Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Das Heimspiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend gegen die Helios Grizzlys Giesen können wir wohl am besten in der Kategorie „Hauptsache drei Punkte“ verbuchen. Der 3:1-Sieg gegen das Team aus Niedersachsen war kein souveräner Erfolg und auch kein schönes Spiel, aber am Ende war es erfolgreich und das ist die wichtigste Erkenntnis. Unsere Mannschaft hat sich gegen einen in der Tabelle schlechter platzierten schwergetan, aber den Außenseiter – im Gegensatz zum Hinspiel – trotzdem bezwungen.

Am Anfang brauchten die Jungs, die mit Ivan Batanov anstelle von Blair Bann antraten, etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Doch in der Mitte des ersten Satzes gingen sie in Führung und später bauten sie den Vorsprung auf 20:16 aus. Eigentlich sah es gut aus. Doch plötzlich prallten mehrere Giesener Aufschläge von der Dürener Annahme ins Aus. Der Satz ging noch mit 23:25 verloren. Drohte da wieder eine schmerzhafte Niederlage? Im zweiten Satz blieb es sehr mühsam gegen die Gäste, die viel Druck ausübten. Düren ging wieder in Führung, hatte drei Punkte Vorsprung – und geriet in der Schlussphase wieder ins Wanken. Diesmal retteten sie jedoch ein 26:24. Ausgleich.

Je länger der dritte Satz dauerte, desto besser kam unsere Mannschaft ins Spiel. Giesen half mit einigen Aufschlagfehlern. So konnten wir diesmal etwas früher durchatmen. Mit 25:22 ging der Satz an Düren. In der Mitte des vierten Satzes war der Widerstand der Niedersachsen dann gebrochen. Die 15:10-Führung für unser Team war die Vorentscheidung. Nun gab es auch keinen Rückschlag, kein Zittern mehr. 25:18, Thema erledigt.

Unsere Mannschaft bleibt in der Tabelle vorerst Siebter, weil auch Frankfurt und Herrsching ihre Spiele am Samstagabend gewannen. Nächste Woche Sonntag tritt sie bei den Alpenvolleys in Innsbruck an. Ein Auswärtssieg in Österreich wäre auch mit Blick auf den Spielplan des kommenden Wochenendes ein großer Schritt bei der Aufholjagd.

Zum ersten Mal seit dem doppelten Spieltag in Friedrichshafen im Dezember 2018 fand am Samstagabend ein Spiel der SWD Powervolleys statt, bei dem die Moskitos nicht vor Ort dabei waren. Was die Fans aus der Ferne vom Auftritt bei den Netzhoppers KW-Bestensee zu sehen bekamen, war letztlich leider nicht besonders erfreulich. Denn nach den Heimsiegen gegen Friedrichshafen und Frankfurt gab es mit der 1:3-Niederlage einen neuen Rückschlag.

Der erste Satz war gleich spannend, vor allem als die Netzhoppers eine Dürener 12:9-Führung mit einem Ass zum 18:18 ausglichen. Es ging bis in die Verlängerung, in der unsere Jungs mit 27:29 den Kürzeren zogen.

Dann gerieten sie im zweiten Satz zunächst ins Wanken, lagen 2:6 zurück. Eine Auszeit und Egor Bogachevs Aufschläge brachten die Wende zum 10:8. Doch anschließend ging es wieder abwärts. Fünf Punkte für KW, 10:13 aus unserer Sicht. Eine erneute Aufholjagd von 14:19 auf 20:23 half nicht. Der Satz ging mit 22:25 verloren. 0:2-Rückstand gegen die Netzhoppers, das hatten am Donnerstag auch unsere Freunde von den BR Volleys erlebt.

Wir kannten die Situation natürlich ebenso selbst vom Heimspiel gegen Frankfurt am Mittwoch. Und nun in Bestensee noch so eine Aufholjagd? Zunächst sah es danach aus. Unsere Mannschaft machte im dritten Satz aus einem 6:8 ein 16:12 und ließ sich anschließend von den Netzhoppers nicht aufhalten. Mit dem 25:22 blieb sie im Spiel. Der erste Schritt zum Comeback war gelungen. Im vierten Satz wurden die Nerven sehr strapaziert, denn es ging die ganze Zeit hin und her, kein Team schaffte eine Punkteserie. Bis zum 23:23 war alles offen. Leider ließen es die Netzhoppers bei ihrem Matchball mit einem weiteren Ass krachen und entschieden das Spiel mit 25:23 für sich.

