Moskitos
Fanclub der SWD Powervolleys Düren

Wir hätten gerne weitere Spiele im Halbfinale erlebt. Wir wären gerne nach Friedrichshafen gefahren und zu einem weiteren Heimspiel in die Arena gekommen. Doch dazu passte das Ergebnis im Entscheidungsspiel des Playoff-Viertelfinales nicht. Am Sonntagnachmittag unterlagen unsere SWD Powervolleys den Hypo Tirol Alpenvolleys mit 1:3. Aus und vorbei, die Saison 2017/18 ist sportlich für uns beendet.

Was wäre gewesen, wenn unsere Mannschaft …

… im ersten Satz (18:25) weniger Fehler und mehr Druck gemacht hätte?

… im zweiten Satz (28:30) in der Verlängerung die Satzbälle genutzt hätte?

… nicht nur den dritten Satz (25:20) gewonnen hätte?

… den Schwung mit in den vierten Satz (19:25) genommen hätte?

All das ist nun mal leider nicht passiert. Deshalb haben die Gäste gewonnen und nicht unsere Jungs.

Wir sagen Danke an die Mannschaft, die hoffentlich möglichst komplett zusammenbleibt und einen neuen Anlauf für ein besseres Ergebnis unternimmt. Danke an Trainer Stefan, Co-Trainer Justin, Teammanagerin Annika, die sportliche Leitung, die medizinische Abteilung und alle weiteren Helfer und Fans, die zu dieser Saison beigetragen haben. Es geht in der nächsten Saison weiter und die Moskitos bleiben dabei.

 

Das war leider nichts. Im Rückspiel des Playoff-Viertelfinales mussten unsere SWD Powervolleys eine 1:3-Niederlage einstecken, sodass die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale erst am nächsten Sonntag fällt.

 

Über die Passstraßen bis nach Innsbruck, das ist wohl die aufwändigste Fahrt in der Bundesliga. Die Moskitos, die diesen Weg am Osterwochenende auf sich nahmen, erlebten am Sonntag in der Olympiahalle einen sportlichen Rückschlag. Unsere Mannschaft knüpfte nicht an die starke Leistung vom Heimspiel am Mittwoch an und musste sich deutlich geschlagen geben.

 

Im ersten Satz sorgten die Alpenvolleys gleich für viel Druck und brachten viele Angriffe durch. Rudy Verhoeff sammelte die ersten seiner insgesamt 33 Punkte an diesem Abend. Für die Dürener Angriffe war hingegen viel zu oft am gegnerischen Block Endstation. Entsprechend eindeutig verlief der Satz, der dann 12:25 aus unserer Sicht endete. Auch im zweiten Spielabschnitt wurde es kaum besser. Die Hausherren dominierten die Partie und ließen unseren Jungs keine Chance. Am Ende gab es ein paar Punkte für Düren, doch der Satz war mit 18:25 weg.

 

Im dritten Satz war es zunächst ausgeglichener, bis es wieder einen Vorsprung für die Innsbrucker gab. Doch diesmal kämpfte sich unsere Mannschaft zurück, schaffte den Ausgleich und ging sogar mit 23:21 in Führung. Jetzt aber! Nein, erst nochmal die Alpenvolleys, Verlängerung. Den Satz ließen sich unsere Jungs trotzdem nicht mehr nehmen, 27:25.

 

Konnten sie diese Partie jetzt noch ganz drehen und das Entscheidungsspiel verhindern? Zunächst schien eine kleine Chance da zu sein. Doch dann erspielten sich die Alpenvolleys wieder drei Punkte Vorsprung. Die erfolgreichen Dürener Aktionen waren leider zu selten, um ein weiteres Mal heranzukommen. Mit 19:25 endete das über weite Strecken ziemlich eindeutige Duell.

 

Am nächsten Sonntag um 18.00 Uhr kommt es nun zum Showdown in unserer Arena. Wir brauchen eine volle Halle mit der bekannten Stimmung, um die Alpenvolleys zu bezwingen und ins Halbfinale einzuziehen. Auf geht's!

 

 

.... ist irgendetwas Ungewöhnliches passiert. Beim Spiel unserer SWD Powervolleys am Samstagabend in Herrsching gab es solch einen Fall. Als die Mannschaft gerade den Satzausgleich zum 2:2 schaffte, war bei den mitgereisten Moskitos großer Jubel zu erleben. Aus der Anspannung und dem Zittern wurde plötzlich große Erleichterung. Denn in diesem Moment war klar, dass unsere Jungs am Tabellenvierter in die Playoffs geht und es vermieden hat, schon am Mittwoch in Innsbruck antreten zu müssen. Ein Punkt fehlte dafür vor dem letzten Spieltag noch und der war durch die beiden erfolgreichen Sätze nun gewonnen. Der Weg dorthin war jedoch sehr anstrengend, auch für unsere Nerven.

