Willkommen
DM Part I…
13.09.07

Endlich war es soweit, der Tag an dem die erste deutsche Meisterschaft der Fanclubs und Freizeitmannschaften auf dem Gelände des Gürzenicher Badesees ausgetragen werden sollte, war gekommen. Lange vorher hatte man diesen Tag geplant, Einladungen verschickt, darauf gehofft, dass genügend Mannschaften zusammenkommen, und in den letzten Tagen Stoßgebete zu Petrus geschickt, dass er uns trockenes Wetter bescheren möge.

Nachdem für Freitag fleißige Helfer gefunden waren, konnte dann der Aufbau beginnen. Die eine Hälfte fuhr nach Kerpen die Netzanlagen holen (so zwei Stunden lang…) während die andere Hälfte, mit Schaufeln und Spaten bestückt, sich daran machte das erste Loch für die Pfosten zu buddeln. Überrascht von spontan einsetzendem Regen, musste diese Arbeit jedoch kurzzeitig unterbrochen werden, was nicht weiter schlimm war – die Helfer mit den Netzen waren ja auch noch nicht da. Doch schon nach kurzer Zeit hörte es wieder auf zu regnen und die Arbeit konnte wieder aufgenommen werden, zumal mittlerweile endlich alles und jeder vorhanden war. So gruben und vermaßen wir, wenn auch mit doch recht abweichenden Ergebnissen und Richtungen, bis endlich alles an Ort und Stelle war. Der Aufbau war geschafft, die DM konnte kommen.

Samstag – der Tag des Turniers, 9 Uhr: Die ersten Teams trudelten allmählich ein, bis gegen viertel vor zehn alle mehr oder weniger wach anwesend zu vermelden waren, schließlich sollten die ersten Gruppenspiele pünktlich um halb elf ausgetragen werden. Während alle beim Turnierleiter und Chef-Ausrufer Uwe meldeten, bekamen die Spielfelder den letzen Schliff verpasst. Die über Nacht eingeschlossen Netze wurden aufgehängt und die Antennen befestigt.
Noch ein kurzes Briefing über die Spielregeln durch Mario und es konnte losgehen; das Turnier begann.
Unter der manchmal hervorschauenden Sonne wurden die 84 Gruppenspiele der beiden Pools ausgetragen, die hin und wieder echte Highlights sowie spannende und knappe Ausgänge boten. Manch eine Mannschaft bekam Unterstützung durch mitgebrachte Fans, während sich das ein oder andere Team gegen einen zutraulichen, bis leicht aufdringlichen Schwan zu wehren hatte, der sich in den Kopf gesetzt hatte das Geschehen aus nächster Nähe zu betrachten. Doch auch professionelle Zuschauer wurden gesichtet. Mit Ilja und Sven „Horst“ Dick fanden sich zwei evivo-Spieler, die es sich nicht haben nehmen lassen wenigstens kurz vorbeizuschauen. Länger ging auch nicht, da die Spieler anderweitig verpflichtet waren und noch auf der Rurbeach-Anlage erwartet wurden. Aber dennoch super, dass sie extra bei unserem Event reingeschaut haben. Im nächsten Jahr hoffen wir darauf, dass es keine Termin- Überschneidungen gibt und noch mehr von den Jungs vorbeischauen und abends dann zusammen mit uns Party machen können.
Die letzen Gruppenspiele standen aber noch an, für die sich auch noch mal die Sonne ins Zeug legte und zeigte sich ein wenig länger, als zuvor. Die Gruppenphase klang aus und die Auslosung für Hauptrunde konnte starten. Da ein paar Spiele Unentschieden geendet hatten (gespielt wurde nach Fußballmodus), kam es mitunter zu knappen Platzierungen innerhalb der beiden Pools, so dass es erst mit den letzten Gruppenspielen die endgültige Rangfolge feststand.
Endlich konnte die Hauptrunde starten. Jeder Platz wurde ausgespielt, schließlich ging es um Ruhm und Ehre und für den Gewinner des Spiels um Platz 13 auch um „ein lecker Mädsche“ aus Berlin, die während des Turniers meistbietend versteigert werden sollte. Letztendlich entschied sie sich aber für keinen, ob es wohl an den Geboten (3 Pils, 7 Flaschen Wasser) lag?
Doch all das wurde unwichtig, als das große Finale anstand, welches „Die drei Fragezeichen“ und „Die Geyer“ bestritten, bei dem „Die drei Fragezeichen“ als Matchwinner hervorgingen und sich den ersten Platz sicherten.
Glücklicherweise wurde des gesamten Turniers niemand ernsthaft verletzt. Der Schwan verhielt sich ruhig – also keine Bisswunden. Einzig die Dame bei den „Echten Früngden“ musste kurzzeitig pausieren (so eine Kopfnuss hervorgerufen durch einen Schmetterball kann einen ganz schön umhauen), doch mit einem Coolpack war man auch bald dieser unangenehmen Lage wieder Herr, so dass summa sumarum alle wieder heil vom Platz gingen.
In der Zeit in der sich die aktiven Spieler und Spielerinnen den Sand von den Körpern duschten (ich hoffe, das Wasser war nicht allzu kalt), bereitet die Turnierleitung Siegerehrung und After-Game-Party vor. Der gemütliche Teil des Abends konnte nun also folgen.

