Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Am Sonntag spielten unsere SWD Powervolleys in Tübingen beim TV Rottenburg. Die Moskitos, die zur Unterstützung des Teams in den Süden fuhren, steuerten zunächst jedoch Bühl an. Nein, kein Fehler, es war nicht die andere Bundesliga-Stadt, sondern ein gleichnamiger Tübinger Stadtteil mit einem schönen Gasthof. Unserer Mannschaft unterliefen später im Spiel tatsächlich ziemlich viele Fehler. Bevor die Partie sich jedoch komplett in die falsche Richtung bewegte, fand sie gerade rechtzeitig den Notausgang. So konnten wir uns trotz einiger verlorener Nerven über einen wichtigen 3:1-Sieg freuen.

Dabei sah das Spiel aus unserer Sicht zunächst richtig gut aus. Unsere Jungs knüpften an die Leistung der Solingen-Partie vor einer Woche an und setzten den Gegner so unter Druck, wie man es von einem Favoriten erwartet. Der Spielstand entwickelte sich dementsprechend schnell zu einer klaren Führung. 8:5, 16:8 und der Satz ging mit 25:16 an unser Team.

Aus vielen vorherigen Duellen mit Rottenburg in deren Halle wissen wir, dass es gefährlich wird, wenn man den TVR zu viel mitspielen lässt und das Publikum wach wird. Genau dieser altbekannte Fehler unterlief unserer Mannschaft im zweiten Satz. Der Druck auf den Gegner wurde schwächer und die Rottenburger übernahmen nicht nur die Führung. Sie gewannen den Satz am Ende auch mit 25:21.

Wir wissen nicht genau, was in der anschließenden Zehn-Minuten-Pause in der Dürener Kabine passiert ist. Aber es half ebenso wie der Einsatz von Michael Andrei und Romans Sauss. Nun fand unsere Mannschaft zur souveränen Spielweise des ersten Satzes zurück. Der Unterschied zeigte sich bei den Punkten. Bei der ersten Auszeit hatten unsere Jungs fünf Zähler Vorsprung, bei der zweiten sieben und am Ende waren es elf. Mit 25:14 ging der Satz also an Düren. Na also, geht doch. Nach dem schwachen zweiten Satz lief es nun wieder rund – dachten wir zumindest alle.

Vier Ballwechsel später sah die Lage erneut anders aus, nämlich viel schlechter. 0:4 stand es da aus Dürener Sicht. Die SWD Powervolleys holten den fast schon besiegten Gegner zum zweiten Mal zurück ins Spiel. Der Ausgleich zum 4:4 half da wenig, denn die Rottenburger zogen auf 15:10 davon. Da kann doch nicht wahr sein! Was ist da los? Diese Gedanken gingen den Dürener Fans durch den Kopf – und vielleicht in diesem Moment auch unserem Team. Die Jungs begannen nämlich genau jetzt, gerade noch rechtzeitig eine Aufholjagd. Dann lagen sie 21:19 vorne. Ja, komm, vier Pünktchen noch. Doch auch diese letzten Punkte musste sich unsere unruhige Mannschaft in diesen Minuten hart erarbeiten. Erst mit dem 26:24 war sie erlöst.

Eine schwere Geburt, die aber trotz aller Probleme drei Punkte für die Tabelle hervorbrachte. In dieser Tabelle steht Düren nun vorübergehend auf dem dritten Rang, allerdings mit mehr absolvierten Spielen als die Konkurrenten aus Frankfurt und Berlin. Am Donnerstag geht es zum Rückspiel im CEV-Pokal nach Groningen, bevor kurz nach Weihnachten das letzte Spiel 2017 daheim gegen Herrsching stattfindet.

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