Die SWD Powervolleys bleiben damit vorerst Siebter. In genau einer Woche gibt es die nächste Chance, mit einem Sieg in der Tabelle nach oben zu klettern. Dann kommen die Helios Grizzlys Giesen in unsere Arena.

In den letzten Wochen konnte man fast schon den Eindruck gewinnen, dass unsere SWD Powervolleys nur im DVV-Pokal gute Leistungen zeigen und in der Bundesliga ständig Rückschläge kassieren wie zuletzt das schmerzhafte 2:3 in Bühl. Am Samstagabend hat unsere Mannschaft allerdings gezeigt, dass sie es auch in der Liga krachen lassen kann. Den großen VfB Friedrichshafen besiegte sie mal eben mit 3:0. Was für ein Spiel!

Es ging schon gut los. Direkt mal die Führung im ersten Satz übernommen und die Gäste vom Bodensee auch beim zunächst knappen Vorsprung auf Distanz gehalten. Nach der zweiten Auszeit wurde es dann deutlicher. Fünf Punkte Vorsprung für Düren waren es in der Schlussphase und am Satzende. 25:20, schon mal ein starker Auftakt!

Im zweiten Satz kamen wir dann aus dem Staunen kaum raus. Unsere Jungs spielten im Rausch, gingen 10:2 in Führung. Ihnen gelang einfach alles mit ihrer kaum zu bremsenden Offensive und der sicheren Annahme. Die Häfler hatten keine Idee, wie sie dieses Dürener Team in den Griff bekommen sollten und kamen erst kurz vor Schluss auf eine zweistellige Punktzahl. Wann haben wir schon mal ein 25:12 gegen Friedrichshafen erlebt?

Nach der Zehn-Minuten-Pause bekamen die Gäste eine gelbe Karte wegen Spielverzögerung. Ahnten sie etwa schon, was da mit Egor Bogachevs Aufschlägen auf sie zukam? 3:0 und 5:2 für Düren. In den folgenden Minuten wurde das Spiel der SWD Powervolley dann etwas unruhiger und ungenauer. Die Häfler übernahmen in der Mitte des Satzes mal die Führung. Na und? Unsere Mannschaft meldete sich nach der zweiten Auszeit zurück. Sie zeigte wieder ihre Stärken und ließ dem Tabellenzweiten letztlich auch in diesem Satz keine Chance. 25:22 für Düren, 3:0 gewonnen, jubeln! Auch über die verdiente MVP-Auszeichnung für Tobias Brand.

Unser Team ist in der Tabelle noch Siebter, aber die Teams direkt vor uns haben nur noch zwei Punkte Vorsprung. Wenn auch im ersten Spiel 2020 alles gut läuft, können wir die United Volleys Frankfurt eventuell überholen. Doch bis zum 15. Januar ist erstmal Pause in der Bundesliga. Bis dahin können wir die deutsche Nationalmannschaft bei den Spielen der Olympia-Qualifikation anfeuern.

Wenn die eigene Mannschaft mit 0:2 Sätzen und 22:24 im dritten Satz zurückliegt, besteht nicht allzu viel Hoffnung, an diesem Tag noch einen Sieg zu sehen. Doch genau das wurde den Fans am Mittwochabend beim Heimspiel unserer SWD Powervolleys gegen die United Volleys Frankfurt geboten. Im letzten Moment verhinderten sie eine drohende 0:3-Niederlage und drehten das Spiel nach einem verrückten dritten Satz noch komplett.

Es ging gut los, die ersten beiden Punkte für Düren und unsere Jungs (mit Ivan Batanov anstelle des frisch gekürten Olympiateilnehmers Blair Bann und mit dem geheilten Michael Andrei) hielten den knappen Vorsprung lange. Erst beim 16:15 gab es die erste Führung für Frankfurt. Dann wurden daraus zwei Punkte Rückstand, die bis zum Schluss blieben. Der Satz ging mit 23:25 verloren. Schade.

Anschließend wurde es ziemlich unruhig. Bälle fielen auf den Boden, statt übers Netz gespielt zu werden. Unsere Mannschaft ließ den Gegner davonziehen, 3:8. Das sah in dieser Phase nicht gut aus. Im Laufe des Satzes bekamen die Jungs den starken Frankfurter Angreifer Yanagida besser in den Griff und verkürzten den Rückstand. Aber in der Schlussphase meldeten sie die Gäste zurück – 20:25. Der Wille war bei unserer Mannschaft erkennbar, die Leistung aber noch nicht gut genug.