Für reichlich flüssige Nahrung war gesorgt – Bier und Gulaschsuppe standen bereit. Und auch fleißige Helferlein für den Thekendienst waren schnell gefunden. An dieser Stelle noch mal ein Danke schön an Sandra und Thomas, die die Gäste schnell und zuvorkommend mit Märkchen, Getränken und Suppe bedienten.
Nach der Siegerehrung folgte dann der Spannung erwartete Auftritt der „Echten Früngde“, die uns eine Stunde lang mit ihrer Musik und Bühnenshow einheizten; auch wenn die angereisten Turnierteilnehmer aus Rottenburg und Berlin eher weniger von dem verstanden haben, was eigentlich gesungen wurde, so waren sie doch zu jeder Showeinlage bereit. Was bei einem Auftritt der „Früngde“ im Zusammenhang mit evivo und den Moskitos natürlich nicht fehlen durfte, war „unser“ Lied, der evivo-Song. Und so klang mit einem nicht enden wollenden „lala lalalalalala…“ ein gelungener Auftritt unserer „Hausband“ aus.
Musikalisch weiter ging es an diesem Abend mit DJ Guido sowie diversen Schlachtrufen zwischen den Dürenern und den Berlinern. Doch die meisten waren anscheinend zu sehr von den Strapazen des Tages gezeichnet und so wurde die Zahl der Anwesenden kontinuierlich kleiner. Nun kann man vermuten, dass damit auch der Stimmungspegel sank, doch weit gefehlt. Es wurde so kräftig weitergefeiert, dass der ein oder andere einfach die Stehtische zur Tanzfläche umfunktionierten und dort weitertanzten – nicht wahr, Markus?!
Doch irgendwann waren auch die letzten fertig. Die Berliner hatten sich nacheinander ins Hotel, die Little Buddhas aus Rottenburg in ihre Zelte und die übrig gebliebenen Moskitos nach Hause verabschiedet.
Was blieb also noch zu tun? Richtig, ein bisschen Abbau und Aufräumen, sofern dies nicht schon in den letzen Zügen des Feierns getan worden war, so dass es auch bald für Ober-Moskito Uwe hieß: „Ab ins Zelt!“

Alles in allem war es ein gelungener Tag, der hoffentlich jedem Spaß und Freude bereitet hat, und so Gott will es im nächsten Jahr mit noch mehr Fanclub-Mannschaften seine Fortsetzung findet. Ergo: Fleißig Propaganda betreiben Leute, bis zum nächsten Jahr!


to be continued…


Sarah Hambach