstand. Sie reagierte aber sofort souverän, erhöhte das Tempo und zog auf 16:11 davon. Giesen wehrte sich nun mehr, konnte aber das 25:20 für Düren nicht verhindern.

Im dritten Spielabschnitt ließen es unsere Jungs nach einem ausgeglichenen Beginn wieder richtig krachen, u.a. mit Aufschlägen von Irvan Brar. Der spielte ebenso wie Daniel Ford von der Mitte des zweiten Satzes an, um Sebastian Gevert und Tomáš Kocian eine Pause zu ermöglichen. 16:9 stand es, doch die Sache war noch nicht erledigt. Die Giesener kämpften um ihre letzte Möglichkeit für einen Satzgewinn in dieser Saison. Sie schafften den Ausgleich zum 23:23 und zwangen unsere Mannschaft in die Verlängerung, doch dann wurde es ein 27:25 für Düren. 3:0 gewonnen, letztes Hauptrundenspiel erledigt.

Am kommenden Freitag geht es in Berlin mit dem ersten Spiel des Viertelfinales weiter und am Mittwoch, 3. April folgt das Heimspiel. Wir freuen uns auf weitere spannende Begegnungen und hoffen, dass die Saison für uns noch ein paar Wochen dauert.

 

 

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