Auch im dritten Satz gerieten sie in Rückstand. Doch nun wurde es ein hart umkämpftes Spiel. Düren wollte nicht verlieren und Frankfurt wollte das Duell nicht verlängern. Die Hessen hatten zunächst leichte Vorteile. Sie hatten dann auch Matchbälle, aber unsere Jungs kamen noch in die Verlängerung, u.a. dank Philipp Schumanns Aufschlägen. Jetzt wurde es richtig spannend. Es ging hin und her, als wollten die beiden Kontrahenten einen neuen Rekordsatz spielen. Mit 36:34 gewann Düren den Satz und alle Beteiligten in der Arena atmeten einmal tief durch.

Im vierten Satz nahm unsere Mannschaft den Schwung mit. Sie ging sofort in Führung und hatte den Gegner nun besser im Griff. Frankfurt blieb bis kurz vor Schluss dran, aber Düren setzte sich letztlich auf 25:21 ab. Tiebreak!

Rückstand Düren, Aufholjagd, am Ende erfolgreich. So lässt sich nicht nur das Spiel, sondern auch der Tiebreak zusammenfassen. Erst 5:8 aus Dürener Sicht, aber Tobias Brand leitete in diesem von den Youngstern geprägten Spiel die Wende ein. Aus dem 5:8 wurde ein 10:8 und schließlich ein 15:13. Das Comeback war vollendet!

Mit diesem Erfolg bleibt der vierte Tabellenplatz, den jetzt Lüneburg von Frankfurt übernommen hat, in Sichtweite. Drei Punkte ist er entfernt. Am Samstag bei den Netzhoppers und eine Woche später gegen Giesen geht es weiter. Dann können die Jungs weitere Punkte für die Aufholjagd sammeln.

Der Traum ist wahr geworden! Wir fahren nach Mannheim! Die SWD Powervolleys stehen im DVV-Pokalfinale. Das war eine großartige Leistung unserer Mannschaft am Sonntagnachmittag beim 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den TV Rottenburg. Noch besser wurde es anschließend beim Blick auf das Ergebnis der zweiten Halbfinalpartien. Denn im Finale kommt es zum Traditionsduell mit unseren Freunden von den Berlin Recycling Volleys!

Dass unsere Mannschaft unbedingt nach Mannheim wollte, zeigte sie gegen Rottenburg von Beginn an. Direkt mal eine 4:0-Führung vorgelegt, was für ein Start. Der TVR hatte in den letzten Wochen mit vielen Siegen gezeigt, dass er ein ernstzunehmender Gegner ist. Doch an diesem Tag konnten die Schwaben nicht wirklich mithalten, obwohl sie gar nicht so schlecht spielten. 16:9 führten unsere Jungs und brachten den Satz mit 25:16 ins Ziel. Wieder einen kleinen Schritt näher an Mannheim.

Der zweite Satz begann etwas knapper, doch dann übernahm Düren wieder die Kontrolle. In der Mitte des Satzes schaffte Rottenburg bei 13:13 mal den Ausgleich, aber auch nicht mehr. Dafür war unsere Mannschaft mit den Angriffen von Sebastian Gevert und Egor Bogachev, mit einer insgesamt sehr entschlossenen Leistung des ganzen Teams einfach zu stark. 25:17 endete der Satz. Das Pokalfinale rückte immer näher.

Im dritten Satz schaffte die Rottenburger bei 11:10 ihre erste Führung im ganzen Spiel. Die Führung behielten sie dann auch für ein paar Minuten und setzten Düren damit etwas mehr unter Druck. Doch unsere Mannschaft ließ sich davon überhaupt nicht beeinflussen. Sie zitterte nicht, sondern drehte den Spielstand nach einem 19:21. Mit jedem weiteren Ballwechsel, den die SWD Powervolleys nun erfolgreich abschlossen, bereiteten sie die Fans auf der Tribüne auf den bevorstehenden Jubel vor. 25:22, bäääm, einfach nur noch feiern! Fiiinaaale ooohooo!

Nun steht uns eine große Party in der SAP-Arena bevor, gemeinsam mit unseren Berliner Freunden. Aber vorher geht es erstmal in der Bundesliga weiter. Der Pokalfinalist ist am kommenden Samstag (14. Dezember) zu Gast in Bühl.

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