 

Im ersten Satz deutete sich schon an, dass wir - wie im vergangenen Jahr in Herrsching und auch beim Hinspiel dieser Saison - wieder ein sehr spannendes Spiel zu sehen bekamen. Führung für Düren, Herrsching schlägt zurück. Der Spielstand blieb eng und unsere Mannschaft musste sich sehr anstrengen, um diesen unbequemen Gegner in den Griff zu bekommen. Den ersten Satz gewann sie schließlich mit 25:22. Der erste Schritt bei der Mission Platz vier verteidigen war geschafft.

 

Zu Beginn des zweiten Satz sorgte eine Aufschlagserie von Brown dafür, dass aus der Dürener Führung ein Vorsprung für Herrsching wurde. Vor allem Christoph Marks punktete immer wieder für den selbsternannten geilsten Club der Welt. Bei drei Punkten Rückstand kurz vor Schluss schien der Satz verloren, doch unsere Jungs schafften noch den Ausgleich. Es ging in die Verlängerung und die dauerte sehr lang. Immer wieder hatte Herrsching Satzball, immer wieder wehrte Düren ab. Ständig ging das hin und her - bis die Gastgeber sich dann doch mit 32:30 durchsetzten.

 

Der dritte Satz verlief dann ähnlich. Wieder konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Unseren Jungs gelang erneut im letzten Moment der Ausgleich, der die Verlängerung bedeutete. Doch sie nutzten die Chance auch diesmal nicht. 25:27.

 

Unruhe breitete sich langsam aus. Jetzt doch nur Fünfter und mitten in der Woche statt am Osterwochenende nach Österreich? Bis wir diese Frage beantworten konnte, wurden die Nerven und Stimmen noch einige Zeit strapaziert. Diese Herrschinger blieben einfach hartnäckig und bereiteten unserer Mannschaft viele Probleme. Unser Team lag zwar nun meistens knapp vorne, konnte sich aber nicht absetzen. Erst kurz vor Schluss kam der Durchbruch. 25:21 für Düren! Da war der zweite gewonnene Satz! Da war dieser verdammte Punkt, den wir noch für den vierten Platz brauchten! Reaktion der Moskitos: siehe oben.

 

Nach dieser großen Erleichterung konnten wir den Tiebreak dann ganz entspannt verfolgen. Der war nicht mehr ganz so wichtig. Auch bei unserer Mannschaft war nun etwas die Luft raus. Herrsching nutzte das, um sich relativ deutlich abzusetzen, und brachte den Vorsprung ins Ziel. Am Ende konnten sich also auch die Hausherren freuen. 15:8 und damit ein 3:2-Sieg für das Team vom Ammersee.

 

Dieser eine Punkt ist für Düren der 36. Punkt in dieser Saison und unsere Mannschaft belegt damit am Ende der Hauptrunde mit zwölf Siegen den vierten Platz. Das bedeutet, dass unser Playoff-Viertelfinale gegen die Alpenvolleys am Mittwoch um 19.00 Uhr mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren beginnt. Am Ostersonntag sind wir dann in Österreich, Spielbeginn um 18.00. Falls ein Entscheidungsspiel nötig sein sollte, fände dies am Sonntag, 8. April um 18.00 Uhr statt. Im Viertelfinale jubeln wir dann hoffentlich wieder am Ende des Spiels.

 

Der Tabellenvierte gegen den Fünften, zwei Mannschaften, deren Duelle in der Hauptrunde jeweils erst im Tiebreak endeten – da war für das Playoff-Viertelfinale zwischen unseren SWD Powervolleys und den Hypo Tirol Alpenvolleys ein hart umkämpftes, sehr anstrengendes Spiel zu erwarten. Doch dann setzten sich unsere Jungs am Mittwochabend im Heimspiel zum Playoff-Auftakt überraschend deutlich mit 3:1 durch und dominierten dabei den zweiten und vierten Satz.

