Nach dem grandiosen Champions-League-Auftakt letzte Woche gegen Ankara waren unsere SWD Powervolleys am heutigen Mittwoch erstmals in Slowenien zu Gast. Gegen den dortigen Serienmeister ACH Volley Ljubljana zeigten sie unter schwierigen Bedingungen ein phasenweise starkes Spiel. Doch letztlich waren es leider zu viele Fehler, die zu einer 1:3-Niederlage führten.

Schwieriges Spiel ohne Zwei

Direkt zu Beginn gab es zwei schlechte Nachrichten für alle Powervolleys-Fans, die das Spiel im Livestream verfolgten. Denn sie sahen weder Sebastian Gevert noch Tobias Brand im Dürener Kader. Der Topscorer des Ankara-Spiels und der die ganze Saison schon starke Außengreifer fehlten leider krankheitsbedingt. Stattdessen kehrte Björn Andrae zurück aufs Feld.

Der Ausfall der beiden wichtigen Spieler schien unsere Mannschaft zunächst nicht aufzuhalten. Sie ging trotzdem mit 5:1 in Führung. Doch im Laufe des Satzes zeigten sich immer mehr Fehler in der Annahme und unsere Jungs schafften es oft auch nicht, ihre Chancen im Angriff zu nutzen. So kippte das Spiel allmählich zugunsten der Slowenen, die sich den ersten Satz mit 25:20 sicherten.

Aufholjagd kommt etwas zu spät

Das etwas unruhige Powervolleys-Team handelte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts direkt einen bitteren 3:9-Rückstand ein. Geschlagen gaben sich die Jungs trotzdem nicht. Schritt für Schritt verkürzten sie den anfangs deutlichen Rückstand. Der kämpferische Einsatz wurde vorerst belohnt. Bei 17:17 gelang unserer Mannschaft der Ausgleich. In der Schlussphase blieben sie bis zum 21:22 dran. Doch ein, zwei unglückliche Aktionen sorgten für den nächsten Satzverlust – 22:25.

Mit Schwung in den dritten Satz

Danach wurde Eric Burggräf als Zuspieler eingewechselt und brachte viel Schwung ins Spiel. Unsere Jungs nahmen den Schwung aus der fast erfolgreichen Aufholjagd mit den dritten Satz und ruckzuck stand es 6:1 für Düren. Jetzt lief alles deutlich besser. Weitere Einwechslungen folgten, u.a. von Kapitän Michael Andrei. Auch wenn die Slowenen den Rückstand zwischenzeitlich verkürzten, ließen sich die Powervolleys den Vorsprung nicht nehmen. Mit 25:21 zeigten sie ein deutliches Lebenszeichen.

Am Ende eingebrochen

Wie wertvoll die schnelle Führung im dritten Satz war, zeigte im Vergleich dazu der Beginn des vierten Durchgangs. Diesmal leistete sich unsere Mannschaft nämlich leider wieder zu viele Fehler und geriet erneut klar in Rückstand. Auch die Hoffnung auf eine erneute Aufholjagd mussten wir schnell begraben. Nun funktionierte fast gar nichts mehr. Das 13:25 zeigt den Unterschied in diesem Satz. Damit ging das lange Zeit umkämpfte Spiel am Ende mit 1:3 verloren.

Topspiel in der Bundesliga

Nach den zwei Champions-League-Partien geht es am Samstag um 20.00 Uhr in der Bundesliga weiter. Da wartet direkt der nächste sehr starke Gegner auf uns. Denn dann kommt der deutsche Meister Berlin Recycling Volleys zum Topspiel nach Düren. Wir freuen uns auf das Treffen mit unseren Fan-Freunden aus der Hauptstadt und sportlich auf ein hoffentlich hochklassiges Duell.