Zunächst war die Partie im ersten Satz so umkämpft, wie es zu erwarten war. Romans Sauss konnte spielen, Kapitän Jaromir Zachrich wegen Krankheit nicht. Ein Monsterblock von Michael Andrei zum 8:5 war dann ein erstes klares Signal an die Gäste aus Innsbruck mit unserem ehemaligen Spieler Rudy Verhoeff: Ihr holt hier heute nichts. Später wechselte die Führung, doch am Ende lag unsere Mannschaft wieder vorne und holte sich den ersten Satz mit 25:23. Jawoll, weiter so!

Es wurde noch viel besser. Aufschläge von Stijn d’Hulst, starke Angriffe der Powervolleys, ruckzuck stand es zu Beginn des zweiten Satzes 5:0 für Düren. Dann holten die Alpenvolleys ein paar Punkte, aber unser Team war nun klar überlegen und dominierte das Spiel. Der Vorsprung wuchs immer weiter und sieben Punkte Differenz brachten unsere Jungs beim 25:18 ins Ziel. Schon 2:0 für uns!

Nach zwei gewonnenen Sätzen sorgt die Zehn-Minuten-Pause oft für einen Bruch im Spiel und so war es auch diesmal. Die Alpenvolleys kamen stärker aus der Kabine und übernahmen im dritten Satz die Führung. Unsere Jungs liefen jetzt die ganze Zeit den Gästen hinterher. Fünf Punkte Rückstand waren es beim 16:21, doch dann erwachte der so oft gelobte Dürener Kampfgeist. Unsere Mannschaft kam heran und fast hätte es noch zur Wende gereicht, doch der Satz ging knapp mit 23:25 verloren.

Im vierten Satz entwickelte sich dann allmählich wieder ein ähnliches Bild wie im zweiten Spielabschnitt. Unsere Jungs nahmen den Schwung mit und zogen erneut davon – 8:6, 16:12. Mit jedem Punkt wurde auch der Jubel bei den Dürener Fans lauter, die das Team nun zum Sieg trieben. 25:17 endete der Satz. Der 3:1-Sieg war damit vollendet und konnte gefeiert werden.

Am Ostersonntag um 18.00 Uhr findet in Innsbruck das Rückspiel statt. Wenn unseren Jungs dort mit Unterstützung einiger mitreisender Moskitos dort der nächste Sieg gelingt, stehen sie im Halbfinale. Falls es in der Olympiahalle nicht klappen sollte, gibt es beim Entscheidungsspiel am 8.4. in Düren eine weitere Chance. Aber nach den Eindrücken des ersten Spiels können wir zuversichtlich nach Österreich fahren.

Letzte Woche 3:0 gegen Solingen, nun das gleiche Ergebnis gegen im Heimspiel gegen Rottenburg. Unsere SWD Powervolleys haben die beiden Pflichtsiege souverän eingefahren und damit die Voraussetzung für den vierten Tabellenplatz geschafft. Beim Erfolg gegen den Tabellenvorletzten hatten sie wieder keine Probleme.

Es begann mit einem Rottenburger Aufschlagfehler und wenig später führte Düren mit 5:1. So souverän ging es dann für unsere Mannschaft weiter. Mit ihren Aufschlägen und Angriffen setzte sie den Außenseiter gut unter Druck. Der Spielstand blieb deutlich und der erste Satz endete schließlich mit einem 25:16.

Auch im zweiten Satz bot unser Team keinen Anlass zur Unruhe. Von 8:4 zog sie auf 16:9 davon und hatte das Spiel im Griff. Dass die Rottenburger zwischendurch ein bisschen in Schwung kamen, störte unsere Jungs nicht. Sie beendeten auch diesen Durchgang ungefährdet mit 25:17.

Nach der Pause wurden die Schwaben etwas stärker. Bei der ersten Auszeit lagen sie 8:6 vorne und witterten ihre Chance im Abstiegskampf. Unsere Mannschaft zerstörte die Hoffnung allerdings schnell und glich zum 11:11 auf. Danach kontrollierte sie die Partie wieder, auch wenn der Satz bis kurz vor Schluss eng blieb. Die letzten Punkte gingen dann an Düren und mit einem 25:21 endete das insgesamt ziemlich einseitige Duell.

Am morgigen Sonntag blicken wir nun alle zu den United Volleys, die die Alpenvolleys empfangen. Wenn die Gäste dieses Spiel verlieren, haben die SWD Powervolleys den vierten Tabellenplatz rechnerisch sicher. Dann könnten sie am nächsten Wochenende ganz entspannt zum letzten Hauptrundenspiel nach Herrsching fahren und sich schon auf die Playoffs einstimmen, die wenige Tage später beginnen.

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